Eine Gemeinde mit vielen stillen Stunden
Gersheim ist eine Landgemeinde mit rund 6.200 Einwohnern, verteilt auf neun Dörfer zwischen Blies und französischer Grenze. In Dörfern wie Rubenheim, Herbitzheim oder Bliesdalheim pendeln die meisten Berufstätigen in die Städte ringsum, etwa nach Saarbrücken, St. Ingbert, Homburg oder Zweibrücken. Tagsüber sind viele Ortskerne entsprechend ruhig, und abends schließen Rathaus, Praxen und Läden früh. Für Eigentümer und Verwalter heißt das: Ein Gebäude ist oft viele Stunden am Stück ohne Aufsicht, ohne dass ein Nachbar es bemerkt, wenn eine Tür nur angelehnt ist.
Genau dafür ist Objektschutz gedacht. Er ersetzt nicht die Technik am Gebäude, sondern ergänzt sie um jemanden, der hinsieht, abschließt, nachprüft und aufschreibt, was er vorgefunden hat. In einer Gemeinde dieser Größe geht es dabei selten um eine dauerhaft besetzte Pforte, sondern um gezielte Anwesenheit zu den Zeiten, in denen niemand sonst da ist.
Welche Gebäude in Gersheim typischerweise Schutz brauchen
Die folgenden Orte nennen wir, weil sie zeigen, welche Arten von Objekten es in der Gemeinde gibt. Aufträge dort behaupten wir nicht:
- das Rathaus im Hauptort, in dem über drei Etagen wechselnde Ausstellungen von Künstlern aus der Region hängen
- das Museum für dörfliche Alltagskultur in Rubenheim, seit 1988 in einem alten Bauernhaus und nur an einem Sonntag im Monat geöffnet
- das Bildungszentrum Spohns Haus in der Dekan-Schindler-Straße mit Schullandheim, Seminarräumen und Gästen aus mehreren Ländern
- Kulturhaus und Ärztehaus im Ortskern von Gersheim
- das denkmalgeschützte Empfangsgebäude des früheren Bahnhofs, heute Restaurant am Bliestal-Freizeitweg
- Gemeindehallen wie die Grenzlandhalle in Reinheim oder die Bürgerhaushalle in Herbitzheim
Hinzu kommen Wohnhäuser und Höfe, deren Eigentümer länger verreist sind, Gaststätten in der Winterpause und Gewerbeflächen in den Ortsteilen, die gerade umgebaut oder verkauft werden.
Ausstellungen und Sammlungen: wenige Öffnungstage, viel Inhalt
Eine private Sammlung mit Zehntausenden Alltagsgegenständen oder eine Ausstellung im Rathaus hat ein anderes Risiko als ein Lager. Gestohlen wird selten das Große, eher das Kleine, Handliche, und Schäden durch ein offenes Fenster, einen Wasserrohrbruch oder einen Heizungsausfall im Winter wiegen schwer, weil die Stücke nicht ersetzbar sind. Wer nur einmal im Monat öffnet, merkt solche Schäden im schlimmsten Fall erst Wochen später.
Für solche Häuser vereinbaren wir Kontrollgänge in festen Abständen: Außenhaut, Türen und Fenster, Temperatur und auffällige Geräusche in den Räumen, sofern Sie uns hineinlassen. Sehen wir etwas, rufen wir die von Ihnen benannte Person an und warten vor Ort, bis sie entscheidet. Schlüssel übergeben Sie uns persönlich, und sie werden nur für die vereinbarten Gänge genutzt.
Leerstand, Verkauf, Umbau
In Dörfern wie Bliesdalheim, Peppenkum oder Niedergailbach stehen immer wieder Häuser leer, sei es nach einem Erbfall, während eines Verkaufs oder vor einem Umbau. Ein leeres Haus zieht Neugierige an, und offene Läden oder ein überquellender Briefkasten verraten schnell, dass niemand darin wohnt. Wir schauen in unregelmäßigen Abständen vorbei, leeren auf Wunsch den Briefkasten, prüfen Türen und Fenster und melden Schäden an Dach oder Fassade.
Wird umgebaut, verschiebt sich die Aufgabe: Dann geht es um Werkzeug und Material im Gebäude, um Bauzäune und Zugänge, die nach Feierabend geschlossen sein müssen. Den Übergang von Leerstand zu Baustelle besprechen wir mit Ihnen, damit nichts doppelt oder gar nicht abgedeckt ist.
Wie wir im Saarland arbeiten
Unsere Kernregion liegt im Norden, unser Hauptsitz in Neumünster. Im Saarland übernehmen wir Objektschutz deshalb vorhabenbezogen: Bevor wir zusagen, prüfen wir, ob wir die nötigen Kräfte für Ihre Zeiten und die Dauer des Auftrags stellen können. Erst dann bekommen Sie ein Angebot. Ein fester Ansprechpartner begleitet den Auftrag, die eingesetzten Kräfte werden vor dem ersten Dienst am Objekt eingewiesen.
Unsere Leute haben die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, die Abläufe sind nach ISO 9001 zertifiziert, gearbeitet wird nach DIN 77200. Erreichbar sind wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Einen Überblick über das Land finden Sie unter Objektschutz im Saarland, die Nachbarstadt unter Sicherheitsdienst Blieskastel.
Was Objektschutz in Gersheim kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo im Rahmen ein Auftrag liegt, hängt beim Objektschutz vor allem davon ab, ob eine Kraft dauerhaft vor Ort ist oder ob einzelne Kontrollgänge genügen, wie viele Stunden auf Nächte, Sonn- und Feiertage fallen und wie weit die Anfahrt ist. Für ein leerstehendes Haus reichen oft wenige Besuche pro Woche, eine Ausstellung über die Feiertage braucht mehr.
Lassen sich mehrere Gebäude in benachbarten Ortsteilen zu einer Runde verbinden, wird der einzelne Besuch günstiger. Weitere Informationen zur Gemeinde finden Sie unter Sicherheitsdienst Gersheim.


