Industrie am östlichen Rand von Augsburg
Friedberg ist mehr als eine Wohnstadt neben Augsburg. Die Stadt hat mehr Einpendler als Auspendler, und in ihren Gewerbegebieten wird produziert, gelagert und ausgeliefert. Die Stadt selbst meldet, dass ihre Gewerbeflächen derzeit voll belegt sind. Für den Werkschutz ergibt sich daraus eine Mischung, die man selten auf so kleinem Raum findet: Metallverarbeitung mit hohem Materialwert, Möbelfertigung mit brennbaren Rohstoffen, Lebensmittelproduktion mit strengen Hygieneregeln und Logistik, die rund um die Uhr Fahrzeuge bewegt.
Jede dieser Branchen stellt eigene Anforderungen an das Tor. Ein Zulieferer der Automobilindustrie will wissen, welche Teile das Gelände verlassen. Ein Lebensmittelbetrieb will, dass niemand ohne Hygieneunterweisung in die Produktion gelangt. Ein Lager will, dass Lkw ohne Stau abgefertigt werden.
Betriebe und Gebiete, an denen Werkschutz üblich ist
Die genannten Standorte sind öffentlich beschrieben. Eine Geschäftsbeziehung mit den Unternehmen behaupten wir damit nicht:
- das Gewerbegebiet Engelschalkstraße im Südosten, in dem Tenneco Kolbenringe und Zylinderlaufbuchsen fertigt und Apparatebau, Landmaschinen sowie das Zentrallager von Segmüller angesiedelt sind
- die Polstermöbelfabrik von Segmüller, dem 1925 in Friedberg gegründeten Möbelhaus, zu dem eine Flotte von rund 300 Lkw gehört
- das Hauptwerk der Landbäckerei Ihle im Gewerbegebiet nördlich von Friedberg-West, von dem aus rund 250 Verkaufsstellen in Südbayern beliefert werden
- der Friedberg-Park an der A 8 bei Derching mit Nutzfahrzeughandel, Logistik, Hebetechnik und Gebäudetechnik
- das Gewerbegebiet Josef-Wassermann-Straße mit Lebensmittelproduktion, Metallbau und Kunststoffverarbeitung
An der Pforte: Menschen, Fahrzeuge, Papiere
Die Pforte ist der Ort, an dem ein Werk entscheidet, wer hineinkommt. Unsere Kraft gleicht angemeldete Besucher mit der Liste ab, ruft den Gastgeber an und gibt Besucherausweise aus. Bei Fremdfirmen prüft sie, ob Auftrag, Sicherheitsunterweisung und gegebenenfalls ein Erlaubnisschein für Heißarbeiten vorliegen. Fehlt etwas, bleibt die Firma vor der Schranke, bis jemand aus dem Betrieb entschieden hat.
Im Lieferverkehr werden Kennzeichen, Frachtbriefe und Plomben kontrolliert, Fahrer an die richtige Rampe gewiesen und Wartezonen freigehalten. Gerade an der Engelschalkstraße und im Friedberg-Park, wo Lkw über die B 300 und die Anschlussstelle 74a der A 8 kommen, sorgt eine geordnete Abfertigung dafür, dass sich kein Rückstau auf die öffentliche Straße bildet. Ausgehende Ware vergleichen wir nach Ihrer Vorgabe stichprobenartig mit den Lieferpapieren.
Lebensmittelbetriebe brauchen eigene Regeln
In einer Bäckerei oder einem anderen Lebensmittelbetrieb gelten am Tor zusätzliche Pflichten. Besucher und Handwerker müssen Schutzkleidung tragen, Schmuck ablegen und eine Hygieneerklärung unterschreiben, bevor sie in die Produktion dürfen. Unsere Kräfte werden vor dem ersten Dienst in genau diese Abläufe eingewiesen und betreten Produktionsbereiche nur nach Ihren Vorgaben.
Weil Großbäckereien nachts backen und frühmorgens ausliefern, verschiebt sich dort die Hauptlast des Werkschutzes in die Stunden zwischen Mitternacht und Sonnenaufgang. Dann laufen Rohstoffanlieferungen, Leergutrücknahme und die Abfahrt der Auslieferungsfahrzeuge gleichzeitig. Der Werkschutz hält in dieser Zeit die Tore frei und dokumentiert jede Bewegung.
Nachts und am Wochenende
Steht die Produktion still, wird aus der Pforte ein Streifendienst. Die Kraft geht Hallentore, Zaunfelder, Freilager mit Metallteilen und Abstellflächen für Auflieger ab. Sie achtet auf offene Türen, beschädigte Zäune, fremde Fahrzeuge und auffällige Geräusche an Kompressoren oder Kühlanlagen. Meldet die Gebäudetechnik eine Störung, schaut sie nach und verständigt Ihre Rufbereitschaft in der vereinbarten Reihenfolge.
Unser Hauptsitz liegt in Neumünster, Niederlassungen haben wir in Berlin und Bremen. Einen Werkschutz in Friedberg prüfen wir deshalb vorab genau: Können wir die Schichten dauerhaft mit Kräften mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO besetzen, steht die Vertretung, und bleibt Zeit für Einarbeitung? Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und unter +49 4321 78 33 590 jederzeit erreichbar.
Preisrahmen für den Werkschutz
Für Werkschutz rechnen wir mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine Pforte, die über Jahre im Schichtbetrieb besetzt ist, kalkulieren wir anders als eine Kraft, die nur während einer Betriebsruhe oder einer Inventur gebraucht wird. Innerhalb der Spanne entscheiden vor allem Nachtanteil, Sonn- und Feiertage, die Zahl der Zufahrten und Zusatzaufgaben wie Plombenkontrolle oder Hygieneschleuse.
Weitere Leistungen in der Stadt stehen auf Sicherheitsdienst Friedberg, die bayernweite Übersicht unter Werkschutz in Bayern. Für Betriebe jenseits der Stadtgrenze passt die Seite Sicherheitsdienst Augsburg.


