Altstadt aus Holz und Stein, Industrie mit Hitze
Den Amberger Altstadtkern umschließt ein vollständig erhaltener mittelalterlicher Mauerring. Viele Gebäude darin sind Baudenkmäler mit Dachstühlen aus Jahrhunderte altem Holz. Wer dort ein Dach neu deckt, eine Rinne lötet oder Stahlträger einbaut, arbeitet mit offener Flamme oder Funken direkt unter trockenem Gebälk. Gleichzeitig betreibt die Stadt Industrie mit Hitze im Normalbetrieb, allen voran eine Gießerei im Stadtteil Luitpoldhöhe.
Eine Brandwache sorgt dafür, dass ein Funke nicht unbemerkt weiterglimmt. Die Gebäude und Betriebe, die wir hier nennen, beschreiben das Umfeld. Einen Auftrag von ihnen behaupten wir nicht.
Gebäude und Anlagen, an denen Brandwachen gefragt sind
Diese Orte sind öffentlich beschrieben und zeigen, wo in Amberg Heißarbeiten heikel werden können:
- die Basilika St. Martin an der Südseite des Marktplatzes, 72 Meter lang, mit einem freitragenden Dachstuhl aus Ganzholzbalken und einem fast 92 Meter hohen Turm; die Arbeiten am Dach wurden 2009 abgeschlossen, die Außensanierung lief bis 2024
- das Stadttheater, das seit 1803 in der gotischen Kirche des früheren Franziskanerklosters spielt; es wurde 1953 wegen Brandgefahr geschlossen und nach Umbau 1978 wieder eröffnet
- das Kurfürstliche Schloss, dessen Bau 1417 begann, heute Landratsamt, verbunden über die Stadtbrille mit dem Zeughaus auf der anderen Seite der Vils
- die Frauenkirche und die Pfarrkirche St. Georg, beide mit gotischem Ursprung
- die Luitpoldhütte, eine Gießerei mit Teilen von etwa 100 bis 1.000 Kilogramm, und das Glaswerk im Stadtteil Bergsteig, 1970 nach Plänen von Walter Gropius fertiggestellt
Heißarbeiten im Denkmal: was die Brandwache tut
Bevor geschweißt, geflext oder gelötet wird, gehen wir mit dem ausführenden Betrieb den Arbeitsbereich ab. Brennbare Teile werden entfernt oder abgedeckt, Fugen und Durchbrüche im Holz verschlossen, Löschmittel bereitgestellt. Die Brandwache steht während der Arbeiten neben dem Handwerker, beobachtet Funkenflug und Rauch und greift sofort ein, wenn sich etwas entzündet. Das Löschmittel stellt der Auftraggeber oder der ausführende Betrieb; unsere Kraft wird vor Ort eingewiesen.
Nach Ende der Arbeiten ist die Aufgabe nicht vorbei. Glutnester in Holzbalken, Dämmung oder Hohlräumen können Stunden später aufflammen. Die Brandwache kontrolliert deshalb in festgelegten Abständen nach, tastet Oberflächen ab und sieht in Zwischenräume. Wenn Sie eine Wärmebildkamera bereitstellen, setzen wir sie dabei ein. Erst nach der vereinbarten Nachkontrollzeit wird der Bereich freigegeben und im Protokoll vermerkt.
Gießerei, Versammlungsstätte, abgeschaltete Anlage
In Industriebetrieben fallen Brandwachen meist bei Instandhaltung an: Reparaturen an Öfen, Leitungen und Hallenkonstruktionen während eines Stillstands, Schweißarbeiten an Förderbändern oder Absaugungen. Hier arbeiten wir nach dem Erlaubnisschein des Betriebs und richten die Nachkontrollen danach aus, wie lange Material und Umgebung Wärme halten.
Ein zweiter Anlass ist der Ausfall oder die Abschaltung einer Brandmeldeanlage. Muss sie in einem Theater, einem Saal oder einem Bürogebäude für Umbauten außer Betrieb gehen, verlangen Betreiber und Behörden oft eine Ersatzmaßnahme. Die Brandwache geht dann in festgelegten Abständen durch alle Bereiche, achtet auf Rauch, Gerüche und Wärme und hält Fluchtwege frei. Welche Bereiche wie oft begangen werden, legen wir mit Ihnen und Ihrem Brandschutzbeauftragten schriftlich fest.
Vorhabenbezogen geplant
Staffsec Solution hat den Hauptsitz in Neumünster und Standorte in Berlin und Bremen, aber kein Büro in Bayern. Für eine Brandwache in Amberg klären wir vor der Zusage, ob wir zu Ihren Terminen eingewiesene Kräfte stellen können, auch bei kurzfristig verschobenen Arbeiten. Ist das nicht sicher, sagen wir es Ihnen vorher.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO und werden vor dem Einsatz auf Gebäude, Löschmittel und Meldewege eingewiesen. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und unter +49 4321 78 33 590 rund um die Uhr erreichbar.
Kosten einer Brandwache in Amberg
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine Brandwache für einen einzelnen Arbeitstag mit zwei Stunden Nachkontrolle ist anders zu rechnen als eine Ersatzmaßnahme rund um die Uhr über mehrere Wochen. Nachtstunden, Wochenenden und die Länge der Nachkontrollzeit haben den größten Einfluss auf die Summe.
Mehr über unsere Arbeit in der Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Amberg, den Überblick für Bayern unter Brandwache Bayern.


