Ein Denkmalbestand aus Stahl, Holz und Backstein
Die Denkmalliste der Stadt verzeichnet 42 Bauten. Ein großer Teil davon gehört zum Bergbau: Fördermaschinenhäuser, Zechenhäuser, eine Schachthalle, ein Kesselhaus, Schlafhäuser für Bergleute und Wohnhäuser für Beamte. Hinzu kommen Kirchen, der Bahnhof und das frühere Schulhaus, in dem heute das Rathaus sitzt. Viele dieser Gebäude haben Dachstühle aus Holz, Stahlträger und Anbauten aus verschiedenen Jahrzehnten.
Wird an solchen Bauten geschweißt, getrennt, gelötet oder eine Dachbahn aufgeflämmt, kann Glut unbemerkt in Hohlräume, Fugen oder Zwischendecken gelangen. Eine Brandwache sorgt dafür, dass ein entstehender Brand früh bemerkt und gemeldet wird, während und nach den Arbeiten.
Gebäude in Friedrichsthal, an denen Heißarbeiten anfallen können
Die folgenden Bauten sind in der Denkmalliste oder auf Seiten der Stadt belegt. Sie zeigen, welche Art von Objekten es gibt, und sind keine Referenzen:
- Das Fördermaschinenhaus am Schacht I der früheren Grube Friedrichsthal an der Helenenstraße, errichtet 1860
- Die Fördermaschinenhäuser Albert (1882), Marie (1889) und Frieda (um 1900) sowie das Zechenhaus Am Albertschacht in Maybach
- Die Schachtanlage Maybach-Ost an der Ostschachtstraße mit Kesselhaus, Zechenhaus, Schachthalle und Fördermaschinenhaus, überwiegend von 1907
- Die Kaffeeküche mit Konsumladen an der Bergwerkstraße von 1897, erweitert 1936, heute ein Restaurant
- Die evangelische Pfarrkirche an der Bismarckstraße (1895–1897), die katholische Kirche Sieben Schmerzen Mariä an der Hüttenstraße (1927/28) und St. Josef an der Spieser Straße in Bildstock (1905–1907)
- Der Rechtsschutzsaal an der Hofstraße, dessen Umbau eine zeitgemäße Brandschutzertüchtigung einschließt
Was unsere Brandwache vor Ort tut
Vor Beginn der Arbeiten prüfen wir gemeinsam mit dem ausführenden Betrieb den Arbeitsbereich: Was liegt in der Nähe, was muss abgedeckt oder entfernt werden, wo führen Fugen, Kabelkanäle oder Holzbalken in angrenzende Räume? Den Erlaubnisschein für feuergefährliche Arbeiten stellt der Auftraggeber aus; wir richten uns nach den darin festgelegten Maßnahmen.
Während der Arbeiten steht unsere Kraft mit bereitgestelltem Löschmittel in der Nähe, beobachtet Funkenflug und Hohlräume und unterbricht die Arbeit, wenn etwas zu glimmen beginnt. Nach Arbeitsende bleiben wir so lange vor Ort und kontrollieren nach, wie der Erlaubnisschein es vorgibt. Auffälligkeiten melden wir sofort und rufen im Zweifel die Feuerwehr über den Notruf; in Friedrichsthal besteht seit 1881 eine Freiwillige Feuerwehr.
Wenn Sie eine Wärmebildkamera bereitstellen, setzen wir sie bei der Nachkontrolle ein, um verdeckte Glutnester in Balken oder Dämmung zu finden.
Hallen, Versammlungsstätten und Gewerbe
Nicht nur Denkmäler brauchen eine Brandwache. Auf dem früheren Grubengelände Maybach stehen heute Logistikhallen und Betriebe der Fördertechnik, in denen bei Umbauten an Regalanlagen, Rampen oder Dächern geschweißt wird. In Versammlungsstätten wie der Helenenhalle kann eine Brandwache auch bei Veranstaltungen nötig sein, wenn die Genehmigung es verlangt, etwa bei Bühnenaufbauten oder besonderen Effekten.
In Betrieben mit laufender Produktion stimmen wir uns mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit ab, damit Heißarbeiten, Gefahrstofflager und Fluchtwege zusammenpassen. Unsere Kräfte werden vor Ort in Ihre Löscheinrichtungen eingewiesen.
Brandwachen an Kirchen und Salzhäusern in der Nachbarstadt beschreiben wir unter Sulzbach/Saar.
Einsatz im Saarland ohne eigenes Büro
Staffsec Solution sitzt in Neumünster, mit Niederlassungen in Berlin und Bremen. Brandwachen im Saarland übernehmen wir vorhabenbezogen. Weil Heißarbeiten meist kurzfristig geplant werden, sollten Sie uns den Zeitraum so früh wie möglich nennen; wir prüfen dann Anfahrt und Personal und sagen erst zu, wenn die Besetzung steht.
Unsere Kräfte haben die Unterrichtung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 zertifiziert und richten uns nach DIN 77200. Während der Arbeiten und der Nachkontrolle erreichen Sie uns unter +49 4321 78 33 590.
Kosten einer Brandwache in Friedrichsthal
Wir kalkulieren mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei der Brandwache zählt nicht nur die Dauer der Heißarbeiten, sondern auch die Nachkontrolle, die je nach Erlaubnisschein mehrere Stunden betragen kann. Fallen Arbeiten in die Nacht, auf Wochenenden oder Feiertage, erhöht sich der Satz innerhalb dieser Spanne.
Bei mehrtägigen Dacharbeiten planen wir dieselbe Kraft für alle Tage, damit sie das Gebäude kennt. Den Landesüberblick finden Sie unter Brandwache im Saarland, alle Leistungen in der Stadt unter Sicherheitsdienst Friedrichsthal.


