Wo in Barmstedt gebaut wird
Lange war die Entwicklung der Stadt nach Süden ausgerichtet, bis an den Rantzauer See und die Schlossinsel heran. Nach der Bauleitplanung soll Barmstedt nun im Norden weiterwachsen, entlang der Lutzhorner Landstraße. Dort liegen mehrere Vorhaben unmittelbar nebeneinander, die in den kommenden Jahren Bauverkehr, Container und Material an den Stadtrand bringen.
Die wichtigsten Projekte nach den veröffentlichten Bebauungsplänen und Mitteilungen der Stadt:
- Feuerwache und Polizeistation nördlich der Straße Steinmoor: ein L-förmiger Neubau auf rund 1,4 Hektar mit Fahrzeughalle für 16 Fahrzeuge, Waschhalle, Werkstätten, Schulungsräumen und etwa 76 Stellplätzen, Bebauungsplan seit Juni 2025 in Kraft
- Lebensmittelmarkt am Knüppeldamm: zugelassen mit bis zu 2.600 Quadratmetern Verkaufsfläche zuzüglich Vorkassenzone, Bebauungsplan seit September 2025 in Kraft
- Gewerbegebiet östlich der Lutzhorner Landstraße mit rund 19 Hektar zwischen Friedhof, Höllner Landstraße und Höllner Weg, Entwurf öffentlich ausgelegt Ende 2025
- Wohnbau der GKB Pinneberg an der Königsberger Straße mit vier Mehrfamilienhäusern und 36 Wohnungen, Baugenehmigung erteilt
- Wohngebiet an der Norderstraße südlich der AKN-Strecke sowie die Planung an der August-Christen-Straße mit seniorengerechtem Wohnen, Nahversorgung und Schulerweiterung
Warum Baustellen am Stadtrand gefährdet sind
Die Baufelder im Norden liegen an einer Kreisstraße mit Feldern und Knicks als Nachbarn. Wohnhäuser, deren Bewohner nachts etwas bemerken könnten, gibt es dort kaum. Für Diebe ist das bequem: Kabel, Kupfer, Werkzeug und Kraftstoff lassen sich über die Landstraße schnell abtransportieren, und bis zum Morgen fällt niemandem etwas auf.
Beim Gewerbegebiet kommt hinzu, dass für die Bauzeit eine eigene Notzufahrt zur Höllner Landstraße vorgesehen ist. Zwei Zufahrten bedeuten zwei Stellen, die nachts geschlossen und kontrolliert sein müssen.
Innerorts ist das Risiko ein anderes. An der Königsberger Straße, wo nach dem Abriss alter Häuser neu gebaut wird, oder bei Leitungsarbeiten wie den Suchschachtungen am Galgenberg geht es eher um offene Gruben, ungesicherte Absperrungen und Neugierige, die das Gelände abends betreten.
Unsere Leistungen auf Barmstedter Baustellen
Je nach Baufortschritt passen wir die Bewachung an. In der Erdbauphase stehen Maschinen und Treibstoff im Vordergrund, im Rohbau Baustoffe und Gerüste, beim Ausbau Fenster, Leitungen und Haustechnik, die oft schon eingebaut, aber noch nicht gesichert sind.
- Kontrollfahrten in der Nacht und am Wochenende mit wechselnden Zeiten
- feste Nachtwache in kritischen Phasen, etwa bei Anlieferung teurer Technik
- Prüfung von Bauzaun, Toren, Containern, Maschinen und Gerüsten
- Meldung von Schäden und Auffälligkeiten an Bauleitung und Polizei
- Bericht mit Uhrzeit und Fotos zu jeder Kontrolle
Mehr zur Leistung lesen Sie auf der Seite Baustellenbewachung.
Planung aus Neumünster
Barmstedt gehört zu unserer Kernregion Nord, unser Hauptsitz liegt in Neumünster. Die Einsätze planen wir dort aus dem eigenen Personal. Baufirmen, die zugleich in Elmshorn, Kaltenkirchen oder anderen Orten der Region bauen, können mehrere Baustellen in einem Auftrag zusammenfassen.
Vor dem Start gehen wir das Baufeld mit der Bauleitung ab, vereinbaren Zugang und Schlüssel, legen fest, wer bei einem Vorfall informiert wird, und halten das in einer Dienstanweisung fest.
Personal und Anforderungen
Für Baustellenbewachung setzen wir Kräfte mit Unterrichtung nach § 34a GewO ein, für Aufgaben mit Zugangskontrolle gegenüber Dritten Personal mit Sachkundeprüfung. Staffsec ist nach DIN 77200 und ISO 9001 zertifiziert. Auf der Baustelle gelten die Regeln Ihrer Bauleitung, persönliche Schutzausrüstung tragen unsere Kräfte nach Vorgabe.
Kosten der Bewachung einer Baustelle
Abgerechnet wird nach tatsächlichen Stunden, der Richtwert liegt zwischen 23 und 50 € netto je Stunde. Ob Ihre Baustelle eher am unteren oder oberen Ende liegt, hängt davon ab, ob Kontrollfahrten genügen oder eine Wache durchgehend vor Ort sein muss, wie viele Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden anfallen und wie groß das Gelände ist.
Häufig ist eine Mischung sinnvoll: Kontrollen in ruhigen Phasen, eine feste Wache in den Wochen, in denen teure Technik eingebaut wird. Weitere Informationen zur Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Barmstedt.


