Ulm baut auf vielen Feldern zugleich
Im Frühjahr 2030 soll in Ulm die Landesgartenschau öffnen, auf rund 19 Hektar und bis in den Oktober. Bis dahin hat sich die Stadt eine Reihe großer Verkehrsprojekte vorgenommen, die zum Teil mitten im Zentrum liegen und bei laufendem Verkehr gebaut werden. Dazu kommen Leitungsbau, Kanalsanierung und private Hochbauprojekte.
Für die Baustellenbewachung heißt das: Viele Baustellen sind nicht abgeschlossene Grundstücke am Stadtrand, sondern schmale Baufelder neben Fahrbahnen, Gleisen und Fußwegen. Material, Geräte und Container stehen dort, wo nachts auch Passanten unterwegs sind.
Laufende und geplante Bauvorhaben
Die folgenden Vorhaben sind aus öffentlichen Berichten bekannt (Stand März 2026). Sie zeigen den Umfang des Baugeschehens und sind keine Liste von Baustellen, die wir bewachen:
- Adenauerbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm: Neubau in mehreren Phasen seit März 2025, Hauptphase ab September 2026, Abschluss voraussichtlich 2028
- Blaubeurer Ring: Bau eines Straßentunnels und Abriss der darüberliegenden Brücke, mit Turmdrehkränen und Nachtarbeiten an der B 10
- Ehinger Tor: Umbau des Verkehrsknotens an der Neuen Straße seit März 2026, ab Juli 2026 auch der Haltestelle mit neuen Gleisen
- Gänstorbrücke: Ersatz durch einen Neubau bis zur Landesgartenschau
- Olgastraße: grabenlose Sanierung des Hauptkanals ab dem Bahnhof, erster Abschnitt seit März 2026
- Blautal-Center: Umbau des früheren Einkaufszentrums zu einem Quartier mit bis zu 1.000 Wohnungen in mehreren Bauabschnitten
Brücken- und Tunnelbau: Material neben dem Verkehr
Auf Ingenieurbaustellen wie an der Adenauerbrücke oder am Blaubeurer Ring lagern typischerweise Bewehrungsstahl, Spundbohlen, Schalungselemente, Generatoren und Kabeltrommeln auf engen Flächen. Kupferkabel und Kraftstoff sind dabei besonders gefragt. Weil Fahrspuren nur zeitweise gesperrt werden, wechseln Zufahrten und Bauzäune häufig, und eine Lücke im Zaun fällt nachts nicht sofort auf.
Wir kontrollieren in solchen Lagen Zäune, Tore und Containerplätze nach einem Plan, der sich mit dem Bauablauf ändert. Bei Bedarf besetzen wir die Baustelleneinfahrt in den Nächten, in denen Kräne montiert oder Brückenteile abgebrochen werden, und achten darauf, dass Unbefugte nicht auf Gerüste oder in Baugruben gelangen.
Quartiersbau: lange Bauzeiten, wechselnde Gewerke
Ganz anders ist die Lage beim Umbau eines Einkaufszentrums zu Wohnungen. Hier stehen Teile des Altbaus leer, andere werden noch genutzt, und neue Bauabschnitte folgen über Jahre aufeinander. In den Rohbauphasen ist die Bewachung von Geräten und Material wichtig, beim Innenausbau dann der Schutz von Fenstern, Sanitärobjekten, Leitungen und Heiztechnik, die auf Etagen zwischengelagert werden.
Für solche Projekte vereinbaren wir mit der Bauleitung, welche Bereiche abends verschlossen sein müssen, wie Schlüssel übergeben werden und wer bei Schäden informiert wird. So lässt sich die Bewachung mit dem Baufortschritt mitbewegen.
Auch kleinere Vorhaben profitieren davon, etwa der Glasfaserausbau, für den die Stadtwerke derzeit in Wiblingen und am Eselsberg Gräben ziehen. Dort sind es eher Kabelrollen, Minibagger und offene Gruben, die nachts gesichert werden müssen, verteilt über mehrere Straßenzüge statt auf einem Baufeld.
Planung einer Ulmer Baustelle aus der Ferne
Staffsec sitzt in Neumünster und hat Standorte in Berlin und Bremen. Ulm liegt außerhalb unserer Kernregion, deshalb übernehmen wir dort Baustellen nur nach Prüfung: Reicht die Bauzeit, um Personal sinnvoll einzuplanen? Ist Unterbringung möglich? Gibt es eine Vertretung bei Ausfall? Erst wenn das geklärt ist, sagen wir zu.
Eingesetzt wird Personal mit Unterrichtung nach § 34a GewO, das vor dem ersten Dienst auf der Baustelle eingewiesen wird. Wir sind nach ISO 9001 zertifiziert, arbeiten nach DIN 77200 und sind unter +49 4321 78 33 590 jederzeit erreichbar. Mehr zu unseren Diensten in der Stadt lesen Sie unter Sicherheitsdienst Ulm.
Was eine Baustellenbewachung in Ulm kostet
Unser Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Für eine Baustelle ist entscheidend, ob ein durchgehender Wachposten nötig ist oder ob mehrere Kontrollen je Nacht ausreichen, wie viele Wochen oder Monate die Bauzeit dauert und ob Wochenenden und Feiertage hinzukommen, an denen auf der Baustelle niemand arbeitet.
Häufig lohnt eine Kombination: Posten in kritischen Phasen, sonst Kontrollen. Sie bekommen von uns eine Aufstellung, die beide Varianten gegenüberstellt. Landesweite Informationen finden Sie unter Baustellenbewachung in Baden-Württemberg, für Baustellen im Raum Biberach an der Riß gibt es eine eigene Seite.


