Der Hochwalddom und andere Kirchen der Gemeinde
Die Pfarrkirche St. Hubertus im Kernort, im Volksmund Hochwalddom genannt, wurde von 1900 bis 1902 nach Plänen des Mainzer Dombaumeisters Ludwig Becker errichtet. Die neugotische, dreischiffige Kirche hat einen 54 Meter hohen Westturm und einen etwa elf Meter hohen Hochaltar aus der Bauzeit. 1984 brannte das Dach vollständig aus, die Glocken stürzten durch den Turm; das Gewölbe hielt stand und die Ausstattung konnte gerettet werden. Heute ist die Kirche als Einzeldenkmal eingetragen.
In jedem Ortsteil steht eine katholische Kirche, oft deutlich älter als der Dom. St. Wilfridus in Kastel wurde 1777 und 1778 neu gebaut, der untere Teil des Turms soll aus dem 12. Jahrhundert stammen. St. Valentin in Otzenhausen ist von 1850, St. Katharina in Schwarzenbach von 1876, Maria Himmelfahrt in Braunshausen entstand zwischen 1931 und 1933. In Mariahütte steht eine evangelische Kirche von 1956.
Warum Denkmäler eine besondere Wache brauchen
Alte Dachstühle bestehen aus trockenem Holz, haben Hohlräume hinter Verschalungen und sind von unten kaum einzusehen. Wenn dort Dachdecker Bahnen flämmen, Klempner Rinnen löten oder Metallbauer Glockenstühle schweißen, kann ein Funke unbemerkt in eine Fuge fallen und erst Stunden später zu glimmen beginnen. Wie viel an einem Dach dieser Größe hängt, zeigt die Baugeschichte des Hochwalddoms.
Unsere Brandwache bleibt deshalb nicht nur während der Arbeiten an der Stelle, sondern auch während der Nachkontrolle, die Ihre Erlaubnis für Heißarbeiten vorschreibt. In dieser Zeit prüft die Kraft angrenzende Bauteile, Hohlräume und darunterliegende Ebenen auf Wärme und Geruch.
Heißarbeiten in der Lebensmittelproduktion
Die zweite Gruppe von Einsätzen findet in den Werken der Gemeinde statt. Original Wagner stellt in Otzenhausen und Braunshausen Tiefkühlpizza her und nahm 1985 den ersten industriellen Steinbackofen in Betrieb. Wo Öfen, Förderbänder, Schockfroster und Kälteanlagen gewartet oder umgebaut werden, fallen Schweiß-, Trenn- und Schleifarbeiten an. Dämmmaterial in Kühlräumen, Fettablagerungen und Verpackungslager erhöhen das Risiko.
Typische Einsätze einer Brandsicherheitswache in Nonnweiler sind:
- Schweißarbeiten an Backöfen, Förderanlagen und Kältetechnik bei Stillständen
- Dach- und Fassadenarbeiten an Hallen im Industriegebiet Münzbachtal
- Löt- und Flämmarbeiten an Kirchendächern und Türmen in den acht Ortsteilen
- Umbauten in Versammlungsräumen wie Kurhalle, Dorfhallen und Tagungshäusern
- Arbeiten an historischen Gebäuden wie der Nagelschmiede in Sitzerath
Die Liste beschreibt typische Situationen in der Gemeinde, nicht Aufträge, die wir dort ausführen.
Was unsere Brandwache vor Ort tut
Vor Beginn lässt sich die Kraft die Erlaubnis für Heißarbeiten zeigen und prüft, ob brennbare Stoffe entfernt oder abgedeckt sind. Während der Arbeiten beobachtet sie Funkenflug und Wärme, hält Feuerlöscher und Löschdecke griffbereit und sorgt dafür, dass Fluchtwege frei bleiben. Nach dem Ende der Arbeiten folgt die Nachkontrolle in der Dauer, die Ihr Betrieb oder Ihr Versicherer festlegt, mit Uhrzeit im Bericht.
Mit den Löschmitteln am Einsatzort werden unsere Kräfte vor Ort eingewiesen. Eine Wärmebildkamera nutzen sie, wenn Sie eine bereitstellen. Bei Rauch oder Feuer alarmiert die Kraft die Feuerwehr, unternimmt erste Löschversuche, soweit das ohne Gefahr möglich ist, und informiert die verantwortliche Person.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wir arbeiten nach DIN 77200 und ISO 9001. Die Grundlagen der Leistung beschreibt die Seite Brandwachen.
Ohne Büro im Saarland, mit Vorprüfung
Wir planen unser Personal aus Neumünster, Berlin und Bremen. Für Nonnweiler stellen wir eine Brandwache vorhabenbezogen: Wir klären Termin, Dauer und Anfahrt und sagen nur zu, wenn eine eingewiesene Kraft für den ganzen Zeitraum verfügbar ist. Kurzfristige Einsätze prüfen wir, ohne eine Zusage vorab zu versprechen.
Geht es um mehrere Kirchen eines Pfarrverbands oder um Arbeiten auch in Wadern, planen wir die Termine gemeinsam.
Kosten der Brandsicherheitswache
Für eine Brandwache gilt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo Heißarbeiten bis in den Abend laufen und die Nachkontrolle in die Nacht reicht, steigt der Nachtanteil und damit der Preis. Kurze Einsätze von wenigen Stunden an Sonn- und Feiertagen liegen ebenfalls höher als eine Wache, die über mehrere Werktage am Stück läuft.
Das Angebot richtet sich nach dem Arbeitsplan Ihres Handwerksbetriebs. Weitere Leistungen in der Gemeinde stehen unter Sicherheitsdienst Nonnweiler, landesweit unter Brandwache im Saarland.


