Industrie in einer Stadt der Behörden und Hochschulen
Würzburg wird meist als Universitäts-, Wein- und Barockstadt wahrgenommen. Daneben hat die Stadt aber eine gewachsene Industrie, die sich auf wenige Lagen verteilt: das Hafengebiet am rechten Mainufer, die Aumühle und den Bereich Würzburg-Ost, dazu Gewerbeflächen in Lengfeld entlang der B 19 und der B 8. Die meisten Firmen dort sind klein oder mittelgroß, einige wenige prägen mit ihren Hallen ganze Straßenzüge. Für den Werkschutz sind gerade diese großen Gelände interessant, weil sie viele Zufahrten, wechselnden Lieferverkehr und Bereiche mit Gefahrstoffen haben.
Typisch für Würzburg ist, dass Werke dicht an Wohnvierteln liegen. In der Zellerau grenzen Fabrikhallen an Mietshäuser und Schulen, am Hafen teilen sich Tanklager, Silos und Kulturorte das Ufer. Ein Werkschutz muss deshalb nicht nur das eigene Gelände kennen, sondern auch wissen, wie Anwohner, Radfahrer und Lieferverkehr sich vor dem Tor bewegen.
Betriebe, die das industrielle Würzburg ausmachen
Die folgenden Unternehmen und Anlagen sind öffentlich dokumentiert. Sie zeigen, welche Art von Produktion es in der Stadt gibt; eine Geschäftsbeziehung mit uns ist damit nicht verbunden:
- Koenig & Bauer, 1817 gegründet und mit Stammsitz in Würzburg, baut Druckmaschinen unter anderem für Verpackungs-, Dekor- und Zeitungsdruck; zum Standort gehört eine Gießerei, die Zylinder und Gestelle auch an andere Werke liefert, die Hallen stehen in der Zellerau
- der Hafen am Main zwischen Alter Hafen und Neuem Hafen, rund 87 Hektar groß, mit Firmen wie BASF Coatings und Eni Schmiertechnik, mit Getreidesilos sowie Tanklagern von Shell und Varo Energy
- Brose Fahrzeugteile in Lengfeld, früher ein Werk von Siemens VDO, mit einem Prüfzentrum für elektromagnetische Verträglichkeit
- die Würzburger Hofbräu, 1643 gegründet und heute Teil der Kulmbacher Brauerei
- das Briefzentrum der Deutschen Post im selben Stadtteil, in dem auch die meisten Autohäuser der Stadt ihren Platz haben
Hinzu kommen Firmensitze wie Mero-TSK oder NKM Noell Special Cranes und eine Sektkellerei, die in der Stadtgeschichte fest verankert sind. Jede dieser Lagen stellt eigene Anforderungen an Tor, Gelände und Nacht.
Die Pforte als Filter
Am Werkstor entscheidet sich, wer und was auf das Gelände kommt. Die Werkschutzkraft gleicht Besucher mit der Voranmeldung ab, gibt Ausweise aus und ruft die Gastgeber im Haus an. Bei Fremdfirmen kontrolliert sie Auftrag, Sicherheitsunterweisung und, wo nötig, die Erlaubnis für Arbeiten in besonderen Bereichen. Fehlt eine Unterweisung, wartet die Firma vor der Schranke, bis Ihre Ansprechperson entscheidet.
Am Hafen und an Tanklagern kommt die Fahrzeugkontrolle hinzu: Kennzeichen, Ladepapiere und Gefahrgutkennzeichnung werden mit dem Tagesplan abgeglichen, Tankwagen nur auf freigegebene Spuren gelassen. Bei einem Maschinenbauer mit Gießerei sind es eher Schwertransporte, Großteile und Monteure von außerhalb, die an der Pforte gesteuert werden müssen.
Wenn die Schicht endet
Nachts verschiebt sich die Arbeit vom Tor auf das Gelände. Die Kraft geht in unregelmäßigen Abständen über Höfe, Rampen und Parkflächen, prüft Hallentore, Zaunfelder, Notausgänge und Außenlager und achtet auf Gerüche, Leckagen oder Lichter, die nicht brennen sollten. Meldet die Haustechnik eine Störung an Druckluft, Kühlung oder Heizung, sieht die Kraft nach und verständigt Ihre Bereitschaft in der vereinbarten Reihenfolge.
In Betrieben mit Gießerei oder Trocknungsanlagen bleibt nach Schichtende oft Restwärme in Öfen und Leitungen. Welche Bereiche dann zusätzlich kontrolliert werden, legen wir mit Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit fest und nehmen es in die Dienstanweisung auf. Jeder Rundgang endet mit einem Eintrag im Bericht.
So entsteht ein Werkschutz in Würzburg
Unsere Häuser stehen in Neumünster, Berlin und Bremen; in Bayern sind wir nicht mit einem Büro vertreten. Ein Werkschutz in Würzburg ist für uns deshalb immer ein eigenes Projekt, das wir erst zusagen, wenn Stammbesetzung, Vertretung bei Urlaub und Krankheit und die Einarbeitung vor dem Start geklärt sind. Geht das für Ihr Werk nicht zuverlässig, erfahren Sie das von uns, bevor ein Angebot geschrieben wird.
An der Pforte arbeiten Kräfte mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Vor dem ersten Dienst gehen sie mit Ihrer Ansprechperson das Gelände ab, lernen Sammelplätze, Gefahrstofflager und Meldewege kennen und erhalten eine schriftliche Dienstanweisung. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.
Womit Sie beim Preis rechnen können
Als Orientierung nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei einem Werk bestimmt vor allem die Laufzeit, wo Sie in dieser Spanne landen: Eine Pforte, die über viele Monate rund um die Uhr besetzt ist, kalkulieren wir anders als eine einzelne Kraft für eine Revisionswoche. Weitere Größen sind der Anteil an Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden, die Zahl der Tore und Zusatzaufgaben wie Wiegen, Gefahrgutkontrolle oder Schlüsselausgabe nach Liste.
Alle Leistungen in der Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Würzburg, einen Überblick über das Land unter Werkschutz in Bayern. Für Betriebe im Nordosten Unterfrankens ist die Seite Sicherheitsdienst Schweinfurt passend.


