Warum Neunkirchen besondere Bauten hat
Vom Eisenwerk, das fast vier Jahrhunderte die Stadt bestimmte, sind Teile als Denkmal geblieben. Im Alten Hüttenareal stehen zwei der ehemals sechs Hochöfen, der Wasserturm von 1936 mit Kinosälen im früheren Wasserbehälter, die Maschinenhalle von 1903 und die Gebläsehalle aus Backstein, die heute als Theater- und Konzerthalle dient. Die achteckige Stummsche Reithalle aus der Mitte des 19. Jahrhunderts wird ebenfalls für Veranstaltungen genutzt, die Stummsche Kapelle brannte im Zweiten Weltkrieg aus und wurde in den 1980er Jahren äußerlich wiederhergestellt.
In der Innenstadt prägen Kirchen das Bild: die neugotische Christuskirche am Unteren Markt, 1867 bis 1869 gebaut und 1949 nach Kriegsschäden verändert wieder aufgebaut, und St. Marien von 1884 am Marienplatz. Im Ellenfeldstadion brannte 1928 die hölzerne Tribüne ab; im Februar 2025 erklärte das Landesdenkmalamt die ganze Anlage zum Denkmal. Bei Arbeiten an solchen Bauten verlangen Bauherr, Versicherung oder Denkmalpflege oft eine Brandwache.
Wo in Neunkirchen Brandwachen gebraucht werden
Die Liste beschreibt Orte und Vorhaben, bei denen Heißarbeiten oder Brandschutzumbauten typisch sind. Sie enthält keine Aufträge von uns:
- Altes Hüttenareal: Hochöfen, Gebläsehalle, Maschinenhalle und Wasserturm aus Stahl, Backstein und Beton
- Kirchen: Christuskirche am Unteren Markt und St. Marien am Marienplatz mit Dachstühlen und Türmen
- Schulen und Kitas: Brandschutzsanierung der Bachschule an der Kleiststraße bis voraussichtlich Herbst 2027, Brandschutzsanierung der Kita an der Pastor-Seibert-Straße in Hangard
- Rathaus am Oberen Markt: Dacharbeiten bis voraussichtlich Ende 2026
- Industrie: Walzstraßen von Saarstahl, Folienproduktion aus Polypropylen in Wellesweiler, Abfallheizkraftwerk im Industriegebiet König
- Heinitz: die im Jugendstil errichtete Gasmaschinenzentrale der früheren Kokerei mit Stahlskelett
Dach, Turm und Kirchenschiff
Bei Dacharbeiten mit Flamme, beim Löten von Blechen oder beim Trennen von Stahlteilen an Türmen liegt die Gefahr oft verdeckt: Funken fallen in Hohlräume, Holz im Dachstuhl glimmt erst Stunden später. Unsere Kraft steht während der Arbeit in Sichtweite, hält Löschmittel bereit, deckt brennbare Teile nach Vorgabe ab und behält Bereiche unterhalb der Arbeitsstelle im Blick.
Nach dem Ende der Heißarbeit bleibt sie so lange, wie Ihre Erlaubnis es vorgibt, und kontrolliert die Stelle danach erneut. Bauteile prüft sie von Hand, mit Wärmebildkamera, wenn Sie eine bereitstellen. Erst wenn nichts mehr auf Glut hindeutet, wird die Stelle freigegeben und die Freigabe mit Uhrzeit im Protokoll vermerkt.
Werkhallen, Schulen und Stillstand
In laufenden Werken fallen Heißarbeiten vor allem bei Reparaturen und geplanten Stillständen an. Kunststofffolie, Öle in Hydrauliksystemen und Staubablagerungen in Hallendächern machen einen kleinen Funken gefährlich. Wir stimmen uns mit Ihrer Sicherheitsfachkraft ab, übernehmen die Brandwache neben dem Schweißer und die Nachkontrolle, auch nachts und am Wochenende, wenn der Stillstand dann stattfindet.
Bei Schulen und Kitas im Brandschutzumbau ist die Lage eine andere. Während der Arbeiten sind Melder abgeschaltet oder abgedeckt, Brandabschnitte stehen offen, Fluchtwege sind verengt. Eine Brandwache überbrückt diese Zeit, kontrolliert nach Arbeitsende die Räume und hält fest, dass Türen geschlossen und Geräte vom Strom getrennt sind.
Für Arbeiten in Homburg oder Saarbrücken planen wir die Brandwache auf Wunsch gemeinsam.
Personal, Einweisung und Zusage
Wir sitzen in Neumünster, Berlin und Bremen, das Saarland gehört nicht zu unserer Kernregion. Eine Brandwache für einen Tag lässt sich anders planen als eine über Wochen. Vor der Zusage prüfen wir deshalb, ob wir die Einsätze mit festen Kräften abdecken können, und sagen offen, wenn nicht.
Vor dem ersten Dienst werden unsere Kräfte vor Ort in Löschmittel, Fluchtwege und Meldewege eingewiesen; die Vorgaben Ihres Erlaubnisscheins für Heißarbeiten gelten verbindlich. Alle haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 zertifiziert und arbeiten nach DIN 77200. Erreichbar sind wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.
Preis einer Brandwache in Neunkirchen
Für Brandwachen gilt der Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Den Preis bestimmen vor allem die Tageszeit, denn Nachkontrollen fallen oft in die Abendstunden, die Länge der Nachwache und ob an Sonn- oder Feiertagen gearbeitet wird. Bei kurzen Einsätzen von wenigen Stunden fällt die Anreise stärker ins Gewicht als bei einer Sanierung über Wochen.
Bei einer Sanierung über mehrere Wochen lohnt ein fester Plan mit derselben Kraft, die das Objekt kennt. Hinweise für das ganze Land gibt Brandwache im Saarland, die Übersicht zur Stadt Sicherheitsdienst Neunkirchen (Saar).


