Woran in Singen gebaut und geplant wird
Die Stadt entwickelt ihre Flächen in mehreren Quartieren zugleich. Einige Vorhaben sind fertig, andere stehen kurz vor dem Bau, wieder andere sind noch in der Planung. Für Bauherren und Bauunternehmen heißt das: In den kommenden Jahren laufen in Singen Wohnungsbau, Gewerbebau und Arbeiten im Straßenraum nebeneinander.
Die folgenden Projekte sind öffentlich bekannt. Wir nennen sie, um die Lage zu beschreiben, nicht als Aufträge von uns:
- Nahversorgungszentrum Nordstadt am Kreisverkehr Bruderhofstraße/Remishofstraße: rund 13.000 Quadratmeter, Lebensmittelmarkt, Drogerie, etwa 120 Wohnungen und Tiefgarage; Baubeginn nach Angaben der Stadt voraussichtlich 2027
- Schlossquartier zwischen Schaffhauser Straße und Hauptstraße: 69 Mietwohnungen, 3.600 Quadratmeter Gewerbe und eine zweigeschossige Tiefgarage mit 157 Stellplätzen; Bebauungsplan seit 2023 rechtskräftig
- Bebauungsplan Rebsteig in der Nordstadt, Aufstellungsbeschluss im Juli 2025
- Zukunftsstandort Tiefenreute-Bühl am südöstlichen Stadtrand mit rund 49 Hektar für Gewerbe, gemischte Nutzung und Wohnen
- Umbau der Bushaltestelle Landesgartenschau an der Schaffhauser Straße mit Querungshilfe, Vollsperrung Ende Oktober 2026
Was auf einer Singener Baustelle wegkommen kann
Bei Wohnquartieren mit Tiefgarage liegt die Baustelle über Monate offen: Baugrube, Verbau, Bewehrungsstahl, Schalungsmaterial. Später kommen Kupferkabel, Heizungsanlagen, Fenster und Sanitärteile auf die Etagen, die bis zum Einbau in Containern oder ungesicherten Räumen lagern. Auf großen Flächen wie in Tiefenreute-Bühl stehen Bagger, Walzen und Dieseltanks über Nacht im Gelände.
Neben Diebstahl geht es um Vandalismus, unbefugtes Betreten durch Jugendliche und um die Frage, ob die Baustelle am Montag so vorgefunden wird, wie sie am Freitag verlassen wurde. Gerade das zählt bei Versicherung und Haftung. Fehlt nach einem Wochenende Material, hilft ein lückenloser Bericht, den Zeitraum einzugrenzen und den Schaden sauber zu melden.
Wachposten, Kontrollen oder beides
Wir stimmen die Form der Baustellenbewachung auf die Bauphase ab. In der Rohbauphase mit viel Material und Gerät empfiehlt sich oft ein Posten in der Nacht und am Wochenende. Im Ausbau, wenn Etagen verschlossen werden können, reichen häufig Kontrollen zu wechselnden Zeiten. Bei der Übergabe an Käufer oder Mieter sichern wir die letzten Wochen, wenn Wohnungen fertig, aber noch nicht bezogen sind.
Unsere Kräfte prüfen Bauzaun, Tore, Container und Beleuchtung, gehen die Etagen ab und halten jeden Befund mit Uhrzeit und Foto fest. Die Bauleitung bekommt den Bericht am nächsten Morgen.
Liegt die Baustelle im Straßenraum, wie beim Umbau einer Haltestelle oder bei Leitungsarbeiten, kommen Absperrungen, Baken und Warnleuchten hinzu, die nachts gern verschoben oder umgeworfen werden. Auf Wunsch kontrollieren wir auch diese Sicherung und melden Schäden, damit die zuständige Firma sie vor Arbeitsbeginn richten kann.
Ein Beispiel aus der Stadt: die Scheffelhalle
Wie lange ein öffentlicher Bau in Singen eine Baustelle bleibt, zeigt die neue Scheffelhalle: Der Gemeinderat beschloss den Bau im April 2023, im November 2023 war Spatenstich, im September 2024 Richtfest, im September 2025 die Eröffnung. Zwei Jahre also, in denen eine Holzkonstruktion, Technik und Innenausbau Stück für Stück auf das Gelände kamen.
Für ähnliche Vorhaben, ob Halle, Schule oder Wohnhaus, planen wir die Bewachung über alle Phasen und passen sie an, wenn der Bau fortschreitet.
So prüfen wir einen Auftrag
Unser Kerngebiet liegt im Norden, Baustellen in Singen übernehmen wir nur nach einer Prüfung des Einzelfalls: Laufzeit, Zahl der Nächte, gewünschte Besetzung und Anreise unserer Kräfte. Passt das, bekommen Sie ein schriftliches Angebot; passt es nicht, eine klare Absage.
Bewachungskräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO. Wir sind nach ISO 9001 zertifiziert, arbeiten nach DIN 77200 und sind Tag und Nacht unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Weitere Leistungen in der Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Singen.
Preisrahmen für die Bewachung
Für Baustellenbewachung nennen wir einen Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Den Ausschlag geben die Nachtstunden, Wochenenden und Feiertage sowie die Frage, ob ein Dauerposten nötig ist oder einzelne Kontrollen genügen. Über eine lange Bauzeit lässt sich die Besetzung oft schrittweise verringern.
Einen Überblick für das ganze Land bietet Baustellenbewachung in Baden-Württemberg.


