Eine Gemeinde, die aus zehn Dörfern gewachsen ist
Rehlingen-Siersburg entstand am 1. Januar 1974, als zehn bis dahin selbstständige Gemeinden zusammengelegt wurden. Heute leben hier knapp 15.000 Menschen auf gut 61 Quadratkilometern. Jedes Dorf hat seine eigene Kirche, sein Bürgerhaus, seinen Sportplatz und oft auch eine eigene Kita. Für den Objektschutz heißt das: Es gibt kaum ein einzelnes großes Objekt, aber viele mittlere und kleine, die über das ganze Gemeindegebiet verstreut sind.
Hinzu kommt die Lage. Im Westen verläuft die Staatsgrenze zu Frankreich, im Osten liegt die Saar mit der Autobahn A 8. Zwischen beiden schlängelt sich die Nied durch Siersburg, Hemmersdorf und Niedaltdorf. Viele Gebäude stehen an Ortsrändern oder an Straßen, auf denen abends wenig Verkehr ist. Dass dort jemand ein offenes Fenster bemerkt, ist eher Zufall.
Welche Objekte in Rehlingen-Siersburg typisch sind
Die folgenden Beispiele beruhen auf öffentlichen Angaben der Gemeinde und zeigen, an welchen Stellen Objektschutz häufig gefragt ist. Kunden oder laufende Aufträge sind damit nicht verbunden:
- das Rathaus am Bouzonviller Platz, dessen Innenräume 2026 mit neuen Böden, Trockenbau, Anstrich und Innentüren erneuert werden
- Dorfgemeinschaftshäuser und Bürgerhäuser, etwa in Biringen, wo das Gebäude energetisch saniert wurde
- das Heimatmuseum in Hemmersdorf, das seit 2006 besteht und außerhalb der Öffnungszeiten leer ist
- Häuser, die vor dem Abriss leer stehen, so in der Saarstraße 9 in Rehlingen, am Überbach 12 in Fremersdorf und in der Schloßstraße 6 in Hemmersdorf
- Werkstätten und Hallen in den Gewerbegebieten Dürrfeldslach, Rohrwald, Windmühle, Siersburg West und Fremersdorf
- Vereinsheime, Sportanlagen und Lagerräume, die nur am Wochenende genutzt werden
Leer stehende Häuser vor dem Abriss
Zwischen dem Auszug der letzten Bewohner und dem Anrücken des Abrissbaggers vergehen oft Monate. In dieser Zeit ist ein leeres Haus ein Ziel: Metallsammler suchen Kupferrohre und Heizkörper, Jugendliche nutzen offene Räume als Treffpunkt, und jeder Einbruch hinterlässt Schäden, die später Kosten verursachen. Die Gemeinde hat 2026 gleich drei solcher Gebäude zum Abriss ausgeschrieben, jeweils mit anschließender Gestaltung der Freifläche.
Für diese Phase bewährt sich eine Kontrolle zu wechselnden Zeiten: Türen und Fenster prüfen, Versiegelungen ansehen, auf Spuren im Garten und an Kellerabgängen achten. Was auffällt, dokumentieren wir mit Foto und Uhrzeit und geben es an den Eigentümer oder die Bauverwaltung weiter. Ist die Lage unruhig, kann für einige Nächte ein fester Posten sinnvoll sein.
Öffentliche Gebäude während eines Umbaus
Wird ein Verwaltungsgebäude im laufenden Betrieb saniert, verändern sich die Abläufe. Handwerker brauchen frühmorgens Zugang, Türen stehen für Materialtransporte offen, Räume werden umgezogen und Akten zwischengelagert. Gerade beim Rathaus am Bouzonviller Platz, in dem die Verwaltung der ganzen Gemeinde sitzt, ist genau zu klären, wer wann welche Räume betreten darf.
Objektschutz übernimmt dabei mehrere Rollen: morgendliches Aufschließen für die Gewerke, Kontrolle der Bauabschnitte nach Feierabend, Prüfung, ob Brandschutztüren wieder geschlossen sind, und eine abendliche Runde durch die Bereiche, die bereits wieder in Betrieb sind. Die Absprache mit dem Bauamt und dem Hausmeister legt fest, welche Schlüssel wir übernehmen und wie jede Übergabe quittiert wird.
So planen wir Objektschutz in der Grenzgemeinde
Staffsec hat seinen Hauptsitz in Neumünster und weitere Standorte in Berlin und Bremen. Im Saarland haben wir kein Büro. Aufträge in Rehlingen-Siersburg übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen: Wir prüfen zuerst, wie lange der Auftrag läuft, wie viele Kräfte nötig sind und wie Anreise und Vertretung gesichert werden. Erst wenn das trägt, machen wir ein Angebot.
Vor dem ersten Dienst steht eine Begehung. Dabei legen wir die Kontrollpunkte fest, notieren Ansprechpartner je Gebäude und klären, welche Polizeidienststelle zuständig ist, gerade bei Objekten nahe der Grenze. Jede eingesetzte Kraft hat mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO und wird am Objekt eingewiesen. Nach jedem Dienst erhalten Sie einen Bericht. Wer zusätzlich Objekte in den Nachbarorten betreut, findet Hinweise auf den Seiten zu Dillingen/Saar und Wallerfangen.
Was Objektschutz hier kostet
Für Objektschutz gilt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo innerhalb dieser Spanne ein Angebot liegt, hängt vor allem davon ab, ob wir regelmäßige Kontrollen fahren oder einen festen Posten stellen, ob Nächte, Sonntage und Feiertage dazugehören und wie viele Gebäude sich zu einer Runde verbinden lassen. Mehrere Objekte in benachbarten Ortsteilen senken den Aufwand je Gebäude deutlich.
Ein Überblick über alle Orte im Land steht auf der Seite Objektschutz im Saarland, die übrigen Leistungen vor Ort auf Sicherheitsdienst in Rehlingen-Siersburg.


