Baudenkmale in allen Ortsteilen
Die Denkmalliste der Gemeinde ist kurz, aber dicht. Im Kernort steht die klassizistische Pfarrkirche St. Jakobus, gebaut zwischen 1830 und 1833 und 1952 erweitert; das Pfarrhaus daneben stammt aus der Zeit um 1750. An der Trierer Straße bilden Wohnhaus und Scheune, eine Gerberei aus dem 18. Jahrhundert und eine Sägemühle von 1850 das Ensemble der Klostermühle, dazu kommen zwei Bürgerhäuser aus dem 18. Jahrhundert und aus der Zeit um 1925.
In Konfeld steht die Saalkirche St. Johannes der Täufer. Ihr Vorgängerbau brannte 1852 ab, der heutige Bau entstand von 1854 bis 1857, die Kreuzwegbilder kamen 1881 hinzu. An der Bergstraße stehen zwei Wohnhäuser aus dem 18. Jahrhundert. In Rappweiler wurde die Kirche Mariä Himmelfahrt von 1868 bis 1872 gebaut und 1968/69 stark umgebaut, an der Hochwaldstraße steht die Marienkapelle von etwa 1860, und die Buchemer Kapelle, erstmals 1618 erwähnt und im 18. Jahrhundert neu gebaut, birgt einen barocken Altar.
Warum gerade diese Gebäude eine Brandwache brauchen
Kirchen und Kapellen haben offene Dachstühle aus altem, trockenem Holz, Hohlräume hinter Verkleidungen und Emporen, Orgeln und Ausstattung, die sich nicht ersetzen lassen. Bei Dachreparaturen werden Bleche gelötet, Rinnen geschweißt und Bitumenbahnen geflämmt; bei Arbeiten an Glocken und Turmtechnik wird geschnitten und geschliffen. Ein Funke, der unbemerkt in eine Fuge fällt, kann dort noch Stunden später glimmen.
Bei Mühlen, Scheunen und Gerbereien ist es ähnlich: Alte Holzbalken, Dielen und Reste von Stroh oder Spänen brennen leicht. Dazu kommt, dass Weiskirchen von Wald umgeben ist. Arbeiten im Freien oder an Gebäuden am Waldrand sollten in trockenen Sommerwochen mit besonderer Vorsicht begleitet werden.
Neubau, Sanierung und Technik
Nicht nur alte Gebäude brauchen eine Brandwache. Die folgenden Vorhaben zeigen, wo im Gemeindegebiet gebaut wurde oder wird und Heißarbeiten anfallen können. Es sind keine Aufträge von uns:
- die Hochwaldhalle, bei deren Sanierung unter anderem das Flachdach erneuert wurde
- der Erweiterungsbau am Pumpwerk Weierweiler mit Arbeiten an Türen, Toren und Decken
- Geländer aus Stahl für das neue Dorfgemeinschaftshaus im Kernort
- Metallbauarbeiten an den Stationen im Kur- und Heilwald
- Arbeiten in den Hochwald-Kliniken, die 2026 Stationen in den Hauptkomplex verlegen, bei laufendem Betrieb
Gerade in einer Klinik, in der Patienten mit eingeschränkter Mobilität untergebracht sind, muss eine Brandwache auch die Wege im Blick haben, über die bei einem Alarm geräumt würde.
Ablauf einer Brandwache
Grundlage ist der Erlaubnisschein für feuergefährliche Arbeiten, den Ihr Betrieb oder der Auftraggeber ausstellt. Darin stehen Bereich, Dauer und die geforderte Nachkontrolle. Vor Beginn sieht sich unsere Kraft den Arbeitsbereich an, entfernt brennbares Material oder deckt es ab, prüft Feuerlöscher und Fluchtwege und lässt sich zeigen, wo der nächste Brandmelder und der nächste Telefonanschluss sind.
Während der Arbeit beobachtet sie Funkenflug, auch in angrenzende Räume und Geschosse, und greift sofort ein, wenn etwas zu glimmen beginnt. Nach dem Ende bleibt sie für die vereinbarte Zeit, kontrolliert Fugen, Hohlräume und darunterliegende Ebenen und dokumentiert jede Runde. Bei einem Brand alarmiert sie die Feuerwehr und unternimmt nur das, was ohne Eigengefährdung möglich ist.
Unsere Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet und werden vor Ort in Gebäude, Gefahren und Löschmittel eingewiesen. Abläufe und Dokumentation richten sich nach DIN 77200 und unserem nach ISO 9001 zertifizierten Qualitätsmanagement.
Einsatzplanung im Saarland
Brandwachen werden oft kurzfristig gebraucht, etwa wenn ein Dachdecker wegen des Wetters den Termin verschiebt. Weil wir im Saarland kein Büro haben und für jeden Einsatz anreisen, planen wir vorhabenbezogen und brauchen einige Tage Vorlauf. Bei mehrwöchigen Sanierungen lohnt es sich, uns früh einzubinden, damit über die ganze Zeit dieselben eingewiesenen Kräfte kommen.
Für Baustellen in Losheim am See oder Wadern gilt dasselbe. Grundsätzliches zur Leistung lesen Sie unter Brandwachen.
Was eine Brandwache in Weiskirchen kostet
Wir rechnen mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Den Preis bestimmen vor allem die Länge der Nachkontrolle, Arbeiten in den Abendstunden oder am Wochenende und die Anreise, die bei kurzen Einsätzen stärker ins Gewicht fällt. Mehrere Tage am Stück lassen sich günstiger planen als einzelne Stunden.
Im Angebot stehen Arbeitszeit, Nachkontrolle und Anfahrt getrennt. Weitere Leistungen im Ort finden Sie unter Sicherheitsdienst Weiskirchen.


