Ein Stadtgebiet, das nach Kilometern zählt
Seit der Gebietsreform 1974 besteht Wadern aus dreizehn Stadtteilen: Bardenbach, Büschfeld, Dagstuhl, Krettnich, Lockweiler, Löstertal, Morscholz, Noswendel, Nunkirchen, Steinberg, Wadern, Wadrilltal und Wedern. In ihrer längsten Ausdehnung, von Wadrill bis Nunkirchen, misst die Stadt 18,6 Kilometer, von West nach Ost 11,5 Kilometer. Dazwischen liegen das Tal der Prims mit Wadrill, Lösterbach und Losheimer Bach, Waldstücke des Schwarzwälder Hochwalds und der Springkopf mit 529 Metern als höchster Punkt.
Ein Revierdienst passt zu dieser Lage. Ein Bürogebäude in Noswendel, eine Halle in Lockweiler und ein Vereinsheim in Morscholz rechtfertigen jeweils keine eigene Wache für die ganze Nacht. Zusammen ergeben sie eine Runde, die ein Fahrzeug mehrmals abfahren kann.
Wie sich eine Runde in Wadern zusammensetzen kann
Die folgenden Beispiele beschreiben, welche Arten von Objekten in Wadern liegen. Es sind keine Objekte, die wir bereits betreuen:
- Hallen, Höfe und Freilager in den Gewerbegebieten Nunkirchen, Lockweiler, Büschfeld und Wadern
- Geschäfte und Praxen in der Innenstadt um den Marktplatz
- Bürogebäude von Dienstleistern, etwa in Noswendel
- Sporthallen, Bürgerhäuser und Kitas in den Stadtteilen
- Baustellen wie der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Nunkirchen
- Freizeitanlagen wie das Gelände am Noswendeler See
Wie viele Halte eine Nacht hat, hängt davon ab, wie viele Auftraggeber sich ein Gebiet teilen und wie oft Sie eine Kontrolle wünschen.
Achsen und Knoten
Das Straßennetz erschließt die Stadtteile sternförmig vom Kernort aus. Die wichtigste Verbindung nach außen ist die B 268, die Nunkirchen mit Losheim am See und Schmelz verbindet. Am Kreisel in Nunkirchen, wo die Bundesstraße auf zwei Landesstraßen trifft, werden täglich mehr als 20.000 Fahrzeuge gezählt. Zur A 1 geht es über die Anschlussstelle Nonnweiler-Braunshausen, etwa fünf Kilometer jenseits der Stadtgrenze.
Für die Planung heißt das: Nunkirchen und der Kernort lassen sich mehrmals pro Nacht anfahren, entferntere Stadtteile wie Wadrill, Steinberg oder Bardenbach kommen im Wechsel an die Reihe. Die Reihenfolge der Halte ändern wir regelmäßig, damit niemand aus Beobachtung ableiten kann, wann das nächste Fahrzeug kommt.
Objekte in Losheim am See oder Weiskirchen lassen sich anhängen, sofern der Weg dorthin die übrigen Halte nicht zu lange aufhält.
Was am einzelnen Halt geschieht
Unsere Kräfte prüfen am Objekt Türen, Fenster, Tore und Zäune, sehen nach Licht, Heizung und Wasser, soweit das von außen oder mit Ihrem Schlüssel möglich ist, und achten auf fremde Fahrzeuge auf dem Gelände. Auf Wunsch schließen sie abends ab und morgens auf, schalten Alarmanlage und Beleuchtung nach Ihrer Anweisung und nehmen Lieferungen an einem vereinbarten Ort entgegen.
Jede Anfahrt steht mit Uhrzeit und Befund im Bericht. Fällt etwas auf, ruft die Kraft die Person an, die Sie benannt haben, bei Einbruch oder Brand zuerst Polizei oder Feuerwehr. Wenn die Leitstelle Ihres Alarmanlagen-Errichters es vorsieht, fahren wir nach einer Auslösung zum Objekt und sehen nach.
Personal und Planung im Saarland
Wer bei uns Revier fährt, hat mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO. Vor der ersten Nacht zeigen Sie oder Ihr Hausmeister der Kraft das Gelände und die Schließwege. Schlüssel übergeben Sie gegen Quittung. Unser Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001 zertifiziert, die Leistung richtet sich nach DIN 77200.
Unsere Standorte sind Neumünster, Berlin und Bremen, im Saarland haben wir kein Büro und keine Fahrzeuge stationiert. Ein Revierdienst in Wadern ist deshalb nur dann sinnvoll, wenn die Runde dauerhaft mit Personal besetzt werden kann. Das prüfen wir vor dem Angebot und sagen Ihnen offen, wenn es nicht passt. Telefonisch erreichen Sie uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.
Was die Runde kostet
Grundlage ist ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Weil eine Runde Fahrer und Fahrzeug auf mehrere Objekte verteilt, bezahlen Sie nur Ihren Anteil, meist als Betrag je Anfahrt oder als Monatspauschale. Den Unterschied machen die Zahl der Kontrollen, zusätzliche Schließdienste und der Umweg, den Ihr Standort verlangt: Ein Gebäude am Kreisel in Nunkirchen fügt sich leichter ein als ein Einzelobjekt am Waldrand bei Wadrill.
Mehr über die Planung im ganzen Land lesen Sie unter Revierdienst im Saarland.


