Eine Stadt aus acht Teilen
Zwischen 1934 und 2013 kamen Niederzwönitz, Lenkersdorf, Kühnhaide, Dorfchemnitz, Günsdorf, Brünlos und zuletzt Hormersdorf zur Stadt. Heute misst Zwönitz rund 64 Quadratkilometer und liegt zwischen 485 und 653 Metern Höhe, am Ziegenberg ganz oben. Nachbarn sind unter anderem Stollberg, Thalheim, Lößnitz, Thum, Geyer und Elterlein.
Für einen Revierdienst bedeutet das: Die Objekte eines Auftraggebers können Kilometer auseinanderliegen, zwischen ihnen Wald, Felder und Dorfstraßen. Statt für jedes Gebäude eine eigene Bewachung zu bezahlen, verbinden wir mehrere in einer Streife, die zu wechselnden Zeiten vorbeikommt.
Einen Nachtwächter gibt es in Zwönitz übrigens schon: Seit 1997 ist das alte Amt neu besetzt, von September bis Juni zieht er freitags und samstags abends durch die Altstadt. Das ist gelebter Brauch für Gäste und Einheimische. Wer dagegen Hallen, Lager oder leere Gebäude nachts kontrolliert wissen will, braucht eine Streife mit Dienstanweisung, Bericht und festgelegtem Vorgehen bei Auffälligkeiten.
Was eine Runde in Zwönitz verbinden kann
Typische Stationen ergeben sich aus der Lage der Betriebe und Einrichtungen:
- Gewerbegebiet an der Werner-von-Siemens-Straße in Niederzwönitz mit Elektronik- und Solartechnik-Firmen
- Betriebe an der Lutherstraße und an der Annaberger Straße
- Erlebnisbad an der Annaberger Straße 59 und Freibad Brünlos an der Volkshausstraße außerhalb der Badesaison
- Schwimmhalle an der Wiesenstraße, montags und samstags geschlossen
- Heimatmuseen in Hormersdorf an der Auerbacher Straße und Am Anger in Dorfchemnitz
- Läden und Gaststätten an Markt und Rathausstraße sowie Stallungen und Lager der Agrargenossenschaft
Welche Stationen tatsächlich in Ihre Runde gehören, legen wir nach Ihren Objekten fest. Für Betriebe in Niederzwönitz verläuft die Anfahrt anders als für Höfe in Kühnhaide oder Günsdorf; deshalb planen wir die Reihenfolge so, dass keine Station immer zur selben Uhrzeit drankommt.
Bäder und Freizeitanlagen nach der Saison
Das Erlebnisbad mit beheiztem Becken, zwei Sprungtürmen, Rutschen und Strömungskanal und das kleine Freibad in Brünlos sind nur im Sommer geöffnet; die Saison 2026 ist vorbei. Über Herbst und Winter stehen Technikräume, Kioske und Umkleiden leer. Wir kontrollieren Zäune, Türen und Fenster, prüfen, ob jemand eingestiegen ist, und melden Schäden an Gebäuden und Becken.
Die Schwimmhalle ist das ganze Jahr in Betrieb, an zwei Tagen in der Woche aber geschlossen. An diesen Tagen und nachts lässt sich eine Außenkontrolle gut in die Runde einbauen.
Ablauf einer Streife
Jede Station hat eine eigene Anweisung: welche Türen zu prüfen sind, welche Lichter brennen dürfen, welche Tore nachts offen bleiben. Wir fahren zu unterschiedlichen Zeiten, damit niemand die Runde vorhersagen kann, und halten jede Kontrolle mit Uhrzeit und Feststellungen im Bericht fest.
Auf Wunsch übernehmen wir Auf- und Zuschließen, etwa für Reinigungsfirmen oder Handwerker am Wochenende. Meldet eine Einbruchmeldeanlage, die auf eine von Ihnen beauftragte Notrufzentrale aufgeschaltet ist, einen Alarm, fahren wir zur Alarmverfolgung hinaus, sehen nach und sprechen das weitere Vorgehen mit Ihnen ab.
Im Winter zählen auch Dinge, die nicht nach Einbruch aussehen: zugefrorene Leitungen, Schneelast auf Hallendächern, ein Tor, das nach dem Räumen offen geblieben ist.
Vorhabenbezogen statt aus der Nachbarschaft
Staffsec plant aus Neumünster mit Zweigniederlassung in Berlin. In Sachsen und damit auch in Zwönitz arbeiten wir vorhabenbezogen und ohne eigenes Büro vor Ort. Bevor wir eine Runde zusagen, prüfen wir Anfahrt, Zahl der Stationen und die Frage, welche Kräfte dafür dauerhaft zur Verfügung stehen. Erreichbar sind wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.
Die Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr unter Revier- und Interventionsdienste, Revierdienst in Sachsen und Sicherheitsdienst Zwönitz.
Preis einer Revierrunde
Wir rechnen mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Beim Revierdienst bestimmen vor allem die Zahl der Kontrollen pro Nacht, die Wege zwischen den Stationen, Wochenend- und Feiertagsfahrten und die Zahl der Alarmeinsätze, wo Sie innerhalb dieser Spanne landen. Je mehr Stationen eine Runde teilen, desto günstiger wird die einzelne Kontrolle.
Nach der Aufnahme Ihrer Objekte erhalten Sie ein Angebot mit Kontrollen je Woche.


