Ein Industriestandort im Donnersbergkreis
Eisenberg ist im ländlich geprägten Donnersbergkreis die Stadt mit der meisten Industrie. Das hat eine lange Vorgeschichte: Schon der Name verweist auf frühe Eisengewinnung, über Jahrhunderte wurden im Eisenberger Becken Ton und Klebsand gegraben. Die Eisengießerei, aus der die heutige DIHAG Gienanth hervorgegangen ist, geht auf ein Hammerwerk aus den 1730er-Jahren zurück. Ihr Werk an der Ramsener Straße liegt unmittelbar an der Eistalbahn, ein Teil der historischen Bauten steht als Denkmalzone Eisenwerk Gienanth unter Schutz.
Gefertigt werden dort vor allem Motorblöcke und Anbauteile für Großmotoren, die später in Stromaggregaten, Lokomotiven und Schiffen arbeiten. Das bedeutet schwere Gussteile, Kranbetrieb, Formstoffe, Kernmacherei und viel Lkw-Verkehr an den Toren. Für einen Werkschutz heißt das: Wer das Gelände betritt oder verlässt, muss bekannt sein, Ladung und Papiere müssen zusammenpassen, und wertvolles Metall darf nicht unbemerkt den Weg über den Zaun finden.
Werke und Gewerbeflächen mit Bedarf an Werkschutz
Diese Standorte in Eisenberg prägen die Aufgaben eines Werkschutzes:
- Gießerei DIHAG Gienanth, Ramsener Straße 1, mit Hallen, Lagerflächen und Gleisnähe
- Industriepark Süd an der B-47-Umgehung mit mehr als dreißig Firmen und über 300 Arbeitsplätzen
- Klebsandwerke Eisenberg als Rohstoffbetrieb mit Fahrzeug- und Maschinenpark
- Künftiges Gewerbegebiet an der Ebertsheimer Straße im Norden der Stadt
- Verwaltungssitze größerer Unternehmen und Kassen in der Kernstadt
Der Industriepark Süd ist so angelegt, dass Lkw ihn von der A 6 und der A 63 aus erreichen, ohne durch die Innenstadt zu fahren. Für die Betriebe dort ist das ein Vorteil in der Logistik, für die Sicherheit bedeutet es Lieferverkehr auch zu Zeiten, in denen niemand aus der Verwaltung mehr im Haus ist.
Was unsere Kräfte am Werkstor erledigen
Der Kern ist die Pforte. Unsere Kraft meldet Besucher und Fremdfirmen an, gibt Ausweise oder Besucherkarten nach Ihrem Verfahren aus, weist Fahrer in die Ladezone ein und prüft, ob der Lieferschein zur Ladung passt. Schweißer, Elektriker oder Instandhalter externer Firmen tragen sich ein und wieder aus, damit Sie jederzeit wissen, wer im Werk ist. Bei einer Evakuierung wird diese Liste zur wichtigsten Unterlage.
Außerhalb der Pfortenzeiten gehen wir Hallen, Freilager und Zaunlinien ab. In einer Gießerei achten wir dabei auch auf Dinge, die nicht nach Einbruch aussehen: offene Hallentore bei Frost, Wasser an Stellen, an denen es nicht hingehört, laufende Aggregate, die eigentlich stehen sollten, oder Wärme an Absauganlagen nach Schichtende. Auffälliges geht sofort an die Stelle, die Sie in der Dienstanweisung benennen.
Metall, Schrott und Kupfer: worauf es nachts ankommt
Gussteile, Rücklaufmaterial, Späne und Kupferkabel haben einen Wert, der sich schnell zu Geld machen lässt. Freilager am Rand eines Werksgeländes, Schrottcontainer und abgestellte Wechselbrücken sind deshalb typische Ziele. Ein Werkschutz, der jede Nacht zur gleichen Minute vorbeikommt, ist leicht zu durchschauen. Wir variieren Zeiten und Wege und halten jede Runde mit Uhrzeit im Bericht fest.
Wo Grundstücke an Waldränder, ehemalige Abbauflächen oder Feldwege grenzen, gehört der Zaun mit in die Runde. Lücken, untergrabene Stellen oder frische Spuren melden wir mit Foto, damit Ihre Haustechnik sie zügig schließen kann.
Vorhabenbezogen geplant, fest eingewiesen
Rheinland-Pfalz gehört nicht zu unserer Kernregion im Norden, ein Büro im Land haben wir nicht. Einen Werkschutz in Eisenberg übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen: Vor der Zusage prüfen wir, wie viele Stunden anfallen, wie lange der Auftrag läuft und ob wir Stammbesetzung und Vertretung zuverlässig stellen können. Erst dann erhalten Sie ein Angebot.
Zum Start gehen wir das Werk mit Ihnen ab, legen Tore, Rundgänge und Meldewege in einer Dienstanweisung fest und weisen jede Kraft vor dem ersten Dienst ein. Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und unter +49 4321 78 33 590 rund um die Uhr erreichbar. Grundsätzliches finden Sie auf unserer Seite zum Werkschutz, den Überblick für das Land unter Werkschutz in Rheinland-Pfalz, alle Leistungen vor Ort unter Sicherheitsdienst Eisenberg (Pfalz).
Was ein Werkschutz in Eisenberg kostet
Wir rechnen mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Werkschutz läuft meist als Dauerauftrag über Monate oder Jahre, sodass sich Einweisung und Planung auf viele Schichten verteilen. Den Preis bestimmen vor allem die Zahl der besetzten Tore, der Anteil an Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden und die geforderte Qualifikation. Reicht außerhalb der Produktionszeiten eine Runde statt einer dauerhaft besetzten Pforte, sinkt der Aufwand deutlich.


