Eine Stadt aus acht Teilen
Herrenberg ist die flächengrößte Stadt im Landkreis Böblingen. Von rund 33.000 Einwohnern lebte nach dem Stand vom November 2018 knapp die Hälfte in der Kernstadt, die übrigen in sieben Stadtteilen, die zwischen 1965 und 1975 eingemeindet wurden. Kuppingen war mit gut 4.100 Einwohnern der größte, Mönchberg mit gut 1.100 der kleinste. Dazwischen liegen Gültstein, Oberjesingen, Affstätt, Haslach und Kayh.
Für den Revierdienst ist diese Struktur entscheidend. Ein Objekt in der Kernstadt am Bahnhof hat andere Anforderungen als eine Halle in Haslach oder ein Gewerbebau in Gültstein. Eine gute Runde verbindet nicht einfach Adressen, sondern ordnet sie nach dem, was in welcher Stunde zu prüfen ist.
Punkte, die eine Herrenberger Runde typischerweise enthält
Die folgenden Orte und Einrichtungen sind öffentlich belegt. Sie zeigen, was in einem Revier zusammenkommen kann; eine Betreuung durch uns behaupten wir damit nicht.
- Bahnhof und Busbahnhöfe: Endpunkt der S-Bahn-Linie S1, Halt der Gäubahn, Ausgangspunkt der Ammertalbahn nach Tübingen, dazu der ZOB an der Bahnhofstraße und der Busbahnhof an der Kalkofenstraße.
- Gewerbe: das Industriegebiet Gültstein an der A81 und das Gewerbegebiet an der Daimlerstraße.
- Freizeit und Sport: Naturfreibad (2015), Hallenbad (1977) und das Stadion von 1952.
- Hallen in den Stadtteilen, etwa die Grafenberghalle bei Kayh.
- Schulen und Kindergärten in Kernstadt und Ortsteilen, zum Beispiel die Karl-Kühnle-Grundschule in Kuppingen.
Was bei jeder Anfahrt passiert
Die Streife fährt die Objekte in wechselnder Reihenfolge und zu wechselnden Uhrzeiten an, damit kein Muster entsteht. Vor Ort werden Türen, Tore und Fenster geprüft, Außenbeleuchtung und Zäune kontrolliert und, wenn vereinbart, Innenräume begangen. Auffälligkeiten wie offene Fenster, beschädigte Schlösser oder Spuren an Zäunen werden fotografiert und gemeldet.
Häufig gehört eine Schließrunde dazu: Bäder, Hallen oder Verwaltungsgebäude werden nach Betriebsende verschlossen, Licht und Heizungsregler geprüft und der Zustand festgehalten. Morgens kann die Öffnung ebenso übernommen werden. Jede Anfahrt steht mit Uhrzeit und Befund im Bericht, den Sie regelmäßig erhalten. Wie Revier- und Interventionsdienste im Einzelnen ablaufen, beschreibt die Seite Revierdienste und Interventionsdienste.
Alarm, Schlüssel und Zuständigkeit
Ist Ihre Alarmanlage auf eine Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet, kann diese uns im Alarmfall verständigen. Die Streife fährt dann das Objekt an, prüft die Außenhaut und, wenn ein Schlüssel hinterlegt ist, auch die Innenräume. Die Übergabe der Schlüssel regeln wir schriftlich, ebenso, wer im Ernstfall informiert wird und wann die Polizei hinzugezogen wird.
Bei Gebäuden mit wechselnden Nutzern, etwa Hallen mit Vereinsbetrieb, legen wir fest, wer abends als Letzter abschließt und ab wann unsere Runde zuständig ist. So entstehen keine Lücken, in denen sich niemand verantwortlich fühlt.
Ohne Büro im Land: wie ein Revier in Herrenberg entsteht
Staffsec sitzt in Neumünster und hat Niederlassungen in Berlin und Bremen. Im Südwesten haben wir keinen eigenen Standort, ein Revierdienst in Herrenberg entsteht daher vorhabenbezogen als eigenes Projekt. Er lohnt sich, wenn mehrere Objekte oder eine hohe Zahl an Kontrollen zusammenkommen, sodass eine Streife regelmäßig im Einsatz ist. Ob das bei Ihrem Vorhaben der Fall ist, prüfen wir vor dem Angebot und sagen es Ihnen ehrlich.
Vor dem Start besichtigen wir die Objekte, legen die Aufgaben je Anfahrt fest und benennen einen Ansprechpartner. Einen Überblick über unser Vorgehen im Land gibt die Seite Revierdienst in Baden-Württemberg, Allgemeines zur Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst in Herrenberg.
Kosten des Revierdienstes
Ein Revierdienst ist die günstigere Alternative zu einer festen Wache, weil sich die Kosten auf einzelne Kontrollen verteilen. Als Richtwert für die eingesetzte Zeit nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Den Ausschlag geben die Zahl der Anfahrten pro Nacht, Aufgaben wie Schließdienst oder Innenbegehung und der Anteil an Wochenend- und Feiertagskontrollen.
Für ein Angebot brauchen wir die Adressen, die gewünschte Häufigkeit der Kontrollen, den Umfang je Anfahrt und Angaben zur vorhandenen Alarmtechnik.


