Eine Stadt mit drei Gesichtern: Ladenzeile, Fachmarkt, Ortsteil
Rheinfelden (Baden) zählte Ende 2025 knapp 34.800 Einwohner und erstreckt sich vom Rheinufer bis hinauf auf den Dinkelberg. Wer hier ein Gebäude schützen will, hat es mit ganz verschiedenen Lagen zu tun. In der Kernstadt liegt eine Fußgängerzone mit Läden, Praxen und Büros über Erdgeschossen, im Osten an der Schildgasse ein Band aus großen Fachmärkten, in den acht Ortsteilen eher Rathäuser, Hallen und Vereinsheime, die abends leer stehen.
Für jede dieser Lagen sieht der Objektschutz anders aus. In der Innenstadt geht es um Eingänge, Lieferhöfe und Tiefgaragen, die nachts niemand beachtet. An den Fachmärkten zählen große Parkflächen, Außenlager und Rampen. In den Ortsteilen sind es Gebäude, die tagelang ungenutzt bleiben und deshalb lange unbemerkt beschädigt sein können.
Wo Objektschutz in Rheinfelden typischerweise gefragt ist
Die folgenden Beispiele stammen aus dem Stadtbild und aus Angaben der Stadt. Sie beschreiben typische Situationen, keine Aufträge, die wir dort hätten:
- Fußgängerzone rund um Oberrheinplatz, Kirchplatz und Karl-Fürstenberg-Straße, wo die Stadt seit Oktober 2026 versenkbare Poller gegen unberechtigte Zufahrt einbaut
- Gewerbegebiet Schildgasse-Ost mit Möbel-, Teppich- und Fliesenmärkten, einem Baumarkt und der Verwaltung des regionalen Energieversorgers
- Gewerbegebiet Schildgasse-West mit Druckerei, Holz- und Möbelbau, Autohandel und Feinmechanik
- Ersatzbau des städtischen Bürgerheims an der Pestalozzistraße, laut Ausschreibungen mit Ausführung bis 2027
- Haus Salmegg mit Trauzimmer, Dietschy-Saal und wechselnden Ausstellungen
- Rathaus mit Bürgersaal und Rathausgalerie sowie die 2009 eröffnete Stadtbibliothek
Was unsere Kräfte vor Ort tun
Objektschutz beginnt mit festen Aufgaben, die vorher schriftlich stehen. Bei einem Ladengeschäft oder Bürohaus sind das etwa Schließgänge nach Geschäftsschluss: Türen, Fenster, Rolltore, Notausgänge und Beleuchtung werden geprüft, offene Zugänge geschlossen oder gemeldet. In Verwaltungsgebäuden übernehmen wir den Empfang, prüfen Besucher und halten fest, wer wann im Haus war.
Bei Gebäuden im Umbau oder im Leerstand verschiebt sich der Schwerpunkt. Dort zählen Bauzäune, Fenster im Erdgeschoss, Kellerzugänge und Spuren an Türen. Unsere Kräfte gehen das Objekt in wechselnden Abständen ab, fotografieren Auffälligkeiten und schicken Ihnen einen Bericht mit Uhrzeit. Was sie bei wem melden, legen wir mit Ihnen fest, bevor der erste Dienst beginnt.
Einen Überblick über alle Leistungen in der Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Rheinfelden (Baden).
Grenzstadt am Rhein: wann ein Gebäude am verletzlichsten ist
Über die Rheinfelder Brücke mit ihrer gemeinsamen Zollanlage und die Autobahnspange A 861 ist die Stadt direkt mit dem Schweizer Rheinfelden auf der anderen Rheinseite verbunden. Für den Objektschutz in einer Grenzstadt gilt trotzdem dasselbe wie überall: Der ruhigste und damit verletzlichste Zeitpunkt ist nicht immer der späte Abend, sondern häufig ein Sonntag oder Feiertag, an dem Läden und Büros geschlossen bleiben.
Wir legen die Dienstzeiten deshalb nicht nach einem Standardplan fest, sondern nach Ihren Öffnungszeiten, Lieferterminen und den Tagen, an denen Ihr Gebäude am längsten unbeobachtet bleibt. Wenn Sie wissen, an welchen Stellen es früher Probleme gab, fließt das in die Planung ein.
Ohne Büro im Land: wie wir Aufträge in Rheinfelden annehmen
Baden-Württemberg gehört nicht zu unserer Kernregion im Norden. Aufträge in Rheinfelden nehmen wir einzeln an, eine Niederlassung im Land haben wir nicht. Bevor wir zusagen, klären wir, ob wir für Ihren Zeitraum geeignetes Personal stellen können und wie Anreise und Unterkunft geregelt werden. Erst danach erhalten Sie ein Angebot.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Aufgaben mit Kontrolle von Personen die Sachkundeprüfung. Wir arbeiten nach DIN 77200 und sind nach ISO 9001 zertifiziert. Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Hinweise zur Arbeit im ganzen Land stehen unter Objektschutz in Baden-Württemberg.
Womit Sie beim Preis rechnen können
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo innerhalb dieser Spanne Ihr Angebot liegt, hängt beim Objektschutz vor allem an zwei Fragen: Steht eine Kraft dauerhaft am Objekt oder genügen Kontrollgänge zu festen Zeiten? Und wie groß ist der Anteil an Nächten, Sonntagen und Feiertagen?
Ein Empfangsdienst werktags am Tag liegt am unteren Ende, eine Bewachung über Weihnachten und Neujahr am oberen. Für mehrmonatige Aufträge planen wir möglichst feste Kräfte, damit das Objekt nicht jede Woche neu erklärt werden muss.


