Bauen in einer wachsenden Gemeinde
Hoppegarten ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gewachsen. Allein der Ortsteil Hönow hatte 1990 rund 2.200 Einwohner, Ende 2024 waren es über 9.100. Seit Mitte der 1990er Jahre wurden dort brachliegende Ackerflächen mit Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäusern sowie Wohnkomplexen bebaut, an der Schulstraße entstand ein Neubau für die Gebrüder-Grimm-Grundschule. Mit dem Wachstum steigt der Bedarf an Straßen, Kanälen und Gemeinbedarf.
Gebaut wird dabei selten auf der grünen Wiese, sondern zwischen bewohnten Grundstücken. Das hat Folgen für die Sicherheit: Viele Menschen sehen, was auf der Baustelle steht, und abends ist niemand mehr da, der darauf achtet.
Aktuelle Straßen- und Kanalbaustellen
Die Gemeinde veröffentlicht ihre Baumaßnahmen selbst. Dort finden sich unter anderem:
- Karl-Marx-Straße: Sanierung des Regenwasserkanals und Ausbau der Straße, mit eigener Verkehrsführung
- eine Ersatzendhaltestelle für die Buslinie 108 in der Mirower Straße während der Bauzeit
- Hegelstraße: Ausbau in fünf Abschnitten
- Fichtengrund: Ausbau in drei Abschnitten
- der südliche Abschnitt der Karl-Marx-Straße bis zur Landesgrenze Berlin
Auf solchen Baustellen liegen Rohre, Schachtringe, Pflaster und Kabel über Nacht im Straßenraum. Bagger und Walzen stehen am Rand, Kraftstoff ist oft in Kanistern oder Tanks vor Ort. Das sind genau die Dinge, die nachts verschwinden.
Gewerbebau an der Bundesstraße
Neben dem kommunalen Tiefbau entstehen an der B 1/B 5 immer wieder große Gewerbe- und Logistikbauten. Rhenus Home Delivery erweiterte seinen Standort 2018 um einen Neubau mit 13.000 Quadratmetern, das Verteilzentrum von P3 an der B 1 wurde 2020 bezogen. Bei Hallenprojekten dieser Größe stehen über Monate Kräne, Hubarbeitsbühnen, Baucontainer und teure Technik wie Brandmeldeanlagen und Elektroverteiler auf der Fläche, bevor das Gebäude geschlossen werden kann.
Für Bauherren und Generalunternehmer lohnt sich hier eine Kombination: Zufahrtskontrolle tagsüber, wenn viele Nachunternehmer kommen und gehen, und Kontrollgänge oder eine feste Wache in der Nacht und am Wochenende.
Was wir auf Ihrer Baustelle tun
Nach Feierabend kontrollieren unsere Kräfte Bauzaun, Tore und Absperrungen, prüfen Container, Maschinen und Materiallager und sehen nach, ob Unbefugte auf dem Gelände sind. Bei Straßenbaustellen achten wir auch auf umgestoßene Baken oder fehlende Absperrungen, weil davon Gefahr für Anwohner und Verkehr ausgeht. Schäden und Auffälligkeiten melden wir sofort an die Bauleitung und halten sie mit Uhrzeit und Foto im Bericht fest, der am nächsten Morgen vorliegt.
Je nach Risiko vereinbaren wir mehrere Kontrollgänge pro Nacht oder eine durchgehende Wache. Über die Leistung insgesamt informiert die Seite Baustellenbewachung, über den Ort die Seite Sicherheitsdienst Hoppegarten.
Zum Start legen wir mit Ihnen fest, wer bei einem Vorfall nachts angerufen wird, wo Schlüssel für Container und Tore hinterlegt sind und welche Bereiche wir nur von außen prüfen. Ändert sich die Baustelle, weil ein neuer Abschnitt aufgemacht oder ein Kran aufgestellt wird, passen wir die Runde an. Bei Straßenbaustellen in Wohnstraßen achten wir zusätzlich darauf, dass Hauseingänge und Grundstückszufahrten der Anwohner auch nachts erreichbar bleiben.
Planung und Personal
Hoppegarten zählt zu unserer Kernregion Nord. Vor Ort haben wir kein Büro; die Einsätze plant unsere Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Berlin mit Kräften aus dem eigenen Personalstamm. Unsere Mitarbeiter haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Vor Beginn sehen wir uns die Baustelle an und stimmen Zufahrten, Kontaktpersonen und Meldewege mit der Bauleitung ab.
Baustellen in Nachbarorten wie Fredersdorf-Vogelsdorf planen wir nach demselben Muster. Einen Überblick für das Land gibt Baustellenbewachung in Brandenburg.
Kosten über die Bauzeit
Für die Bewachung einer Baustelle in Hoppegarten liegt der Richtwert bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Entscheidend sind die Bauzeit, die Zahl der Nächte und Wochenenden und ob Kontrollgänge reichen oder eine feste Wache nötig ist. Über eine lange Bauphase lässt sich der Aufwand anpassen: mehr Präsenz, solange Maschinen und Material offen liegen, weniger, sobald das Gebäude verschlossen ist.


