Wo in St. Wendel Brandwachen gebraucht werden
Eine Brandwache wird meist aus einem von drei Gründen bestellt: Es wird mit offener Flamme oder Funken gearbeitet, eine Brandmeldeanlage ist vorübergehend außer Betrieb, oder eine Veranstaltung bringt zusätzliche Zündquellen in ein Gebäude. In St. Wendel kommen alle drei Fälle vor, weil die Stadt viele denkmalgeschützte Bauten, eine aktive Metallindustrie und einen dichten Veranstaltungskalender hat.
Allen Fällen gemeinsam ist, dass ein Brand in der ersten Phase klein ist. Wer in diesem Moment da ist, den Rauch bemerkt und sofort Alarm gibt, kann großen Schaden verhindern. Darin liegt die eigentliche Aufgabe einer Brandwache.
Kirchen und Baudenkmäler
Prägend für das Stadtbild ist die Basilika, deren Ursprung auf eine Kirche des 9. oder frühen 10. Jahrhunderts zurückgeht und die 1753 ihre barocke Kuppelhaube erhielt. Hinzu kommen die Wendelskapelle aus dem Jahr 1755, die Magdalenenkapelle, die bereits vor 1318 bestand, die Evangelische Stadtkirche, das Alte Rathaus am Schloßplatz und die Kirche des Missionshauses, die 1912 vollendet wurde.
In solchen Gebäuden gibt es viel trockenes Holz in Dachstühlen und Emporen, oft fehlen Brandabschnitte, wie sie heute vorgeschrieben wären. Bei Dachdeckerarbeiten mit dem Brenner, beim Löten von Blechen an Kuppel und Turm oder beim Restaurieren mit Heißluft entsteht ein erhebliches Risiko. Eine Brandwache bleibt nach Arbeitsende vor Ort und kontrolliert die betroffenen Bereiche, bis keine Glutnester mehr zu erwarten sind.
- Basilika: Dachstuhl und Kuppel mit barocker Haube
- Wendelskapelle und Magdalenenkapelle: kleine Bauten mit hohem Holzanteil
- Missionshaus mit Kirche: großer Gebäudekomplex
- Altes Rathaus am Schloßplatz und Evangelische Stadtkirche
Heißarbeiten in Industrie und Hallenbau
Im Gewerbegebiet an der Essener Straße arbeiten Betriebe aus Stahlbau, Maschinenbau und Umformtechnik. Bei Umbauten, Reparaturen an Anlagen oder der Montage neuer Pressen fallen Schweiß-, Brenn- und Trennarbeiten an, häufig in Hallen, in denen Öle, Fette oder Verpackungsmaterial lagern. Auch der Stahlbau der geplanten Dreifeld-Sporthalle bringt Schweißarbeiten an Trägern und Anschlüssen mit sich.
Die Brandwache steht während der Arbeiten mit einem Feuerlöscher bereit, beobachtet Funkenflug und angrenzende Bauteile und bleibt nach Abschluss für die vereinbarte Nachkontrollzeit. Grundlage ist Ihr Erlaubnisschein für feuergefährliche Arbeiten, in dem Dauer und Bereich festgelegt sind.
Ausgefallene Brandmeldeanlage und Veranstaltungen
Fällt eine Brandmeldeanlage wegen Umbau oder Störung aus, verlangen Versicherer und Behörden oft eine Ersatzmaßnahme. Dann geht eine Brandwache in festen Abständen durch das Gebäude, prüft Räume mit erhöhter Brandlast und alarmiert bei Rauch oder Hitze sofort die Feuerwehr. Das betrifft Verwaltungsgebäude ebenso wie Produktionshallen oder Schulen.
Bei Konzerten im Saalbau, beim Feuerwerk zum Abschluss der Wendelskirmes oder bei Feuershows auf dem Weihnachtsmarkt kann ebenfalls eine Brandwache angeordnet werden. Hier achtet sie auf Abstände, freie Rettungswege und auf Dekoration, die zu nah an Scheinwerfern oder offenen Flammen hängt.
Einsatzbedingungen
Die Staffsec Solution GmbH arbeitet von Neumünster aus, mit Niederlassungen in Berlin und Bremen. Im Saarland haben wir keinen Standort. Brandwachen in St. Wendel übernehmen wir vorhabenbezogen, vor allem bei geplanten Arbeiten mit ausreichend Vorlauf. Ob eine kurzfristige Anfrage machbar ist, klären wir im Einzelfall offen mit Ihnen.
Unsere Kräfte werden vor Ort in Ihre Löschmittel, Fluchtwege und Alarmierungswege eingewiesen und haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO. Eine Wärmebildkamera kommt zum Einsatz, wenn Sie eine bereitstellen. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zum Land unter Brandwache im Saarland, zur Stadt unter Sicherheitsdienst St. Wendel.
Was eine Brandwache kostet
Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Kurze Einsätze bei Heißarbeiten tagsüber liegen eher im unteren Bereich, eine Ersatzwache für eine ausgefallene Anlage über Nächte und Wochenenden wegen der Zuschläge im oberen. Mindesteinsatzzeiten und Anreise fließen in jedes Angebot ein.
Wenn Arbeiten an einem Denkmal über mehrere Wochen gehen, lohnt es sich, Arbeitszeiten und Nachkontrollen gemeinsam zu planen. So lässt sich die Zahl der Stunden oft deutlich senken, ohne an Sicherheit zu verlieren.


