Alte Bausubstanz neben neuen Hallen
Das älteste erhaltene Gebäude der Stadt ist die Alte Kapelle in Mülheim. Sie wurde zwischen 1313 und 1318 im gotischen Stil errichtet. In Kärlich wird die Kirche St. Mauritius schon 1217 erwähnt, ihr Glockenturm stammt von 1903, das Langhaus wurde 1931/32 neu gebaut. Die Mülheimer Kirche Maria Himmelfahrt entstand zwischen 1888 und 1890, St. Peter und Paul in Urmitz-Bahnhof in den Jahren 1957/58. Dazu kommen Wegkapellen wie die Dreifaltigkeitskapelle von 1801 und das Fachwerkhaus Burghof in der Burgstraße, vermutlich um 1710 errichtet.
Auf der anderen Seite stehen die Hallen des Gewerbeparks, die seit 1967 entstanden sind und heute nach und nach umgebaut werden, sowie neue Betriebsgebäude auf dem Gewerbeareal am Rhein. Für die Brandwache heißt das: trockenes Holz, Dachstühle und Bleiabdeckungen hier, Dämmstoffe, Trapezbleche und Lagerware dort.
Wo Heißarbeiten eine Brandwache brauchen können
Die folgenden Gebäude und Arbeiten nennen wir zur Einordnung. Wir sind dort nicht beauftragt:
- Dach- und Turmarbeiten an der Alten Kapelle, an St. Mauritius, Maria Himmelfahrt oder St. Peter und Paul, etwa beim Löten von Blechen oder Flämmen von Abdichtungen
- Fachwerk- und Dacharbeiten an Altbauten wie dem Burghof in der Burgstraße
- Umbau von Hallen im Gewerbepark für neue Mieter, mit Trennarbeiten an Stahl, Schweißen an Regalen und Schneiden alter Leitungen
- Montage und Anschluss von Haustechnik in Neubauten auf dem Gewerbeareal am Rhein
- Arbeiten in Versammlungsstätten wie der Kurfürstenhalle oder der Rheinlandhalle
Ablauf einer Brandwache bei Heißarbeiten
Grundlage ist Ihr Erlaubnisschein für feuergefährliche Arbeiten. Er legt fest, welche Schutzmaßnahmen gelten, wer die Brandwache stellt und wie lange nach dem Ende der Arbeiten kontrolliert wird. Vor Beginn geht unsere Kraft mit dem Verantwortlichen den Arbeitsbereich ab: Welche brennbaren Stoffe wurden entfernt oder abgedeckt, wo sind Fugen und Durchbrüche, in die Funken fallen könnten, wo stehen Feuerlöscher, und wie wird im Ernstfall die Feuerwehr gerufen.
Während der Arbeiten beobachtet sie Funkenflug und Wärme, auch auf der Rückseite von Wänden und in darunterliegenden Geschossen. Nach dem Ende der Arbeiten bleibt sie für die vorgeschriebene Nachkontrollzeit vor Ort und prüft Stellen, an denen Glutnester entstehen könnten. Eine Wärmebildkamera setzen wir ein, wenn Sie eine bereitstellen. Alles wird mit Uhrzeit im Bericht festgehalten.
Sicherheitswache in Hallen und Sälen
Brandwache bedeutet nicht nur Schweißarbeiten. Wird in einer Halle die Brandmeldeanlage für Umbauarbeiten teilweise abgeschaltet, fehlt der automatische Alarm. Dann kann eine Kraft vor Ort die Lücke überbrücken, Rundgänge machen und im Ernstfall Feuerwehr und Betreiber verständigen.
Bei Veranstaltungen in Hallen kann je nach Größe und Art eine Brandsicherheitswache vorgeschrieben sein. Ob die Feuerwehr sie stellt oder ob ein Dienstleister reicht, entscheiden Behörde und Betreiber. Wir unterstützen dort, wo es zulässig ist, etwa mit Kräften, die Notausgänge freihalten und Rauchentwicklung früh melden. Unsere Kräfte werden vor dem Einsatz in Gebäude, Löschmittel und Alarmwege vor Ort eingewiesen.
Wie wir die Brandwache organisieren
Wir sitzen in Neumünster und haben Niederlassungen in Berlin und Bremen, in Rheinland-Pfalz aber kein Büro. Brandwachen in Mülheim-Kärlich übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen. Weil Heißarbeiten oft kurzfristig geplant werden, prüfen wir bei jeder Anfrage sofort, ob Personal und Anfahrt zum Termin passen, und sagen Ihnen offen, wenn nicht.
Sie erhalten einen Ansprechpartner, eine Einsatzbeschreibung und einen Bericht je Einsatz. Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Wir sind nach ISO 9001 zertifiziert, arbeiten nach DIN 77200 und sind rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.
Alle Leistungen in der Stadt stehen unter Sicherheitsdienst Mülheim-Kärlich, Angaben zur Nachbarstadt unter Koblenz.
Was eine Brandwache kostet
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei Brandwachen sind die Einsätze oft kurz, dafür kommt nach Ende der Arbeiten die Nachkontrollzeit hinzu, die im Preis mitgerechnet wird. Viele Heißarbeiten an Kirchen und in Hallen laufen außerhalb der Nutzungszeiten, also abends, nachts oder am Wochenende, was den Satz nach oben bewegt.
Planbare Serien, etwa ein Hallenumbau über mehrere Wochen mit festen Arbeitstagen, lassen sich günstiger anbieten als einzelne Abrufe. Eine Übersicht für das Land finden Sie unter Brandwache in Rheinland-Pfalz.


