Bauen auf den Fildern: von der Tunnelröhre bis zum Hausanschluss
Am 9. Februar 2026 hat die Deutsche Bahn mit den vorbereitenden Arbeiten für den Pfaffensteigtunnel begonnen. Der rund elf Kilometer lange Tunnel soll die Gäubahn an den Flughafenbahnhof von Stuttgart 21 anbinden und verläuft nach der Planung in zwei Röhren unter Leinfelden hindurch, überwiegend unter Wald- und Ackerflächen. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2032 vorgesehen. Die Bauzeit beziffert die Stadt auf mindestens sechs Jahre.
Daneben wächst die Stadt mit Wohnungen. Die Stadtverwaltung nennt mehrere Entwicklungsflächen, vom Quartier an der Goldäckerstraße bis zu Flächen in Stetten und Musberg. Und in den Ortskernen werden Leitungen erneuert. Für Baustellenbewachung ergibt das ganz unterschiedliche Lagen: offenes Feld, Wohnstraße, eingezäuntes Großprojekt.
Aktuelle Bauvorhaben in der Stadt
Die folgenden Projekte sind öffentlich bekannt. Sie zeigen das Umfeld, in dem Baustellen bewacht werden müssen, und sind keine Aufträge von uns:
- Pfaffensteigtunnel: zentrale Baustelleneinrichtung auf rund drei Hektar nördlich von Flughafen und A 8, mit Startschacht für zwei Tunnelvortriebsmaschinen; Planfeststellungsbeschluss für den ersten Abschnitt vom 22. Dezember 2025
- KaepseLE Goldäcker an der Goldäckerstraße zwischen Leinfelden und Echterdingen: rund 270 Wohnungen auf knapp zwei Hektar, drei Baufelder mit eigenen Bauherren und eine Quartiersgarage, Projekt der IBA'27
- Neubaugebiet Schelmenäcker in Leinfelden, mit dem die Bebauung erstmals über die Bahngleise hinausgreift
- Weitere Entwicklungsflächen laut Stadt: Im Riedenberg in Stetten, Oberer Bongart in Musberg, Hinterwiesenäcker und Länderwiesen in Leinfelden
- Leitungsbau der Stadtwerke in Echterdingen seit März 2026 in Im Wengert, Schreinerstraße, Bismarckstraße und Brühlstraße
Was auf einer Baustelle nachts verschwindet
Auf Rohbauten und Tiefbaustellen sind es selten die großen Maschinen, die fehlen. Häufiger sind es Kupferkabel, Werkzeug aus unverschlossenen Containern, Kraftstoff aus Baggern, Baustahl oder bereits eingebaute Technik wie Heizungsteile und Armaturen. In Wohnquartieren kurz vor der Übergabe kommen Fenster, Türen und Sanitärobjekte hinzu. Dazu entsteht Schaden durch Vandalismus und Graffiti an frisch verputzten Wänden.
Eine Bewachung setzt dort an, wo Bauleitung und Handwerker nicht sind: abends nach Arbeitsende, nachts, an Wochenenden und über Feiertage. Unsere Kräfte gehen das Gelände ab, prüfen Zaun, Tore und Container, achten auf Fahrzeuge, die dort nichts zu suchen haben, und melden Schäden mit Foto und Uhrzeit.
Großbaustelle, Wohnquartier, Straße: drei Arten zu bewachen
Auf einem Großprojekt mit Baustelleneinrichtung lohnt sich oft ein fester Posten am Tor. Er kontrolliert, wer auf das Gelände fährt, hält Lieferungen mit dem Bauzeitenplan ab und sichert die Fläche nach Feierabend. In einem Wohnquartier mit mehreren Bauherren ist die Abstimmung wichtig: Wer ist für welches Baufeld zuständig, wer hat Schlüssel, welche Zugänge bleiben für Anwohner offen?
Bei Leitungsbau in bewohnten Straßen ist die Baustelle offen und lang. Hier helfen Kontrollgänge zu wechselnden Zeiten, die Gräben, Absperrungen und abgestellte Geräte im Blick behalten. Gerade dort, wo Kinder auf dem Schulweg an einer Baugrube vorbeikommen, ist eine intakte Absperrung auch eine Frage der Verkehrssicherheit.
Abstimmung mit Bauleitung und Nachbarschaft
Vor Beginn legen wir mit der Bauleitung fest, welche Bereiche besonders gefährdet sind, wer im Ernstfall benachrichtigt wird und wie Übergaben am Morgen und Abend ablaufen. Der Bericht nach jedem Dienst nennt, was kontrolliert wurde und was auffiel. So lässt sich bei einem Schaden belegen, wann er entstanden ist, was für Versicherung und Nachunternehmer wichtig sein kann.
In Wohngebieten achten unsere Kräfte darauf, Anwohner nicht unnötig zu stören, etwa durch Licht oder Lärm in der Nacht, und geben Auskunft, wer für die Baustelle zuständig ist.
Ohne Standort im Land: wie wir Baustellen übernehmen
Die Staffsec Solution GmbH sitzt in Neumünster und unterhält Niederlassungen in Berlin und Bremen. Für eine Baustelle in Leinfelden-Echterdingen prüfen wir vor jeder Zusage, ob wir die Bauzeit mit Personal abdecken können, auch wenn sie sich verlängert. Erst danach erhalten Sie ein Angebot mit festen Zeiten und einem Ansprechpartner, der Ihre Baustelle kennt.
Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO und werden vor Ort in Gelände und Baustellenordnung eingewiesen. Wir sind nach ISO 9001 zertifiziert, arbeiten nach DIN 77200 und sind unter +49 4321 78 33 590 jederzeit erreichbar.
Der Richtwert für Baustellenbewachung liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Kontrollgänge an Wochenenden kosten weniger als ein Torposten, der jede Nacht bis zum Morgen besetzt ist. Mehr zur Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Leinfelden-Echterdingen, zum Land unter Baustellenbewachung in Baden-Württemberg, zur Nachbarstadt Stuttgart unter Sicherheitsdienst Stuttgart.


