Das Gymnasium an der Woltersdorfer Straße
Das größte Vorhaben der kommenden Jahre ist der Neubau des Gymnasiums. Der Landkreis Oder-Spree hat am 29. September 2026 den Vertrag mit einer Bietergemeinschaft aus zwei Baufirmen unterzeichnet, die als Totalunternehmer Planung und Bau bis zur Übergabe verantwortet. Entstehen sollen Schulgebäude, Sporthalle, Aula mit Bühne und Außenanlagen. Der Spatenstich ist für 2027 vorgesehen, die schlüsselfertige Übergabe für den 17. Juli 2028.
Bis dahin lernen die Klassen, die im September 2025 gestartet sind, in umgebauten Containern an der Kirchstraße. Für eine Baustelle dieser Art heißt das: zwei Jahre lang Material, Maschinen und später teure Haustechnik auf einem Gelände, das an Wohnstraßen grenzt und abends nicht beaufsichtigt ist.
Weitere Baufelder im Ort
Neben dem Gymnasium hat die Gemeindevertretung im Sommer 2026 mehrere Bebauungspläne auf den Weg gebracht oder vorangebracht:
- den Standort der dritten Grundschule, für den Flächennutzungs- und Bebauungsplan einen weiteren Schritt genommen haben
- neue Wohnungen am Stegeweg und auf dem Gelände der Alten Gärtnerei
- das Quartier an der Kastanienallee auf dem früheren LPG-Gelände, das private Vorhabenträger entwickeln
- ein kleines Wohngebiet entlang der Leipziger Straße, wo bisher nur eine Straßenseite bebaut ist
- der zweite Bauabschnitt des Wohnprojekts in der Warschauer Straße, der aus Haushaltsgründen vorerst nicht begonnen wurde
- kleinere Straßenbaustellen wie die neuen PlusBus-Haltestellen und die Fußgängerampel am Kieferndamm
Worauf es auf Schöneicher Baustellen ankommt
Die meisten Baufelder liegen nicht in einem abgeschlossenen Gewerbegebiet, sondern zwischen Einfamilienhäusern. Das hat zwei Seiten: Nachbarn bemerken Ungewöhnliches eher, aber Kinder und Jugendliche finden Bauzäune und Rohbauten auch spannend. Ein Rohbau mit offenen Treppenhäusern ist nach Feierabend ein Unfallrisiko, für das am Ende die Bauherrschaft geradestehen muss.
Wir prüfen bei jeder Kontrolle Bauzaun, Tore und Schlösser, gehen um Container, Baustrom und Maschinen herum und achten auf Lücken, die tagsüber für Lieferungen geöffnet wurden. In der Ausbauphase, wenn Kabel, Kupfer, Fenster und Haustechnik auf der Baustelle liegen, empfehlen wir eine Nachtwache vor Ort oder zumindest mehrere Kontrollen pro Nacht.
Bei Holzhybridbauten, wie ihn die Gemeinde zuletzt für Kita und Hort an der Schillerstraße umgesetzt hat, kommt Brandschutz hinzu: Offen gelagerte Holzmodule und Dämmstoffe sollten nach Heißarbeiten nachkontrolliert werden. Dafür lässt sich die Bewachung mit einer Brandwache verbinden.
So organisieren wir die Bewachung
Schöneiche zählt zu unserer Kernregion Nord. Die Einsätze plant die Berliner Zweigniederlassung an der Aroser Allee 81, eine eigene Niederlassung im Landkreis Oder-Spree haben wir nicht. Vor Beginn gehen wir mit der Bauleitung über das Gelände, legen Kontrollpunkte fest und klären, wer bei einem Vorfall verständigt wird.
Bei Baustellen in Nachbarorten wie Rüdersdorf oder Hoppegarten lassen sich die Kontrollen zu einer Runde verbinden. Grundsätzliches zur Leistung finden Sie unter Baustellenbewachung, die Landesübersicht unter Baustellenbewachung in Brandenburg.
Personal und Dokumentation
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO und werden vor dem ersten Dienst in Baustellenordnung, Zufahrten und Gefahrenbereiche eingewiesen. Staffsec ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Jede Kontrolle steht mit Uhrzeit und Befund im Bericht; Schäden dokumentieren wir mit Fotos für Versicherer und Bauleitung.
Auf großen Baustellen wie dem Gymnasium übernehmen wir auf Wunsch auch tagsüber die Zufahrt: Lieferungen werden mit dem Anlieferplan abgeglichen, Nachunternehmer melden sich an und erhalten einen Ausweis, Besucher werden zur Bauleitung begleitet. So wissen Sie jederzeit, welche Firmen auf dem Gelände sind, und können bei einem Schaden nachvollziehen, wer zuletzt im betroffenen Bereich gearbeitet hat. Gegen Ende der Bauzeit, wenn Möbel, Medientechnik und Sportgeräte geliefert werden, verdichten wir die Kontrollen bis zur Übergabe.
Kosten der Baustellenbewachung
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Im Rohbau mit wenig wertvollem Material genügen oft Kontrollfahrten, in der Ausbauphase lohnt sich eher eine feste Wache für die Nacht. Über eine Bauzeit von zwei Jahren lässt sich der Umfang je Bauphase anpassen, sodass Sie nicht dauerhaft für die teuerste Variante zahlen. Für kleine Straßenbaustellen von wenigen Wochen rechnen wir einzelne Kontrollen ab, ohne Mindestlaufzeit über die Bauzeit hinaus.


