Eine kleine Stadt mit einem großen Handelsgebiet
Mülheim-Kärlich zählt rund 11.000 Einwohner, doch im Gewerbepark der Stadt arbeiten nach Angaben der Stadt mehr als 6.000 Menschen in rund 300 Betrieben. Der Park wächst seit 1967 und wurde 2005 noch einmal erweitert. Die Betreiber bewerben ihn als Einkaufsmeile mit zahlreichen Outlets. Neben Fachmärkten stehen dort Fabrikverkäufe bekannter Marken, von Jeans und Sportschuhen bis zu Schokolade, Keksen und Küchenwaren.
Für den Objektschutz heißt das: Tagsüber ist das Gebiet voller Kundschaft, Lieferwagen und Beschäftigter, nach Ladenschluss liegen Parkplätze, Rampen und Hallen weitgehend verlassen. Genau in diesem Wechsel liegt die Aufgabe. Ein Gebäude, das tagsüber von vielen Augen gesehen wird, steht nachts ohne Beobachtung, und in einem großen Gebiet fällt ein offenes Tor oder ein eingeschlagenes Fenster unter Umständen erst am nächsten Morgen auf.
Objekte, bei denen Schutz typischerweise gefragt ist
Die folgenden Gebäude und Flächen nennen wir, um die Aufgaben einzuordnen. Sie sind keine Auftraggeber von uns:
- Outlets und Fabrikverkäufe im Gewerbepark, etwa von Mode-, Schuh- und Süßwarenherstellern, mit hochwertiger Ware in Verkaufsräumen und Lagern
- Fachmärkte entlang der Industriestraße, darunter eine große Sportartikelfiliale, mit Außenflächen, Ladezonen und weitläufigen Parkplätzen
- Hallen, die nach dem Masterplan des Eigentümers umgebaut und neu vermietet werden, mit Phasen zwischen zwei Nutzern
- das Rathaus am Kapellenplatz und das Stadtmuseum in der Poststraße als öffentliche Häuser mit Publikumsverkehr
- Geschäfte und Lokale im Zentrum von Mülheim, die während der Straßenbauarbeiten in der Kapellenstraße nur zu Fuß erreichbar sind
Leerstand zwischen zwei Mietern
Ein Fachmarktgebiet lebt vom Wechsel. Zieht ein Händler aus, folgen Rückbau, Planung, Umbau und Einzug des nächsten, und das kann dauern. Leere Hallen ziehen Neugierige und Unbefugte an, die sich unbeobachtet glauben. Hinzu kommen technische Risiken: Wasser, das durch ein undichtes Dach läuft, ein Heizkreis, der im Winter ausfällt, oder eine Brandmeldeanlage, die abgeschaltet wurde.
Für solche Objekte bieten sich Kontrollgänge zu wechselnden Zeiten an. Unsere Kräfte gehen die Außenhaut ab, prüfen Rolltore, Notausgänge und Fenster, schauen nach Spuren auf dem Dach oder an Fallrohren und werfen einen Blick auf Zählerstände, wenn Sie das wünschen. Jede Runde wird mit Uhrzeit im Bericht festgehalten, Auffälligkeiten melden wir sofort an die Person, die Sie benennen. So wissen Eigentümer und Versicherer, dass das Gebäude regelmäßig gesehen wurde.
Geöffnete Häuser: Empfang, Ladenschluss, Aufsicht
Ist ein Gebäude in Betrieb, sieht der Schutz anders aus. In einem Outlet geht es um Präsenz auf der Verkaufsfläche zu Stoßzeiten, um den Blick auf Umkleiden und Kassenbereiche und um einen ruhigen Umgang, wenn ein Diebstahl beobachtet wird. Wir halten uns dabei an Ihre Hausordnung und an die Vorgaben, die Sie für das Ansprechen von Kunden machen.
Nach Ladenschluss folgt die Schließrunde: Türen, Fenster und Nebeneingänge prüfen, Lichter und Geräte nach Ihrer Liste kontrollieren, die Einbruchmeldeanlage scharf schalten, wenn wir das tun sollen. In Verwaltungsgebäuden kann ein besetzter Empfang Besucher anmelden, Handwerker begleiten und dafür sorgen, dass nach Dienstschluss niemand mehr unbemerkt im Haus ist.
Wie wir einen Objektschutz in Mülheim-Kärlich planen
Unser Hauptsitz ist in Neumünster, Niederlassungen haben wir in Berlin und Bremen. In Rheinland-Pfalz unterhalten wir kein Büro. Aufträge in Mülheim-Kärlich übernehmen wir vorhabenbezogen: Vor jeder Zusage prüfen wir, ob wir Personal und Anfahrt für die gewünschten Zeiten verlässlich stellen können. Passt es nicht, sagen wir es Ihnen vorher, statt eine Lücke im Dienstplan zu riskieren.
Kommt der Auftrag zustande, erhalten Sie einen festen Ansprechpartner und eine schriftliche Dienstanweisung, die mit Ihnen abgestimmt ist. Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Wir sind nach ISO 9001 zertifiziert und arbeiten nach DIN 77200. Rund um die Uhr erreichen Sie uns unter +49 4321 78 33 590.
Alle Leistungen in der Stadt stehen auf der Seite Sicherheitsdienst Mülheim-Kärlich, für die Nachbarstadt finden Sie Koblenz.
Was Objektschutz hier kostet
Wir rechnen mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo genau ein Auftrag liegt, hängt beim Objektschutz vor allem an der Frage, ob eine Kraft dauerhaft vor Ort sein muss oder ob Kontrollgänge genügen. Ein leerstehendes Gebäude, das zwei- oder dreimal pro Nacht angefahren wird, kostet deutlich weniger als ein durchgehend besetzter Posten.
Teurer machen den Einsatz Nächte, Sonn- und Feiertage, Sachkunde statt Unterrichtung und zusätzliche Aufgaben wie Empfang mit Besucherverwaltung oder Aufschließdienst. Einen Überblick über das ganze Land gibt Objektschutz in Rheinland-Pfalz.


