Ein Industriestandort mit langer Geschichte
Büdelsdorf ist ohne Industrie nicht zu verstehen. 1827 entstand hier mit der Carlshütte die erste Industrieanlage auf der jütischen Halbinsel, 1965 arbeiteten dort mehr als 2.500 Menschen. Nach dem Ende der Hütte 1997 ist das Gelände nicht brach gefallen, sondern zu einem Gewerbepark geworden. Ein zweites Gebiet an der Fehmarnstraße und Wollinstraße entstand auf einem Quadratkilometer Fläche, den die Stadt 1988 von der Nachbargemeinde Borgstedt übernahm.
Heute sitzen in diesen beiden Gebieten Unternehmen, für die Werkschutz kein Randthema ist: der Konzernsitz der ACO Gruppe, die Entwässerungssysteme aus Polymerbeton, Edelstahl, Guss und Kunststoff herstellt, Mecalac Baumaschinen, ein Druckzentrum des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags, die Vereinigten Asphaltmischwerke und das Tiefbauunternehmen Werner Vollert. Dazu kommt Freenet DLS mit dem 100 Meter hohen Sendeturm, der seit der Ansiedlung von mobilcom 1998 im Stadtbild steht.
Was ein Werkstor in Büdelsdorf leisten muss
Die Anforderungen unterscheiden sich stark nach Branche. Einige typische Lagen in der Stadt:
- Produktion mit Schichtbetrieb: Wechsel von Früh-, Spät- und Nachtschicht, Besucher in Verwaltung und Entwicklung, Anlieferung von Rohstoffen und Abholung fertiger Bauteile.
- Baumaschinenbau: großformatige Maschinen und Anbaugeräte auf Freiflächen, Probefahrten und Verladung auf Tieflader.
- Zeitungsdruck: Betrieb zu Zeiten, in denen andere Betriebe ruhen, mit Papieranlieferung und Auslieferung der fertigen Ausgaben an viele Fahrzeuge.
- Asphaltmischwerk: früher Arbeitsbeginn, viele Lkw-Bewegungen in kurzer Zeit, Mischgut mit begrenzter Verarbeitungszeit.
- Tiefbau und Entsorgung: Fahrzeughof, Geräte und Material, das abends zurückkommt und morgens wieder ausrückt.
- Technische Anlagen: Sende- und Rechentechnik, die nachts ohne Personal läuft und deren Zugang streng geregelt sein muss.
Aufgaben an Pforte und auf dem Gelände
Kern des Werkschutzes ist die Zutrittsregelung. Unsere Kräfte gleichen Fahrer, Kennzeichen und Frachtpapiere mit den angemeldeten Lieferungen ab, geben Besucherausweise aus, weisen Fremdfirmen auf Sicherheitsregeln hin und vermerken, wer wann wieder gegangen ist. Bei Schichtwechseln achten sie darauf, dass kein Tor unbeaufsichtigt offen steht. Die Regeln, nach denen sie entscheiden, legen Sie fest; wir halten sie schriftlich in der Dienstanweisung fest.
Außerhalb der Pforte gehören Kontrollgänge über das Gelände dazu: Hallentore, Zäune, Lagerplätze und Tanks werden in festgelegter Reihenfolge geprüft, technische Störungen gemeldet. Wo es eine Brandmeldeanlage oder Einbruchmeldetechnik gibt, gehen unsere Kräfte Meldungen nach und verständigen nach Ihrem Alarmplan Haustechnik, Feuerwehr oder Polizei.
Werkschutz auf einem Gelände mit Wasserseite
Ein Teil der Büdelsdorfer Betriebe liegt in der Nähe der Obereider, über die Schiffe den Ahlmannkai und den Sportyachthafen erreichen. Für den Werkschutz bedeutet das eine zusätzliche Seite, die von Land aus oft gut gesichert, vom Wasser aus aber offen ist. Uferwege, Kaikanten und Lagerflächen am Wasser nehmen wir deshalb ausdrücklich in die Kontrollgänge auf.
Auch der Verkehr spielt eine Rolle. Über die A 7 mit der Anschlussstelle Rendsburg/Büdelsdorf, die A 210 nach Kiel und die Bundesstraßen 202 und 203 erreichen viele Fahrzeuge die Gewerbegebiete. Je mehr Durchgangsverkehr es gibt, desto weniger fällt ein fremder Lkw auf dem Hof auf. Eine feste Pforte schafft hier Klarheit.
Personal und Organisation
Werkschutz lebt von Kräften, die das Werk kennen. Deshalb planen wir feste Teams, die sich auf Ihrem Gelände einarbeiten, und benennen Vertretungen, die vor dem ersten Dienst eingewiesen werden. Die Planung für Büdelsdorf läuft über unseren Hauptsitz in Neumünster, der über die A 7 angebunden ist.
Für Werkschutz setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, wo die Aufgabe es verlangt, sonst mindestens mit Unterrichtung. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Was der Werkschutz grundsätzlich umfasst, lesen Sie auf unserer Seite Werkschutz.
Was Werkschutz in Büdelsdorf kostet
Werkschutz ist meist ein Dauerauftrag mit vielen Stunden im Monat, oft rund um die Uhr. Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Den Ausschlag geben Qualifikation, Nacht- und Wochenendanteil und die Frage, ob neben der Pforte auch Aufgaben wie Empfang, Warenkontrolle oder Brandschutz dazugehören.
Bei einem langfristigen Vertrag mit planbaren Schichten ist der Aufwand für Einarbeitung und Vertretung geringer als bei wechselnden Einsätzen. Einen Überblick über das ganze Land gibt Werkschutz in Schleswig-Holstein, alle Leistungen vor Ort zeigt Sicherheitsdienst Büdelsdorf.


