Ein Stadtteil mit vielen Türen
Auf knapp 4,3 Quadratkilometern leben in Findorff gut 25.000 Menschen. Das ergibt eine Dichte, die man beim Gang durch die Straßen merkt: Altbauzeilen aus der Zeit um 1900 an Neukirchstraße und Eickedorfer Straße, Siedlungsbau der 1980er und 1990er Jahre in den Wohngebieten Weidedamm I bis III, dazwischen Hinterhöfe, Garagen und kleine Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss. Jedes dieser Häuser hat Zugänge, die abends zuverlässig verschlossen sein sollten.
Für Objektschutz heißt das: Die Aufgabe ist selten ein einzelnes großes Gelände, sondern eine Reihe von Gebäuden mit unterschiedlichen Nutzern, Schließzeiten und Schwachstellen. Wer hier Hausverwaltungen, Ladenbesitzer oder Büros betreut, braucht einen Dienstleister, der kleinteilig plant und trotzdem lückenlos dokumentiert.
Welche Objekte in Findorff Schutz brauchen
Die folgende Übersicht beschreibt Lagen im Stadtteil, in denen Objektschutz typischerweise gefragt ist. Sie nennt keine bestehenden Aufträge:
- Das Quartier Plantage zwischen Admiralstraße, Herbststraße und den Bahngleisen mit Büros, Praxen und Einzelhandel
- Gewerbeflächen an der Walsroder Straße und an der Hemmstraße
- Die Läden rund um den Findorffmarkt an der Neukirchstraße, wo auf dem früheren Torfhafenbecken der Wochenmarkt stattfindet
- Wohnanlagen der Genossenschaften und privaten Vermieter in den Ortsteilen Regensburger Straße und Weidedamm
- Vereinsheime und Sportanlagen an der Nürnberger Straße und an der Hemmstraße
- Gebäude rund um den Nordausgang des Hauptbahnhofs, der seit 2000 direkt in den Stadtteil führt
Hinzu kommen Häuser, die zeitweise leer stehen, etwa während einer Sanierung oder nach einem Mieterwechsel. Gerade dort sind Kontrollen wichtig, weil sich ungebetene Gäste schnell einrichten.
Verschluss, Streife oder feste Besetzung
Nicht jedes Haus braucht eine Person, die die ganze Nacht vor Ort bleibt. In Findorff reicht oft ein abendlicher Verschlussdienst: Eine Kraft prüft Fenster und Türen, schaltet Licht aus, verriegelt Tor und Tiefgarage und meldet Auffälligkeiten. Wer mehrere Gebäude im Stadtteil hat, kann sie in einer gemeinsamen Streife zusammenfassen, die zu wechselnden Zeiten vorbeikommt.
Feste Besetzung lohnt sich, wenn in einem Haus Werte, Daten oder empfindliche Technik lagern, wenn nach einem Einbruch Türen oder Fenster provisorisch gesichert sind, oder wenn ein Empfang tagsüber Besucher lenken soll. Dann übernehmen unsere Kräfte Pforte, Besucheranmeldung und Schlüsselausgabe und bleiben Ansprechpartner für Handwerker und Lieferanten.
Besondere Tage im Stadtteil
Zweimal im Jahr verändert sich Findorff spürbar. Zur Osterwiese im Frühjahr und zum Freimarkt im Oktober kommen jeweils weit über eine Million Besucher auf die Bürgerweide. Für Anlieger heißt das: mehr Fußverkehr in den Seitenstraßen, zugeparkte Einfahrten, späte Heimwege an Hauseingängen vorbei. Wir verstärken in dieser Zeit auf Wunsch die Kontrollen an Hoftoren, Tiefgaragen und Müllplätzen, damit Wohnanlagen und Geschäfte nicht zur Abkürzung oder zum Rückzugsort werden.
Auch der Wochenmarkt am Findorffmarkt bringt eigene Fragen mit sich. Im Beirat wurde 2026 angesprochen, dass Marktstände außerhalb der Marktzeiten mitten auf dem Platz stehen bleiben. Für Händler und Eigentümer angrenzender Häuser können nächtliche Kontrollen dort sinnvoll sein.
So beginnt der Auftrag
Bremen gehört zur Kernregion Nord, Einsätze in Findorff planen wir über unsere Niederlassung Bremen aus dem eigenen Personalstamm. Vor dem ersten Dienst gehen wir das Gebäude mit Ihnen ab, legen Kontrollpunkte fest, klären, wer im Alarmfall informiert wird, und halten das in einer Dienstanweisung fest. Jede Kontrolle wird mit Zeitpunkt erfasst, damit Sie oder Ihre Hausverwaltung später nachvollziehen können, wann welche Tür geprüft wurde.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Aufgaben mit Zutrittsentscheidungen setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Staffsec ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Gebäude in den Nachbarstadtteilen, etwa in Walle oder Bremen-Mitte, lassen sich in dieselbe Planung aufnehmen.
Was Objektschutz in Findorff kostet
Für Objektschutz nennen wir als Richtwert 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Verschlussdienst mit kurzen Anfahrten liegt anders als eine feste Besetzung über die Nacht oder ein Empfang mit Besucherverwaltung. Den Ausschlag geben Uhrzeit, Wochenend- und Feiertagsanteile, die Zahl der Kontrollpunkte und ob eine Streife mehrere Ihrer Gebäude bündelt.
Sie erhalten ein Angebot, in dem Leistung und Zeiten klar beschrieben sind. Mehr zum Stadtteil lesen Sie unter Sicherheitsdienst Bremen-Findorff.


