Industrie, die nach 1990 entstanden ist
Das Gewerbegebiet im Norden von Ohrdruf ist nach der Wende gewachsen. Über dreißig Firmen mit zusammen mehr als dreitausend Arbeitsplätzen haben sich dort angesiedelt, ein großer Teil davon in der Lebensmittelherstellung. August Storck hat sein Werk 1993 errichtet und 1998 ein Logistikzentrum eröffnet; nach Angaben des Unternehmens arbeiten dort heute rund 2.400 Menschen auf mehr als 200.000 Quadratmetern. Seit 2002 produziert Brandt in Ohrdruf Zwieback.
Für den Werkschutz bedeutet das: Die Werke sind vergleichsweise jung, die Gelände großzügig geschnitten, die Abläufe auf hohe Stückzahlen und dichten Lkw-Verkehr ausgelegt. Gesichert werden müssen weniger alte Mauern als Zufahrten, Rampen, Außenlager und die Wege zwischen Parkplatz und Werkstor.
Die Straßen des Gewerbegebiets
Die Adressen im Gewerbegebiet zeigen, wie dicht die Betriebe beieinander liegen:
- Herrenhöfer Landstraße: August Storck (Nr. 5), Brandt Zwieback-Schokoladen (Nr. 4) und die Ohrdrufer Schlauchweberei Eschbach (Nr. 2)
- Ringstraße: Feintool System Parts (Nr. 13), MöllerTech Thüringen (Nr. 14) und Fluidtechnik (Nr. 44)
- Hamburger Straße: das Versandlager von Hermes Fulfilment (Nr. 1)
- Westfalenstraße: der Wasser- und Abwasserzweckverband Apfelstädt-Ohra (Nr. 9)
Die Liste nennt Betriebe, die die Stadt Ohrdruf in ihrem Verzeichnis des Gewerbegebiets führt. Es sind keine Auftraggeber von uns. Sie zeigt aber, welche Branchen sich hier mischen: Lebensmittel, Metallumformung, Kunststoff, Textiltechnik, Versandhandel und Versorgung.
Lebensmittel, Metall, Versand: drei Arten von Werkschutz
In der Lebensmittelproduktion bestimmen Hygienezonen, welche Wege unsere Kräfte gehen dürfen. Werkschutz konzentriert sich dort auf Pforte, Besucheranmeldung, Lkw-Abfertigung und die Außenbereiche; in Produktionsräume geht nur, wer nach Ihren Regeln eingekleidet und eingewiesen ist.
Bei Zulieferern aus Metall und Kunststoff stehen Werkzeuge, Rohmaterial und fertige Teile im Mittelpunkt, oft in großen Mengen auf dem Hof. Hier achten wir besonders auf Ladungskontrolle beim Ausfahren und auf Fremdfirmen, die zur Wartung kommen. Im Versandlager wiederum zählt die Zahl der Bewegungen: Wechselbrücken, Paketfahrzeuge und Beschäftigte vieler Schichten. Werkschutz heißt dort, Fahrzeuge zügig anzumelden, Wartezonen zu ordnen und trotzdem lückenlos festzuhalten, wer das Gelände betreten hat.
Ein Punkt verbindet alle drei Branchen: Fremdfirmen. Instandhalter, Reinigungsdienste, Monteure für neue Anlagen und Prüfer kommen oft gleichzeitig, manche nur für eine Stunde, andere für Wochen. Unsere Kräfte gleichen jede Firma mit Ihrer Freigabeliste ab, geben Besucherausweise aus, vermerken die Sicherheitsunterweisung und sammeln die Ausweise beim Verlassen wieder ein. Am Ende jeder Schicht wissen Sie, wer noch auf dem Gelände ist.
Neue Gleise im Industriegebiet
Die Ohratalbahn zwischen Gotha und Ohrdruf hat im Juli 2025 eine Betriebsgenehmigung erhalten. Geplant sind Holzverladung und die Reaktivierung der Gleisanschlüsse ins Industriegebiet an der Herrenhöfer Landstraße. Kommt Güterverkehr auf ein Werksgelände zurück, entsteht eine weitere Zufahrt, die bewacht, geöffnet und geschlossen werden muss. Wir stimmen Rangierzeiten mit der Pforte ab und nehmen das Gleistor in die Rundgänge auf, sobald es genutzt wird.
So planen wir Werkschutz in Ohrdruf
Wir haben unseren Hauptsitz in Neumünster, in Thüringen arbeiten wir ohne eigenes Büro und übernehmen Aufträge vorhabenbezogen. Ein Werkschutzauftrag läuft meist über Monate oder Jahre; deshalb prüfen wir vor der Zusage, ob wir eine feste Mannschaft für Ihr Tor dauerhaft stellen können. Die Anbindung über die B 247 und die Anschlussstelle Gotha der A 4 hilft bei der Planung von Ablösungen.
Unsere Kräfte haben eine Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Wir arbeiten nach ISO 9001 und DIN 77200 und sind unter +49 4321 78 33 590 durchgehend erreichbar. Mehr lesen Sie unter Werkschutz, Werkschutz in Thüringen und Sicherheitsdienst Ohrdruf.
Kosten für Werkschutz in Ohrdruf
Werkschutz wird fast immer als Dauerauftrag vergeben. Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Den Ausschlag geben die Zahl der Tore, die rund um die Uhr besetzt sein sollen, der Anteil an Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden und Zusatzaufgaben wie Besucherverwaltung, Ladungskontrolle oder Schlüsselausgabe. Für ein Lager, das nachts ruht, kann eine Kombination aus Tagespforte und nächtlichen Rundgängen günstiger sein als ein durchgehend besetztes Tor.


