Industrie in einer Weinstadt
Wer an Bad Dürkheim denkt, denkt zuerst an Wein und Kur. Tatsächlich arbeiten von den rund 8.700 Beschäftigten am Ort etwa elf Prozent im produzierenden Gewerbe, der Rest überwiegend in Dienstleistungen. Das klingt nach wenig, doch die Betriebe konzentrieren sich auf eine Fläche: das Gewerbegebiet Bruch im Osten der Stadt, entstanden ab den 1960er-Jahren am Unterlauf der Isenach, heute rund 72 Hektar groß. Nach Süden plant die Stadt eine Erweiterung um etwa 16 Hektar.
Daneben ist der Weinbau selbst ein Industriezweig mit Tanks, Pressen, Abfüllanlagen und Lagerhallen. Mit 819 Hektar Rebfläche zählt Bad Dürkheim zu den größten Weinbaugemeinden der Pfalz. Rund drei Dutzend Weingüter und zwei Genossenschaften verarbeiten die Trauben, ein Teil davon in eigenen Kellereien mit Tanklager und Abfüllung.
Standorte, die das Bild prägen
Die Beispiele zeigen die Struktur der Stadt. Die genannten Unternehmen sind nicht unsere Auftraggeber:
- KST Motorenversuch in der Bruchstraße: seit 1967 Prüfungen an Verbrennungsmotoren, Getrieben, Batterien und Wasserstoffantrieben für Fahrzeug- und Maschinenhersteller
- Vier Jahreszeiten Winzer eG in der Limburgstraße mit Kellerei, Vinothek und mehreren Weinmarken
- Hallen, Werkstätten und Handelsbetriebe im Gewerbegebiet Bruch an der Bruchstraße
- Kellereien und Weingüter in der Kernstadt sowie in Ungstein und Leistadt, deren Lagen bis an den Haardtrand reichen
Aufgaben an Tor, Halle und Tanklager
Wo Antriebe von Fremdherstellern auf dem Prüfstand laufen, sind Vertraulichkeit und Zutritt die Kernfragen. Werkschutz heißt dort: Besucher und Techniker der Auftraggeber anmelden, Ausweise ausgeben und wieder einsammeln, Fotografierverbote durchsetzen und dafür sorgen, dass niemand ohne Begleitung in Prüfhallen gelangt. Nachts kommen Rundgänge über das Gelände hinzu, bei denen Tore, Zäune, Außenlager und abgestellte Fahrzeuge kontrolliert werden.
In Kellereien liegt der Schwerpunkt anders. Während der Lese im Herbst fahren Traktoren und Lieferfahrzeuge in dichter Folge an, die Annahme läuft bis in den Abend. Eine Kraft am Tor regelt die Reihenfolge, erfasst Anlieferer und hält Rettungswege frei. Außerhalb der Saison geht es um Tanklager, Flaschenware und Maschinen, die über Wochenenden und Feiertage unbeaufsichtigt stehen.
Bei Stillständen und Umbauten kommen Fremdfirmen ins Werk. Wir prüfen Unterweisungsnachweise und Erlaubnisscheine, führen Listen über Personen und Fahrzeuge und melden Abweichungen sofort an Ihre Schichtleitung.
Ohne Büro im Land: wie wir einen Werkschutz aufsetzen
Staffsec plant Einsätze aus dem eigenen Personalstamm in Norddeutschland und Berlin. In Rheinland-Pfalz arbeiten wir vorhabenbezogen. Vor einer Zusage für Bad Dürkheim klären wir Schichtmodell, Laufzeit und die Zahl der Kräfte, die wir dauerhaft und mit Vertretung stellen können. Ein Werkschutz lebt davon, dass Pförtner und Streifen das Gelände kennen; deshalb planen wir feste Teams statt wechselnder Besetzung.
Zum Start erarbeiten wir mit Ihrem Werksleiter eine Dienstanweisung, gehen das Gelände gemeinsam ab und legen Meldewege fest. Ihr Ansprechpartner bei uns bleibt über die ganze Laufzeit derselbe. Rund um die Uhr sind wir unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.
Alle Leistungen für die Stadt stehen auf der Seite Sicherheitsdienst Bad Dürkheim. Wie wir Werkschutz grundsätzlich verstehen, beschreibt die Seite Werkschutz.
Personal und Standards
Für Pforte und Streife setzen wir Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, alle eingetragen im Bewachungsregister. Unsere Abläufe folgen DIN 77200, das Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001 zertifiziert.
Ihre Werksregeln gelten für uns wie für Ihre Belegschaft: Arbeitsschutz, Hygienevorgaben in der Kellerei, Verhalten in Prüfbereichen. Die Kräfte werden vor dem ersten Dienst darin eingewiesen, und jede Schicht endet mit einem schriftlichen Bericht.
Wo Kraftstoffe, Batterien oder Wasserstoff für Prüfläufe gelagert werden, gelten häufig eigene Zutrittsregeln und Abstände. Unsere Kräfte lernen sie bei der Einweisung kennen und betreten solche Bereiche nur, wenn Ihre Werksregel es ausdrücklich vorsieht.
Kosten eines Werkschutzes
Wir kalkulieren mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein durchgehend besetzter Werkschutz über Monate erlaubt einen günstigeren Satz als ein kurzer Einsatz für eine Revision. Nachtschichten, Sonn- und Feiertage sowie die Lese mit verlängerten Annahmezeiten liegen höher. Eine reine Torbesetzung zu Schichtwechseln kann wirtschaftlicher sein als eine Pforte rund um die Uhr. Für die Lese lässt sich eine zusätzliche Kraft am Tor auch nur für einige Wochen einplanen, ohne dass sich am übrigen Dienst etwas ändert.
Wie die Lage in anderen Industrieorten aussieht, steht unter Werkschutz in Rheinland-Pfalz.


