Vier Säle, viele Formate
Die größte Halle der Stadt hat eine Vergangenheit bei der Eisenbahn: Der Lokschuppen an der Werderstraße war eine Reparaturhalle und ist seit 2008 Veranstaltungsort. Bis zu 2.000 Menschen passen hinein, die Bühne misst zwölf mal sieben Meter und lässt sich vergrößern. Betrieben wird die Halle im Auftrag der Stadt von der Kultur- und Citymarketing-Gesellschaft. Auf dem Programm stehen Rock- und Bluesabende, Tributeshows, Tanzveranstaltungen und Mottopartys wie die Halloween-Nacht Ende Oktober.
Ganz anders ist das Publikum in der Stadthalle an der Pachtener Straße. Sie wurde Anfang der 1960er-Jahre im Stadtpark gebaut, der Große Saal hat 754 Sitzplätze einschließlich Empore, dazu kommen Foyers, Gesellschaftsraum und Bistro. Hier laufen Kindermusicals, Jahreskonzerte der Musikvereine, Börsen und Hobbymessen. In den Stadtteilen stehen die Römerhalle in Pachten mit bis zu 900 Personen und das Gemeindehaus in Diefflen mit bis zu 560 Personen, beide für Theater der Vereine, Konzerte und Sport.
Feste im Jahreslauf
Unter freiem Himmel verteilen sich die größeren Termine über das ganze Jahr. Die folgenden Veranstaltungen nennen wir als Beispiele für den Bedarf in der Stadt, nicht als Aufträge, die wir betreuen:
- Fastnachtsumzug im Februar
- Frühlingskirmes auf dem Hoyerswerdaplatz Ende März, mit Fahrgeschäften und verkaufsoffenem Sonntag
- Herbstding im September: Herbststadtfest zwischen Marktplatz und Saarbrücker Straße, mit Bühnenprogramm und Markt
- Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz am letzten Novemberwochenende
- Adventsmarkt im Stadtteil Überm Berg am zweiten Adventswochenende
- Wochenmarkt mittwochs und samstags auf dem Weinligplatz
Viele dieser Termine fallen mit verkaufsoffenen Sonntagen zusammen. Dann sind Innenstadt, Parkplätze und Bahnhofsumfeld zugleich voll, und Rettungswege müssen auch zwischen Ständen und Geschäften frei bleiben.
Was in der Halle zu tun ist
Bei einem ausverkauften Konzert im Lokschuppen kommt ein großer Teil des Publikums in der letzten halben Stunde vor Beginn. Wir planen deshalb genug Einlassspuren, kontrollieren Karten und Taschen nach Ihren Vorgaben, achten auf Alterskontrollen beim Ausschank und trennen Ein- und Ausgang, wo es die Halle zulässt. Im Saal stehen unsere Ordner an Bühnengraben, Notausgängen und Treppen, bei Partys auch an den Sanitärräumen und der Garderobe.
In der Stadthalle ist die Aufgabe ruhiger, aber nicht kleiner: Bei Kinderveranstaltungen am Nachmittag zählen Begleitung zur Garderobe, Sammelpunkte für Familien und ein freier Weg für Kinderwagen und Rollstühle. Bei bestuhlten Konzerten lenken wir das Publikum in der Pause und beim Auslass, halten Notausgänge frei und unterstützen das Hauspersonal beim Verlassen des Saals über Foyer und Aufzug.
Was im Freien zu tun ist
Bei Stadtfest und Kirmes ist die Fläche offen, Zäune gibt es selten. Hier sichern wir Zufahrten mit Sperren oder Fahrzeugen nach Ihrem Konzept, halten die Feuerwehrzufahrten frei, sprechen Gäste an Engstellen an und sind ansprechbar für verlorene Kinder und Fundsachen. Am Abend begleiten wir Kassierer und Standbetreiber, wenn das gewünscht ist.
Zwischen zwei Festtagen bleiben Buden, Bühnen und Fahrgeschäfte auf Marktplatz und Hoyerswerdaplatz stehen. Eine Nachtwache von Ladenschluss bis zum nächsten Aufbau schützt Waren, Technik und Kabel. Wir gehen die Fläche regelmäßig ab und notieren jede Runde mit Uhrzeit im Bericht.
Vorbereitung, Personal, Absprachen
Unsere Standorte liegen in Neumünster, Berlin und Bremen, im Saarland arbeiten wir vorhabenbezogen. Deshalb klären wir früh, wie viele Kräfte wir für Ihren Termin sicherstellen können, und sagen es offen, wenn eine Besetzung nicht passt. Vorab stimmen wir mit Ihnen das Sicherheitskonzept ab, falls es eines gibt, und richten uns nach den Auflagen von Ordnungsamt und Feuerwehr. Für Hallen und Versammlungsstätten gelten im Saarland eigene bauordnungsrechtliche Vorgaben, die der Betreiber kennt.
Alle Ordner haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, die Leitung vor Ort hat die Sachkundeprüfung. Vor Beginn gibt es eine Einweisung mit Lageplan, Meldewegen und Ansprechpartnern. Nach der Veranstaltung erhalten Sie einen kurzen Bericht. Mehr zur Leistung allgemein lesen Sie unter Veranstaltungsschutz, den Überblick über das Land unter Veranstaltungsschutz im Saarland.
Preisrahmen für Ordner und Einlass
Für Veranstaltungsschutz gilt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde und Kraft. Wo Ihr Termin liegt, hängt vor allem von Uhrzeit und Wochentag ab: Ein Kindermusical am Samstagnachmittag kostet je Stunde weniger als eine Party bis in den frühen Morgen oder ein Einsatz an Feiertagen. Dazu kommen der Anteil an Kräften mit Sachkunde und die Länge von Auf- und Abbau.
Bei Festen über mehrere Tage lohnt es, Tagdienst und Nachtwache gemeinsam zu planen. Allgemeines zur Stadt finden Sie auf der Seite Sicherheitsdienst Dillingen/Saar.


