Eine Industriestadt, die aus einem Dorf gewachsen ist
Wörth hatte 1961 gut 3.500 Einwohner, heute sind es über 18.000. Der Sprung kam mit der Industrie am Rhein: zuerst das große Lkw-Montagewerk, dann eine Raffinerie, später auf deren Fläche die Papierindustrie. Wer heute über das Wörther Kreuz in die Stadt fährt, sieht Werkhallen, Kräne und Gleisanlagen, bevor er Wohnhäuser sieht.
Werkschutz hat hier deshalb mit Fertigung, Umschlag und Lagerung gleichzeitig zu tun. Die folgende Übersicht nennt, was öffentlich über die großen Standorte bekannt ist. Kunden von Staffsec sind die genannten Unternehmen nicht, das Lkw-Werk beschreiben wir nur als Teil des Stadtbilds:
- Papierfabrik Palm im Industriegebiet am Oberwald: Papiermaschine PM6 seit 2002, Arbeitsbreite 10,30 Meter, ausgelegt auf 750.000 Tonnen im Jahr, eigenes Kraftwerk seit 2007
- Hafen Wörth: 186 Hektar, 1,9 Kilometer Kaikante, drei Containerbrücken, zwei Ro-Ro-Rampen und eine überdachte Anlage für Papier
- Getränkewerk der Pfälzer Erfrischungsgetränke seit Ende 2013 und ein Verteilzentrum des Lebensmittelhandels seit 2009
- Speditionen auf dem früheren Raffineriegelände und ein Zulieferer für Fahrzeugtechnik im Ortsbezirk Schaidt
Altpapier rein, Rollen raus
Eine Papiermaschine dieser Größe läuft rund um die Uhr. Altpapier kommt per Lkw und Bahn, fertige Rollen gehen über Gleis, Straße und den eigenen Ladekai im Rheinhafen wieder hinaus. Für den Werkschutz heißt das: Am Tor wird gewogen, registriert und eingewiesen, und zwar auch dann, wenn die Verwaltung längst Feierabend hat.
Unsere Kräfte gleichen Kennzeichen und Lieferschein mit dem Zeitfenster ab, weisen Fahrer auf den richtigen Abladeplatz und halten fest, wer das Gelände wann verlässt. Fremdfirmen für Instandhaltung, Elektrik oder Reinigung tragen sich am Tor ein, erhalten ihre Einweisung und werden beim Gehen ausgetragen. Wer nach der letzten Runde noch auf der Liste steht, wird gesucht, nicht vergessen.
Altpapierballen und Rollenlager bringen eine hohe Brandlast mit. Rauchverbot, freie Feuerwehrzufahrten und geschlossene Brandschutztore gehören deshalb ausdrücklich in jeden Rundgang, mit Uhrzeit im Bericht.
Am Landeshafen: Container, Autos, Papier
Der Hafen Wörth wurde 1967 eröffnet und liegt bei Rheinkilometer 365,77. 2025 wurden dort mehr als 160.000 Standardcontainer umgeschlagen, 758 Schiffe legten an. Eine 5,1 Kilometer lange Hafenbahn verbindet die Kaianlagen mit dem Netz. Für Mieter und Nutzer von Hallen und Freiflächen im Hafen bedeutet das viele Zugänge auf engem Raum: Lkw-Tor, Gleis, Kaikante, Mitarbeiterparkplatz.
Werkschutz kann dort an einzelnen Toren stehen oder Hallen und Freilager in festen Runden kontrollieren. Ob die Wasserseite Teil Ihres Geländes ist und wer an der Kaikante Zutritt hat, klären wir bei der Begehung und schreiben es in die Dienstanweisung.
Getränke, Handel und Zulieferer
Nicht jeder Betrieb in Wörth braucht eine rund um die Uhr besetzte Pforte. Ein Verteilzentrum mit Nachtanlieferung braucht vor allem eine geregelte Rampe, ein Getränkewerk mit Leergutplatz eine Kontrolle der Außenflächen, ein Zulieferer in Schaidt vielleicht nur Wochenend- und Feiertagsdienste.
Wir richten den Umfang danach, wann bei Ihnen niemand mehr auf das Gelände schaut. Häufig ist das die Zeit zwischen Spätschicht und Frühschicht, die Wochenenden und die Betriebsferien. Für Unternehmen mit weiteren Standorten in Germersheim oder Kandel bekommt jeder Standort eine eigene Anweisung mit eigenem Meldeweg.
So entsteht ein Werkschutzauftrag
Staffsec hat seinen Sitz in Neumünster, die Kernregion liegt im Norden Deutschlands. In Rheinland-Pfalz arbeiten wir ohne eigenes Büro und vorhabenbezogen. Am Anfang prüfen wir deshalb ehrlich, ob wir die Posten in Wörth mit festem Personal und benannter Vertretung über die gesamte Laufzeit besetzen können. Erst danach schicken wir ein Angebot.
Es folgen Begehung, Dienstanweisung je Tor und Bereich, Einweisung der Kräfte auf dem Gelände und ein gemeinsamer Probelauf der Alarmkette. Wer Zutritt erteilt oder verweigert, hat die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, alle weiteren Kräfte mindestens die Unterrichtung. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.
Was Werkschutz in Wörth kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Den Ausschlag geben Dauer und Lage der Dienste: Eine Werktagspforte über mehrere Jahre liegt am unteren Rand, eine durchgehend besetzte Hafen- oder Werkseinfahrt mit Nacht-, Sonn- und Feiertagsanteil und durchgehend sachkundigem Personal deutlich darüber.
Wie wir Werkschutz im übrigen Land einordnen, steht unter Werkschutz in Rheinland-Pfalz.


