Ein Stadtteil mit vielen Eingängen
Lurup zählt fast 38.000 Einwohner und ist damit der bevölkerungsreichste Stadtteil im Bezirk Altona. Ein großer Teil davon wohnt in Mehrfamilienhäusern, die nach dem Krieg und in den 1960er Jahren entstanden sind, rund vier von zehn Wohnungen gehörten 2013 dem städtischen Wohnungsunternehmen. Daneben liegen Reihenhausstraßen, Kleingärten, Kirchen mit Gemeindehäusern und an der Luruper Hauptstraße eine lange Folge von Geschäften.
Für den Objektschutz heißt das: Die meisten Objekte haben nicht einen Eingang, sondern zehn. Treppenhäuser, Kellerabgänge, Fahrradräume, Müllplätze, Lieferzonen und Nebentüren von Läden. Schäden entstehen dort, wo niemand regelmäßig nachsieht.
Welche Objekte in Lurup Schutz brauchen
Die folgenden Orte zeigen, welche Arten von Gebäuden im Stadtteil typisch sind. Die Liste nennt keine Auftraggeber:
- Lurup Center am Eckhoffplatz mit mehr als 25 Geschäften, Lieferzone und Parkfläche
- Mietwohnanlagen zwischen Fahrenort, Kleiberweg und Spreestraße mit Kellern und Tiefgaragen
- Denkmalgeschützte Gemeindebauten der 1950er Jahre an der Flurstraße und an der Elbgaustraße
- Das frühere Siedlungskraftwerk an der Spreestraße, heute ein Baudenkmal
- Verwaltungs- und Bürogebäude von Betrieben an der Luruper Hauptstraße und am Hellgrundweg
- Leerstehende Wohnungen und Läden während Sanierung oder Mieterwechsel
Präsenz am Platz, Kontrolle im Haus
Am Eckhoffplatz liegt die kritische Zeit oft zwischen Ladenschluss und spätem Abend. Dann treffen Anlieferung, Abfallentsorgung und Gruppen auf dem Platz zusammen. Eine sichtbare Kraft, die Türen schließt, Lieferanten begleitet und den Parkbereich abgeht, verhindert vieles, ohne dass es zum Konflikt kommt. Wir sprechen Personen ruhig an, setzen das Hausrecht des Betreibers um und rufen bei Straftaten die Polizei.
In Wohnanlagen arbeiten wir anders. Hier zählt ein fester Ablauf: Haustüren und Kellerzugänge prüfen, Beleuchtung und Notausgänge kontrollieren, abgestellten Sperrmüll und beschädigte Briefkästen melden. Für Hausverwaltungen halten wir jeden Befund mit Foto und Uhrzeit fest, damit Hausmeister und Handwerker am nächsten Morgen gezielt eingreifen können.
Bei Gemeindehäusern und kirchlichen Gebäuden übernehmen wir den Schließdienst nach Veranstaltungen, die Kontrolle von Sälen und Nebenräumen und die Begleitung von Handwerkern, wenn die Gebäude saniert werden.
Leerstand und Sanierung im Bestand
Wenn ein Wohnblock modernisiert wird, stehen oft über Monate einzelne Wohnungen oder ganze Treppenhäuser leer. Leere Räume ziehen Menschen an, die dort übernachten, Kupfer ausbauen oder Feuer machen. Wir kontrollieren solche Abschnitte in unregelmäßigen Abständen, prüfen Versiegelungen und Schlösser und melden Auffälligkeiten sofort an die Verwaltung.
Bei leerstehenden Läden geht es zusätzlich um das Erscheinungsbild: verklebte Scheiben, Graffiti und Müll im Eingang lassen eine Ladenzeile schnell verwahrlost wirken. Regelmäßige Kontrollen helfen, solche Schäden früh zu erkennen und zu beseitigen.
Für Eigentümer, die mehrere Häuser im Stadtteil besitzen, lohnt sich ein gemeinsamer Plan: welche Objekte täglich, welche wöchentlich geprüft werden und wer bei welchem Befund angerufen wird.
So arbeiten wir in Lurup
Hamburg gehört zu unserer Kernregion Nord. Die Einsätze planen wir aus dem Hauptsitz in Neumünster, von dort ist der Hamburger Westen über die A 7 gut erreichbar. Vor Beginn sehen wir uns das Objekt an, legen mit Ihnen fest, welche Türen, Räume und Zeiten wichtig sind, und schreiben daraus eine Dienstanweisung.
Wir setzen möglichst dieselben Kräfte ein, damit Bewohner, Ladeninhaber und Hausmeister wissen, wer kommt. Alle Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft, unser Unternehmen arbeitet nach ISO 9001 und DIN 77200. Objekte in Nachbarorten wie Schenefeld oder Bahrenfeld lassen sich mit Lurup zu einer gemeinsamen Route verbinden.
Was Objektschutz in Lurup kostet
Für Objektschutz rechnen Sie mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo eine Kraft dauerhaft vor Ort ist, etwa als Präsenz am Platz in den Abendstunden, entscheidet vor allem die Zahl der Stunden. Bei einzelnen Kontrollgängen durch Wohnanlagen fällt dagegen nur die Zeit für Anfahrt und Kontrolle an, was für kleinere Objekte meist günstiger ist.
Der genaue Preis hängt von Uhrzeit, Wochentag, Größe des Objekts und den gewünschten Aufgaben ab. Wir machen Ihnen nach einer Besichtigung ein Angebot. Mehr zum Stadtteil finden Sie auf der Seite Sicherheitsdienst Hamburg-Lurup.


