Eine Industriestadt mit langer Metalltradition
Schon im Mittelalter wurde auf der Ostalb Eisenerz abgebaut, am Braunenberg noch bis 1939. Aus den königlichen Hüttenwerken in Wasseralfingen gingen später die Schwäbischen Hüttenwerke hervor. Diese Linie setzt sich bis heute fort: Rund ein Drittel der etwa 34.700 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Aalen arbeitet im produzierenden Gewerbe, und täglich pendeln fast 20.000 Menschen in die Stadt ein.
Für den Werkschutz bedeutet das viele Werkstore mit eigenem Takt. Manche Betriebe haben eine Schmiede mit Schichtbetrieb, andere eine Montage, die abends ruht, wieder andere ein Papierwerk, das ohne Pause läuft. Ein einheitliches Schema passt deshalb selten; die Dienstanweisung entsteht für jedes Gelände neu.
Wo in Aalen Werkschutzaufgaben anfallen
Die folgenden Unternehmen sind öffentlich als Aalener Standorte bekannt. Sie zeigen die Bandbreite der Werke in der Stadt und sind keine Auftraggeber von uns:
- Maschinenfabrik Alfing Kessler in Wasseralfingen, gegründet 1911, mit rund 1.300 Beschäftigten, Kurbelwellen bis acht Meter Länge, eigener Gesenk- und Pressenschmiede und dem Bau von Induktionshärteanlagen
- SHW AG mit Sitz in Aalen, Hersteller von Pumpen, Sinterteilen und Bremsscheiben für Pkw, Lkw und Geländefahrzeuge
- MAPAL, Hersteller von Präzisionswerkzeugen, mit rund 1.700 Beschäftigten am Stammsitz und der größten Fertigung der Gruppe
- RUD Ketten an der Friedensinsel, 1875 in Aalen gegründet, mit Entwicklung und Produktion von Ketten am Stammsitz
- Papierfabrik Palm mit Stammsitz in Neukochen, Verwaltung, Versandzentrum und einer Papiermaschine für Wellpappenrohpapier
- Weitere Betriebe wie die Gesenkschmiede Schneider, Telenot und Lindenfarb
Schmiede, Härterei, Papiermaschine: was am Tor zu klären ist
In einer Schmiede oder Härterei bewegen sich Stapler mit glühendem oder frisch gehärtetem Material, Gaslager und Ölbäder liegen auf dem Gelände. Wer dort hineinfährt, muss wissen, welche Wege gesperrt sind. Am Tor prüfen wir deshalb nicht nur den Ausweis, sondern auch, ob die Fremdfirma unterwiesen ist und ob sie für den gebuchten Bereich freigegeben wurde.
Ein Papierwerk hat andere Schwerpunkte: Rohstoffe kommen in großen Mengen per Lkw oder Bahn, fertige Rollen gehen in den Versand, und die Lagerflächen sind brandlastreich. Hier geht es um geordnete Zufahrt, Abgleich von Ladeliste und Kennzeichen, freigehaltene Feuerwehrzufahrten und Rundgänge durch Hallen, in denen nachts nur wenige Menschen arbeiten.
Bei Werkzeug- und Kettenherstellern stehen dagegen Entwicklungsbereiche und Prüfstände im Vordergrund. Besucher werden begleitet, Kameras und Mobiltelefone nach Ihren Regeln behandelt, und vertrauliche Bereiche bleiben für Fremde verschlossen.
Nach Feierabend, an Feiertagen und im Stillstand
Ruhen die Bänder, bleiben auf dem Gelände Maschinen, Material und fertige Teile zurück, häufig auch Container und Paletten im Freien. Unsere Kräfte gehen das Werk in Runden ab, kontrollieren Zäune, Tore und Außenbeleuchtung, achten auf laufende Aggregate und halten jede Auffälligkeit mit Uhrzeit fest. Löst eine Brand- oder Einbruchmeldeanlage aus, sieht die Kraft vor Ort nach und spricht mit der Leitstelle Ihres Errichters.
In Betriebsferien oder bei großen Revisionen ändert sich das Bild: Dann kommen viele Monteure gleichzeitig, und an mehreren Zufahrten wird kontrolliert. Für solche Wochen besetzen wir zusätzliche Posten und gleichen Firmenlisten täglich ab.
So planen wir einen Werkschutz auf der Ostalb
Unser Hauptsitz liegt in Neumünster, weitere Niederlassungen haben wir in Berlin und Bremen. Ein Werkschutz in Aalen ist für uns deshalb ein Vorhaben, das wir vor der Zusage durchrechnen: Wie viele Kräfte braucht das Werk, wie werden Urlaub und Krankheit vertreten, wer ist fester Ansprechpartner für Ihre Werkleitung. Passt das nicht zusammen, sagen wir das offen.
Am Tor mit Zutrittsentscheidung arbeiten Kräfte mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, für Rundgänge genügt mindestens die Unterrichtung. Vor dem ersten Dienst lernt jede Kraft Gelände, Gefahrenbereiche und Meldewege kennen. Staffsec ist nach ISO 9001 zertifiziert, arbeitet nach DIN 77200 und ist unter +49 4321 78 33 590 rund um die Uhr erreichbar.
Was ein Werkschutz in Aalen kostet
Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo genau ein Werk in dieser Spanne liegt, hängt beim Werkschutz vor allem an der Dauer: Ein ganzjähriger Pfortendienst rund um die Uhr wird anders kalkuliert als ein zusätzlicher Posten während einer Revision. Mit hinein spielen Nachtstunden, Sonn- und Feiertage, die Zahl der Zufahrten und Zusatzaufgaben wie Wiegescheine oder Besucherausweise.
Nach einer Begehung erhalten Sie eine Aufstellung, die sich Posten für Posten nachvollziehen lässt. Alle Dienste in der Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Aalen, den Überblick für das Land unter Werkschutz in Baden-Württemberg.


