Eine Kleinstadt mit vielen offenen Türen
Friedberg hat knapp 30.000 Einwohner und grenzt im Westen unmittelbar an Augsburg. Trotz dieser Nähe ist die Stadt eigenständig geblieben: Sie war bis 1972 Sitz eines eigenen Landkreises, zählt heute zu den leistungsfähigen kreisangehörigen Gemeinden Bayerns und verteilt sich auf 22 Gemeindeteile. Für den Objektschutz heißt das, dass auf engem Raum sehr verschiedene Gebäude nebeneinanderliegen: historische Bauten in der Altstadt, Schulen und Hallen, Bürohäuser an den Gewerbegebieten und Wohnanlagen in den Ortsteilen.
Viele dieser Häuser sind tagsüber offen und abends verwaist, oder sie werden abends erst richtig genutzt. Genau an diesen Übergängen entstehen die typischen Lücken: ein Seiteneingang, der nach einer Veranstaltung nicht verschlossen wird, ein Fenster im Erdgeschoss, das über Nacht gekippt bleibt, ein Parkdeck, auf dem sich nach Ladenschluss Gruppen treffen.
Gebäude, bei denen Objektschutz in Frage kommt
Die folgenden Orte sind öffentlich beschrieben und zeigen die Bandbreite in der Stadt. Eine Zusammenarbeit mit den Eigentümern oder Betreibern behaupten wir damit nicht:
- das Wittelsbacher Schloss, dessen Museum im Südflügel seit Mai 2019 Friedberger Uhren, Fayencen und Funde aus der Stadtgeschichte zeigt und dessen Räume auch für private Feiern vermietet werden
- das Rathaus am Marienplatz aus der Zeit um 1680 mit Publikumsverkehr während der Sprechzeiten
- die Max-Kreitmayr-Halle, die als Stadthalle mit wechselnden Bestuhlungen für Versammlungen, Konzerte und Feiern genutzt wird
- der Business Park Friedberger See, in dem laut Stadt rund 1.000 Menschen in Großhandel, Druck, Werbetechnik, Kfz-Handel, Versicherungen und Gastronomie arbeiten
- das Stammhaus von Segmüller mit großer Verkaufsfläche, Parkplätzen und Warenausgabe
- Wohnanlagen und neue Baugebiete in Ortsteilen wie Wulfertshausen und Rederzhausen, in denen Gemeinschaftsflächen und Tiefgaragen kontrolliert werden müssen
Was unsere Kräfte vor Ort tun
Im Empfangsdienst sitzt eine Kraft am Eingang, begrüßt Besucher, prüft Termine und gibt Ausweise aus. Sie kennt die Räume, die nur mit Begleitung betreten werden dürfen, und behält Lieferanten im Blick, die durch das Haus müssen. In einem Museum oder einem Saal, der für eine Feier vermietet ist, kommt die Aufsicht über Exponate, Garderobe und Notausgänge hinzu.
Nach Dienstschluss beginnt der Verschlussgang: Fenster, Türen, Rolltore und Notausgänge werden der Reihe nach geprüft, Licht und Geräte ausgeschaltet, Auffälligkeiten mit Uhrzeit im Bericht festgehalten. In der Nacht folgen Rundgänge zu wechselnden Zeiten, damit kein festes Muster entsteht. Bei leerstehenden Gebäuden achten wir zusätzlich auf Wasserschäden, eingeschlagene Scheiben und Spuren von Übernachtungen.
Alarmmeldungen Ihrer Einbruchmeldeanlage können an uns weitergeleitet werden, wenn Sie das mit Ihrem Errichter vereinbaren. Unsere Kraft prüft dann das Gebäude von außen und innen, verständigt bei Bedarf die Polizei und informiert die Person, die Sie für solche Fälle benannt haben.
Altstadt, Schlossberg und Gewerbegebiete
Die Friedberger Altstadt liegt erhöht an der Lechleite, mit Gassen, die für Fahrzeuge eng sind, und Gebäuden, die oft mehrere Nutzungen unter einem Dach vereinen: unten ein Laden, darüber Büros oder Wohnungen. Hier ist der Fußrundgang die passende Form, und die Zugänge über Hinterhöfe verdienen ebenso viel Aufmerksamkeit wie die Schaufenster.
Ganz anders die Gewerbeflächen am Stadtrand. Am Friedberger See, an der Josef-Wassermann-Straße und an der Engelschalkstraße stehen Hallen mit großen Rolltoren, Freiflächen und Firmenfahrzeugen. Dort lohnt sich oft eine Kombination: ein Rundgang zu Beginn der Nacht und ein zweiter in den frühen Morgenstunden, wenn die Gebäude am längsten leer sind. Wer mehrere Standorte hat, kann den Ablauf mit unserem Revierdienst verbinden.
Wie wir einen Auftrag in Friedberg aufsetzen
Staffsec Solution hat seinen Hauptsitz in Neumünster sowie Niederlassungen in Berlin und Bremen. In Bayern arbeiten wir vorhabenbezogen: Bevor wir zusagen, prüfen wir, ob wir die Schichten mit Personal besetzen können, das die nötige Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO hat, und ob die Vertretung bei Urlaub und Krankheit gesichert ist. Erst wenn das trägt, schreiben wir ein Angebot.
Zum Start gehört eine Begehung mit Ihnen. Wir legen gemeinsam fest, welche Türen wann zu prüfen sind, wer im Notfall angerufen wird und welche Räume tabu sind. Das alles steht in einer Dienstanweisung, die jede eingesetzte Kraft kennt. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und unter +49 4321 78 33 590 rund um die Uhr erreichbar.
Kosten und Umfang
Als Richtwert für Objektschutz gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Empfangsdienst zu Bürozeiten liegt eher im unteren Bereich, eine einzelne Nachtwache am Wochenende oder an Feiertagen weiter oben. Die Zahl der Stunden bestimmen Sie mit: Häufig reicht für ein Gebäude ein Verschlussgang am Abend und eine Kontrolle in der Nacht statt einer durchgehenden Besetzung.
Einen Überblick über alle unsere Leistungen in der Stadt finden Sie auf der Seite Sicherheitsdienst Friedberg, Angaben für ganz Bayern unter Objektschutz in Bayern.


