Wenig Fläche, viel Bedarf: Bauen in Konstanz
Konstanz liegt zwischen Obersee, Seerhein und Untersee, im Süden endet das Stadtgebiet an der Staatsgrenze. Neue Flächen sind entsprechend knapp, gebaut wird deshalb vor allem nach innen: Aufstockungen, Ersatzneubauten, Sanierungen und die Umgestaltung großer Areale wie des Universitätscampus. Mit dem Hafner entsteht zusätzlich die größte Erweiterungsfläche der Stadt.
Für die Baustellenbewachung ergibt sich daraus ein typisches Bild: Baustellen liegen oft mitten in bewohnten oder belebten Bereichen, Lagerflächen sind klein, Container stehen dicht am Gehweg, und teures Material bleibt über Nacht in Reichweite von Passanten.
Aktuelle Bauvorhaben und Entwicklungsflächen
Die folgenden Projekte zeigen, wo in Konstanz gebaut wird. Sie stehen hier zur Einordnung, wir behaupten keine Beteiligung:
- Universität Konstanz: Um- und Ausbau seit 2022 mit neuer Mitte, neuer Straßenführung, Fahrradparkhaus und einem Gebäude für Hörsäle, Seminare und Konferenzen
- Forum der Universität mit rund 5.500 Quadratmetern Nutzfläche, Spatenstich im November 2025
- Großwärmepumpe, die über eine Pumpstation des Landes Wasser aus dem Bodensee bezieht und künftig etwa 70 Prozent des Wärmebedarfs der Hochschule decken soll
- Hafner nördlich von Wollmatingen: 45 Hektar Wohnbau- und 15 Hektar Gewerbefläche, Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Hafner Nordwest im März 2022
- Ein Campus mit Kita, Grundschule und Sporthalle im Hafner, für den Ende 2025 der Architektenwettbewerb entschieden wurde
- B 33 zwischen Allensbach-West und Konstanz: Abschnitte C und D im Bau, Abschluss des Gesamtausbaus für 2034 geplant
Hochschulbaustelle bei laufendem Betrieb
Auf dem Campus wird gebaut, während knapp 10.000 Studierende und über 2.200 Beschäftigte ihren Alltag dort haben. Baufelder grenzen an Hörsäle, Labore und Wege, die den ganzen Tag genutzt werden. Wichtig ist hier weniger die Abschreckung von außen als die klare Trennung: Wer nicht zur Baustelle gehört, soll nicht hineingelangen, auch nicht abends, wenn die Bauzäune verlassen sind und Studierende Abkürzungen suchen.
Wir kontrollieren Zaunfelder und Tore, achten auf geöffnete Container und herumliegendes Werkzeug und melden beschädigte Absperrungen an Bauleitung und Liegenschaftsverwaltung. Bei Anlieferungen außerhalb der Kernzeiten regeln wir die Einfahrt und halten Rettungswege frei.
Erschließung und Straßenbau
Bevor auf neuen Flächen Häuser stehen, liegen dort monatelang Kanalrohre, Kabeltrommeln, Rüttelplatten und Bagger. Diese Phase ist besonders anfällig für Diebstahl, weil die Flächen weitläufig, oft unbeleuchtet und von mehreren Seiten zugänglich sind. Auch an Straßenbaustellen entlang der B 33 bleibt Gerät über Nacht und am Wochenende neben der Fahrbahn stehen.
Für solche Baustellen bieten sich Nachtwachen an festen Punkten oder Kontrollen zu wechselnden Zeiten an. Wir notieren Kennzeichen von Fahrzeugen, die sich nachts auf dem Gelände aufhalten, und informieren Ihre Bauleitung über jeden Vorfall noch vor Arbeitsbeginn.
Bauunternehmen mit weiteren Baustellen in Singen können die Bewachung dort mit anfragen.
Planung ohne Büro im Land
Baustellenbewachung in Konstanz übernehmen wir als einzelnes Vorhaben. Da unsere Kräfte aus dem Norden kommen, klären wir vor jedem Angebot, ob Bauzeit, Wachzeiten und Personalbedarf zuverlässig gedeckt werden können. Sagen wir zu, stehen die Kräfte für die vereinbarte Dauer fest.
Jede Baustelle bekommt eine Dienstanweisung mit Lageplan, Ansprechpartnern und Meldewegen. Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wir arbeiten nach DIN 77200 und ISO 9001 und sind unter +49 4321 78 33 590 rund um die Uhr erreichbar.
Kostenrahmen für Baustellen
Für Baustellenbewachung nennen wir als Richtwert 23 bis 50 € netto je Stunde. Da Baustellen vor allem nachts, an Wochenenden und an Feiertagen leer stehen, ist der Anteil an Zuschlagsstunden höher als bei vielen anderen Leistungen. Wer nur die riskanten Phasen bewachen lässt, etwa nach Anlieferung der Fenster oder der Haustechnik, kann den Aufwand begrenzen.
Kontrollen zu wechselnden Zeiten sind meist günstiger als eine durchgehende Nachtwache. Bei großen Erschließungsflächen kann eine Kombination sinnvoll sein: ein fester Posten an der Hauptzufahrt und Rundgänge über die übrigen Baufelder. Mehr zur landesweiten Planung steht unter Baustellenbewachung in Baden-Württemberg, die Übersicht zur Stadt unter Sicherheitsdienst Konstanz.


