Ein Wirtschaftsstandort ohne große Industrie
Wer an Starnberg denkt, denkt an See, Schiffe und Villen. Die amtliche Statistik weist für 2020 gerade einmal zwei Betriebe des verarbeitenden Gewerbes aus. Dennoch haben hier Unternehmen ihren Sitz, die eigene Regeln für Zutritt und Verkehr auf dem Gelände brauchen. Die Stadt selbst nennt den Fleischverarbeiter Houdek, den IT-Anbieter United Domains sowie Handel, Gewerbe und IT-Dienstleister als prägend. Der Pharmahersteller Aenova, eine Gruppe mit Werken in mehreren Ländern, hat in Starnberg seinen Hauptsitz.
Werkschutz heißt in einer solchen Stadt selten, eine große Werkspforte rund um die Uhr zu betreiben. Häufiger geht es um einzelne Aufgaben: die Anmeldung von Handwerkern und Lieferanten, eine Pforte zu Schichtwechseln, nächtliche Runden über das Gelände oder eine Besetzung während Betriebsferien.
Betriebe mit besonderen Anforderungen
Öffentlich beschrieben sind in Starnberg unter anderem diese Standorte. Wir nennen sie, um die Art der Aufgaben zu zeigen, nicht als Referenz:
- Houdek, ein Hersteller von Wurstspezialitäten wie Kabanos und Salami, dessen erste Produktionsräume 1962 an der Moosstraße entstanden
- die Firmenzentrale von Aenova, einem Lohnhersteller für die Pharmaindustrie
- United Domains als Anbieter von Internetdiensten
- Hafen und Werft der Bayerischen Seenschifffahrt mit rund 30 Beschäftigten, die die Fahrgastschiffe auf dem See betreut
- das Institut für Fischerei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft an der Weilheimer Straße mit Forellenteichanlage
- das Gewerbegebiet nördlich der B 2 mit Märkten, Autohäusern und Dienstleistern
Hygiene, Datenschutz und Wasser
In einem Lebensmittelbetrieb darf eine Sicherheitskraft nicht einfach jede Tür öffnen. Hygienezonen, Schleusen und Kleidungsvorschriften gelten auch für sie. Bevor wir einen Rundgang festlegen, klären wir mit der Qualitätssicherung, welche Bereiche betreten werden dürfen, welche nur von außen geprüft werden und wie die Kraft Auffälligkeiten meldet, ohne selbst in die Produktion zu gehen.
Bei Firmensitzen und IT-Unternehmen steht dagegen der Schutz von Räumen mit Servern, Akten und Entwicklungsständen im Vordergrund. Hier geht es um Besucherausweise, Begleitung externer Dienstleister und die Kontrolle, dass nach Feierabend alle Türen verschlossen sind. An einer Werft schließlich liegen Schiffe im Wasser, Werkzeug und Ersatzteile im Freien und die Uferseite ist offen. Die Kraft muss dort Stege, Hallentore und Lagerflächen im Blick behalten. Ähnlich ist es an einer Forschungsanlage mit Teichen und Becken, wo Versuche über Wochen laufen und keine Störung vertragen.
Typische Aufgaben an Tor und Pforte
Was der Werkschutz konkret tut, legen wir mit Ihnen in einer Dienstanweisung fest. Häufig sind es diese Punkte:
- Anmeldung und Einweisung von Fremdfirmen, Ausgabe und Rücknahme von Besucherausweisen
- Kontrolle anfahrender Lastwagen und Abgleich mit Lieferscheinen
- Rundgänge außerhalb der Betriebszeiten mit festgelegten Kontrollpunkten, festgehalten mit Uhrzeit im Bericht
- Prüfung von Toren, Zäunen, Beleuchtung und technischen Anlagen auf Störungen
- Erste Maßnahmen bei Alarm und Verständigung der von Ihnen benannten Personen
Die B 2 und die A 952 binden Starnberg an die A 95 an. Wer Ware anliefert, kommt meist über diese Achsen. Bei engen Zufahrten in Wohnnähe kann es sinnvoll sein, Lieferungen zeitlich zu bündeln, damit Lastwagen nicht in Wohnstraßen warten müssen.
Planung ohne Büro vor Ort
Staffsec sitzt in Neumünster, mit weiteren Standorten in Berlin und Bremen. In Bayern sind wir nicht mit einem Büro vertreten. Für Starnberg prüfen wir vor jedem Angebot, ob wir die vereinbarten Schichten mit eigenem Personal besetzen und auch Urlaub oder Krankheit abfangen können. Erst dann sagen wir zu. Ein fester Ansprechpartner begleitet den Einsatz und ist für Änderungen zuständig.
Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Pforten mit Verantwortung für Personenkontrollen setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Weitere Leistungen in der Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Starnberg.
Was Werkschutz kostet
Der Richtwert beträgt 23 bis 50 € netto je Stunde. Beim Werkschutz handelt es sich meist um einen Dauerauftrag, bei dem die Zahl der Stunden pro Woche, Nacht- und Wochenendanteile und die nötige Qualifikation den Preis bestimmen. Eine Pforte, die nur zu Schichtwechseln besetzt ist, kostet weniger als eine durchgehende Besetzung.
Für zeitlich begrenzte Einsätze, etwa während einer Betriebsruhe oder einer Revision, erstellen wir ein eigenes Angebot. Unseren Ansatz im übrigen Freistaat beschreibt die Seite Werkschutz Bayern.


