Eine Gemeinde, die baut
Als Fredersdorf und Vogelsdorf 1993 zusammengingen, lebten dort rund 7.000 Menschen; Ende 2025 waren es 14.688. Mit den Einwohnern wuchs der Bedarf an Schulplätzen, Kitas, Läden und Gewerbeflächen. Die Gemeinde hat dafür 2023 ein Gemeindeentwicklungskonzept mit einem Zeithorizont von 15 Jahren beschlossen und arbeitet an einem neuen Flächennutzungsplan.
Für Bauherren und Baufirmen bedeutet das: Viele Baustellen liegen mitten in Wohngebieten oder an der viel befahrenen B 1/B 5. Beides hat Folgen für die Sicherung. In Wohnstraßen fällt ein Fremder am Bauzaun nachts kaum auf, an der Bundesstraße ist ein Transporter schnell beladen und wieder weg.
Aktuelle und geplante Baufelder
Diese Vorhaben sind in den Unterlagen der Gemeinde belegt:
- Neubau der Oberschule an der Landstraße 40 mit 16 Klassen, Aula, Cafeteria und Dreifeld-Sporthalle; Rohbau im April 2021 vergeben
- Bebauungsplan 39 Schulstandort Försterweg, in frühzeitiger Beteiligung
- Bebauungsplan 42 nördlicher Bahnhof/Loosestraße
- Bebauungsplan 43 Gewerbegebiet Triftweg/Rechenzentrum Vogelsdorf, mit Veränderungssperre
- Gewerbegebiet Frankfurter Chaussee/Schöneicher Weg, rechtskräftig seit 2023
- Bebauungsplan 41 Freizeit- und Erholungsstandort Landstraße
Schulbau: große Mengen, sensible Nachbarschaft
Die Ausschreibung der Oberschule zeigt, was auf einer kommunalen Großbaustelle hier zusammenkommt: drei versetzte Baukörper, zweigeschossig ohne Keller, rund 6.500 Quadratmeter Erdarbeiten, 6.000 Quadratmeter Bodenplatte, 7.000 Quadratmeter Mauerwerk und über 8.000 Quadratmeter Filigrandecken. Über Monate stehen Kräne, Schalung, Bewehrungsstahl und Elektromaterial auf dem Gelände.
Auf einem Schulbaugelände kommt dazu, dass Kinder und Jugendliche in der Nähe sind und abends gern über den Zaun steigen. Kontrollen am Abend und am Wochenende dienen hier nicht nur dem Material, sondern auch der Sicherheit: offene Gruben, ungesicherte Gerüste und abgestellte Maschinen sind für Neugierige gefährlich. Unsere Kräfte sprechen Jugendliche an und melden beschädigte Absperrungen sofort an die Bauleitung.
Wie wir eine Baustelle sichern
Welche Form passt, hängt von Bauphase und Wert auf der Fläche ab:
Bei kommunalen Bauvorhaben wie Schulen oder Kitas sprechen wir zusätzlich mit dem Bauamt der Gemeinde ab, wer bei einem Vorfall außerhalb der Arbeitszeit zu verständigen ist und ob Nachbarn über die Bewachung informiert werden sollen. Liegt ein Baufeld direkt an einer Wohnstraße, achten unsere Kräfte darauf, dass Anwohnerparkplätze und Gehwege frei bleiben und die Baustellenbeleuchtung niemanden blendet. Bei Gewerbebauten an der Bundesstraße steht dagegen die Zufahrt im Vordergrund: Dort prüfen wir nachts, ob Tore verschlossen sind und keine Fahrzeuge auf dem Gelände stehen, die dort nicht hingehören. Bei Wind und Regen sehen wir zusätzlich nach Planen, Gerüstnetzen und lose gelagertem Material.
- Fester Posten in der Nacht, wenn Kupfer, Kabel oder teure Geräte offen lagern
- Kontrollgänge in wechselnden Abständen, wenn das Material in Containern verschlossen ist
- Wochenendbewachung von Freitagabend bis Montagmorgen
- Kontrolle von Bauzaun, Beleuchtung und Absperrungen nach Sturm oder Starkregen
- Öffnen für Lieferanten am frühen Morgen und Verschluss nach dem letzten Gewerk
Jeder Kontrollgang steht mit Uhrzeit und Fotos von Auffälligkeiten im Bericht, den die Bauleitung am Morgen erhält.
Planung aus unserer Berliner Niederlassung
Brandenburg gehört zu unserer Kernregion Nord. Ein Büro in Fredersdorf-Vogelsdorf haben wir nicht; Baustellen in der Gemeinde planen wir über unsere Zweigniederlassung an der Aroser Allee 81 in Berlin. Vor Beginn gehen wir das Baufeld mit der Bauleitung ab, legen Kontrollpunkte und Meldewege fest und passen den Plan an, wenn sich die Bauphase ändert.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, die Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr unter Baustellenbewachung und Baustellenbewachung in Brandenburg. Für Baufelder im Umland siehe Hoppegarten und Sicherheitsdienst Fredersdorf-Vogelsdorf.
Kosten nach Bauphase
Bewachung auf der Baustelle rechnen wir mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Im Rohbau mit offenem Material ist oft ein Posten sinnvoll, im Ausbau mit verschlossenen Containern reichen Kontrollgänge. Weil sich der Bedarf mit der Bauphase ändert, passen wir das Angebot an und rechnen nur das, was in der jeweiligen Phase tatsächlich nötig ist.
Für Bauherren mit mehreren Baufeldern in der Gemeinde fassen wir die Kontrollen in einer Runde zusammen.


