Ein Rechenzentrum am Ortsrand von Holz
Das größte Vorhaben, das in Heusweiler im Herbst 2026 öffentlich ausliegt, ist der vorhabenbezogene Bebauungsplan „Gewerbegebiet Saarstraße“ im Ortsteil Holz. Die Offenlage läuft vom 5. Oktober bis zum 6. November 2026. Geplant sind auf 0,86 Hektar zwei Bauten: die Erweiterung eines Maschinenbaubetriebs aus dem benachbarten Gewerbegebiet Am Wasserturm, der an seine Kapazitätsgrenze gekommen ist, und ein Rechenzentrum entlang der Saarstraße in Richtung Göttelborn.
Die Planung hat eine Vorgeschichte. Bereits 2018 hatte der Gemeinderat einen deutlich größeren Plan mit etwa 1,7 Hektar beschlossen, das Verfahren ruhte dann. Jetzt wird es mit kleinerem Zuschnitt weitergeführt, parallel ändert der Regionalverband den Flächennutzungsplan, der dort bisher Landwirtschaft vorsieht. Sobald die Satzung steht und gebaut wird, ist das ein klassischer Fall für eine Baustellenbewachung.
Warum die Saarstraße besondere Aufmerksamkeit braucht
Das Plangebiet grenzt im Norden an die Saarstraße, die als L 128 zur A 1 führt, und im Süden an eine bewachsene Böschung zur Autobahn. Östlich liegen Felder und ein Weg zu einer kleinen Wohnsiedlung. Eine Baustelle in dieser Lage ist von der Straße gut zu sehen und über Feldwege von hinten erreichbar, nachts aber kaum belebt.
Beim Bau eines Rechenzentrums kommen im Laufe der Monate typischerweise Kabel, Kupferschienen, Transformatoren, Kühlaggregate und Notstromtechnik auf die Fläche. Gerade Kupfer und Elektrotechnik sind für Diebe attraktiv. Wir sichern deshalb nicht nur den Bauzaun, sondern auch Container, Lagerflächen und frisch angelieferte Großteile, und stimmen die Zeiten der Wache mit dem Lieferplan ab.
Wohnbau in Holz und im Kernort
Neben dem Gewerbe entsteht in Heusweiler auch Wohnraum. Für das Wohngebiet Am Westfeld in Holz hat die Gemeinde 21 Baugrundstücke angeboten, die Bewerbungsfrist endete im April 2022. Auf dem Gelände des früheren Hallenbads, das bis 2007 mit Kühlwasser des Mittelwellensenders beheizt wurde, entstehen seit 2020 Einfamilienhäuser.
Auf Wohnbaustellen mit mehreren Bauherren ist die Lage unübersichtlich: Jede Parzelle hat eigene Firmen, eigene Lieferungen und eigene Zeiten. Ein gemeinsamer Rundgang über das ganze Baugebiet kann für Bauträger oder eine Gemeinschaft von Bauherren günstiger sein als einzelne Wachen. Wir kontrollieren Rohbauten, Fenster- und Türöffnungen, abgestellte Maschinen und das Baumaterial auf den Grundstücken.
Arbeiten im Straßenraum
Auch im laufenden Verkehr wird gebaut. Die Gemeinde hat an der Saarbrücker Straße Busbuchten im Bereich des Rathauses und bei Dilsburg behindertengerecht umbauen lassen, ebenso Haltestellen in Kutzhof, am Holzer Markt und in der Trierer Straße. Solche Baustellen sind klein, liegen aber mitten im Ort.
Hier geht es weniger um Wachen als um Kontrollen: Sind Absperrungen und Beleuchtung noch in Ordnung, liegen Schalungen oder Werkzeug offen herum, hat jemand eine Bake verschoben? Für Verkehrssicherung nach RSA 21 bieten wir eigene Kontrollfahrten an.
Ablauf und Personal
Staffsec Solution sitzt in Neumünster und hat Standorte in Berlin und Bremen, im Saarland aber kein Büro. Baustellen in Heusweiler bewachen wir vorhabenbezogen. Wir prüfen vor der Zusage, ob die Besetzung über alle Bauphasen trägt, auch wenn sich der Zeitplan verschiebt.
Bei Beginn legen wir mit der Bauleitung fest, wann die Baustelle als verlassen gilt, wer bei Auffälligkeiten informiert wird und welche Bereiche besonders wichtig sind. Jeder Rundgang wird mit Uhrzeit und Befund dokumentiert, Schäden halten wir mit Foto fest. Unsere Kräfte haben die Unterrichtung nach § 34a GewO; wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Die übrigen Leistungen in der Gemeinde finden Sie unter Sicherheitsdienst Heusweiler, die landesweite Seite unter Baustellenbewachung im Saarland.
Womit Sie bei den Kosten rechnen können
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Auf Baustellen hängt der Betrag stark von der Bauphase ab: In der Rohbauzeit genügen oft Rundgänge, wenn teure Technik eingebaut wird, kann eine feste Nachtwache sinnvoll sein. Wochenenden und Feiertage, an denen eine Baustelle lange unbesetzt ist, kosten mehr.
Wir empfehlen, die Bewachung mit dem Bauzeitenplan mitwachsen zu lassen. So zahlen Sie für eine dichte Besetzung nur in den Wochen, in denen wirklich viel Wert auf der Fläche steht.


