Eine Kreisstadt mit vielen Schlüsseln
Offenburg ist Sitz des Ortenaukreises und hat gut 63.000 Einwohner. Für eine Stadt dieser Größe ballen sich hier auffallend viele Einrichtungen, die tagsüber Publikumsverkehr haben und nachts leer sind: das Landratsamt, Amts- und Landgericht, die Staatsanwaltschaft, das Polizeipräsidium und ein Finanzamt, das nach Beschäftigten zu den größten in Baden-Württemberg gehört. Hinzu kommen Verlagshäuser, Banken und Geschäfte entlang der Altstadtstraßen.
Beim Objektschutz geht es in solchen Lagen selten um Abschreckung durch Uniform, sondern um Ordnung: Wer darf wann ins Haus, welche Türen müssen nach Dienstschluss zu sein, welche Fenster bleiben gekippt, und wer merkt es, wenn eine Lieferung am Abend vor der verschlossenen Tür abgestellt wird?
Gebäude und Flächen, an denen Objektschutz typischerweise gefragt ist
Die folgenden Beispiele sind öffentlich bekannte Orte im Stadtgebiet. Sie beschreiben, wo solche Aufgaben entstehen, und sind keine Aufzählung von Auftraggebern:
- Das Burda-Hochhaus, 1961 eingeweiht und 67 Meter hoch, heute Hubert Burda Media Tower genannt
- Der Burda Medien Park, im Jahr 2000 auf dem Gelände des früheren Kinzigstadions eröffnet, mit Redaktionen und Büros
- Das Areal am Alten Schlachthof, rund vier Hektar, das als Quartier CANVAS+ neu erschlossen wird und bis dahin Brachfläche ist
- Das Briefzentrum 77 der Deutschen Post, das seit November 1998 in Offenburg Sendungen für die Region sortiert
- Das Landratsamt und die Gerichte als Behördenstandorte mit täglichem Besucherverkehr
- Die Hochschule Offenburg mit ihren Gebäuden, Laboren und Hörsälen, an der im Sommersemester 2023 rund 3.600 Menschen studierten
Leerstand vor dem Umbau: das unterschätzte Risiko
Zwischen dem Auszug der letzten Nutzer und dem ersten Bagger vergehen oft Monate. Auf dem Schlachthofareal hat die Stadt im Februar 2026 die Erschließung ausgeschrieben, mit drei neuen Straßen und einem neuen Kanalnetz. In dieser Übergangszeit sind Hallen und Nebengebäude besonders anfällig: Metall wird ausgebaut, Graffiti entstehen, Unbefugte übernachten, und jede offene Tür lädt die nächsten ein.
Für Eigentümer und Projektentwickler setzen wir daher auf zwei Bausteine: eine feste Begehung zu wechselnden Uhrzeiten, bei der Zugänge, Bauzäune und Siegel geprüft werden, und eine schnelle Meldung an die von Ihnen benannte Stelle, wenn etwas nicht stimmt. Was wir vorfinden, steht mit Uhrzeit und Foto im Bericht, damit Sie gegenüber Versicherung und Behörden belegen können, dass das Objekt beaufsichtigt war.
Behörden, Verlage und Handel: Empfang, Schließdienst und Präsenz
In genutzten Gebäuden verschiebt sich der Schwerpunkt. An einem Empfang zählt, dass Besucher freundlich und zügig zu ihrem Termin kommen, dass Ausweise geprüft und Besucherlisten geführt werden und dass Handwerker nicht unbegleitet durch Aktenräume laufen. Nach Dienstschluss übernimmt eine Kraft die Schließrunde: Türen, Fenster, Licht, Kaffeemaschinen, Serverraum-Türen.
In der Altstadt kommt der Einzelhandel hinzu. Bei Geschäften mit hochwertiger Ware oder bei Umbauten im laufenden Betrieb kann eine Präsenz am Eingang oder eine Nachtwache sinnvoll sein. Welche Lösung passt, hängt von Öffnungszeiten, Lage und Versicherungsauflagen ab; das klären wir mit Ihnen bei einer Begehung, statt ein Paket von der Stange anzubieten.
So organisieren wir Objektschutz in Offenburg
Die Staffsec Solution GmbH sitzt in Neumünster und hat Niederlassungen in Berlin und Bremen. Ein Büro in Baden-Württemberg haben wir nicht. Einen Objektschutz in Offenburg übernehmen wir deshalb nur, wenn wir vorab geklärt haben, wie Personal, Unterkunft und Vertretung bei Krankheit über die ganze Laufzeit gesichert sind. Kurzfristige Lückenfüller setzen wir nicht ein.
Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO; wo Zutritt kontrolliert wird, setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Vor dem ersten Dienst wird jede Kraft am Gebäude eingewiesen. Das Unternehmen ist nach ISO 9001 zertifiziert und arbeitet nach DIN 77200. Erreichbar sind wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.
Womit Sie bei den Kosten rechnen können
Für Objektschutz nennen wir einen Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine reine Begehung leerstehender Hallen mit wenigen festen Terminen pro Woche liegt anders als ein dauerhaft besetzter Empfang mit Sachkunde und Sprachkenntnissen. Nachtstunden, Sonn- und Feiertage sowie die Zahl der Posten verschieben den Preis zusätzlich.
Sie erhalten von uns eine Aufstellung, in der jede Leistung einzeln steht. Mehr über unsere Arbeit in der Stadt lesen Sie auf der Seite Sicherheitsdienst Offenburg; einen Überblick für das ganze Land bietet Objektschutz in Baden-Württemberg. Für Objekte am Rhein gibt es zusätzlich die Seite zu Kehl.


