Eine Stadt mit viel Fläche
Das Stadtgebiet umfasst gut 92 Quadratkilometer. Neben der Kernstadt gehören die Ortschaften Eschach, Schmalegg und Taldorf dazu, die aus zahlreichen Dörfern und Weilern bestehen. Gewerbe konzentriert sich dagegen auf wenige Flächen: Karrer zwischen Oberzell und Untereschach, Erlen an der B 33 in Richtung Bavendorf sowie Mariatal und Hochberg im Süden. Dort sind die Grundstücke weitgehend vergeben, die Betriebe liegen dicht beieinander.
Für einen Revierdienst ist das eine gute Ausgangslage. Mehrere Kunden in einem Gewerbegebiet teilen sich die Fahrtstrecke, jede Kontrolle wird dadurch günstiger als eine Einzelanfahrt. Objekte in den Ortschaften lassen sich anhängen, wenn die Runde ohnehin in die Richtung fährt.
Typische Objekte auf einer Revierrunde
Diese Beispiele zeigen, welche Arten von Objekten in Ravensburg für Kontrollfahrten infrage kommen, ohne dass wir dort bereits tätig wären:
- Handwerks- und Handelsbetriebe in den Gewerbegebieten Karrer, Erlen, Mariatal und Hochberg, die nachts leer stehen
- Autohäuser und Lagerflächen mit Fahrzeugen und Material im Freien
- Schulen und Sporthallen während der Ferien, etwa an den Standorten Kuppelnau oder Neuwiesen
- Leerstehende Ladenlokale und Wohnungen in der Innenstadt zwischen zwei Nutzungen
- Baustellen, die nur einzelne Kontrollen am Abend und am Wochenende benötigen
So läuft eine Kontrolle ab
Für jedes Objekt legen wir mit Ihnen fest, was geprüft wird: Tore und Türen, Fenster im Erdgeschoss, Zäune, Beleuchtung, Heizung oder Kühlung, Container und Fahrzeuge. Unsere Streife fährt die Objekte zu wechselnden Zeiten an, damit sich niemand auf einen festen Takt einstellen kann. Der Fahrer steigt aus, geht die vereinbarten Punkte ab und hält jeden Gang mit Uhrzeit im Bericht fest.
Findet er ein offenes Fenster, schließt er es, sofern er einen Schlüssel hat, sonst informiert er die von Ihnen benannte Person. Bei Einbruchspuren ruft er die Polizei und bleibt bis zu deren Eintreffen vor Ort. Am Morgen liegt der Bericht mit allen Feststellungen in Ihrem Postfach. So sehen Sie auch nach Wochen noch, wann welches Objekt kontrolliert wurde und was dabei aufgefallen ist.
Verschluss, Öffnung und Alarmnachschau
Viele Betriebe nutzen den Revierdienst auch für feste Handgriffe. Abends schließen wir Rolltore und Schranken, schalten Außenbeleuchtung ein und schärfen die Alarmanlage, morgens öffnen wir für die erste Schicht oder die Reinigungskräfte. Das spart einen Mitarbeiter, der dafür extra früh kommen oder spät gehen müsste.
Ist Ihre Anlage bei einem Errichter oder einem Notrufdienst aufgeschaltet, kann dieser uns im Alarmfall verständigen. Wir fahren dann zur Nachschau, prüfen das Gelände von außen und, wenn vereinbart, auch von innen. Eine feste Anfahrtszeit sagen wir dabei nicht zu, denn sie hängt davon ab, wo sich die Streife im Moment befindet.
Voraussetzungen für eine Runde in Oberschwaben
Unsere Kernregion liegt im Norden, in Baden-Württemberg haben wir keinen eigenen Standort. Eine Revierrunde in Ravensburg richten wir deshalb nur ein, wenn genügend Objekte zusammenkommen und wir eine feste Besetzung mit Vertretung aufstellen können. Ob das bei Ihrem Vorhaben der Fall ist, sagen wir Ihnen nach einer kurzen Prüfung.
Die Fahrer haben die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO und werden an jedem Objekt eingewiesen, bevor die erste Kontrolle stattfindet. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 zertifiziert und richten sich nach DIN 77200.
Betriebe mit Filialen in Biberach an der Riß oder am See können ihre Standorte über eine gemeinsame Anfrage abstimmen.
Abrechnung von Revierdiensten
Grundlage ist ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde, den wir auf die Kontrollen umlegen. Je mehr Objekte in einer Runde liegen, desto kleiner ist der Anteil des einzelnen Kunden. Nächte am Wochenende und an Feiertagen sowie Innenkontrollen mit Schlüssel liegen höher als eine reine Außenrunde.
Mehr zum Land finden Sie unter Revierdienst in Baden-Württemberg, alle Leistungen in der Stadt auf Sicherheitsdienst Ravensburg.


