Die B 454 geht in den letzten Abschnitt
Die B 454 ist der Zubringer zur A 49 und führt mitten durch die Kernstadt. Seit 2000 wird sie abschnittsweise höher oder tiefer gelegt, um Kreuzungen auf einer Ebene zu beseitigen. Der zweite Abschnitt wurde 2013 fertig. Im Februar 2026 wurde bekannt, dass der Bund die Mittel für den dritten und letzten Abschnitt freigegeben hat: Die Straße soll im Bereich der Kreuzung Hauptstraße/Bahnhofstraße unter der Kreuzung hindurchgeführt werden, darüber ist ein größerer Kreisverkehr geplant.
Nach Angaben von Hessen Mobil sollen Vorarbeiten spätestens im ersten Quartal 2027 beginnen: der Abriss eines Hauses, Rodungen und aufwendige Kanalarbeiten im Fels. Die eigentlichen Bauarbeiten sind für den Sommer 2027 vorgesehen. Eine Tieflage mitten im Ort bedeutet Baugruben neben Gehwegen, Spezialgerät, Schalungen und Bewehrung auf engem Raum. Für den Auftragnehmer stellt sich die Frage, wer nachts auf dieses Material achtet.
Werkserweiterungen und Industriebau
Auch auf den Werksgeländen wird gebaut. Für das Ferrero-Werk hat das Regierungspräsidium Gießen im August 2024 den Bau einer neuen Produktionshalle genehmigt. Baustellen innerhalb eines laufenden Werks haben eigene Regeln: Baufirmen kommen durch das Werkstor, brauchen Ausweise und dürfen nur bestimmte Bereiche betreten, während daneben die Produktion weiterläuft.
Hier verbindet sich Baustellenbewachung mit Werkschutz. Wir können die Zufahrt für Baufahrzeuge kontrollieren, Baufirmen nach Ihrer Liste einlassen und das Baufeld nach Feierabend abgehen, ohne dass die Produktion gestört wird.
- Kontrolle von Bauzäunen, Toren und Absperrungen nach Arbeitsende
- Sichtprüfung von Containern, Baumaschinen und Materiallagern
- Zufahrtskontrolle für Baufahrzeuge auf Werksgeländen
- Meldung von Schäden und offenen Zugängen an die Bauleitung
- Festposten an Wochenenden oder über Feiertage
Neue Baugebiete in den Stadtteilen
Die Stadt führt mehrere Bebauungsplanverfahren. Für den Plan Nr. 108 „Fahracker“ in Schweinsberg lief im März 2026 eine Öffentlichkeitsbeteiligung, für Nr. 107 „Am Ledersberg“ in Hatzbach im Februar 2025 eine erneute Offenlage. Der Plan Nr. 105 „Am Haselstrauch“ ist Ende 2024 in Kraft getreten. Wo aus solchen Plänen Erschließung und Hausbau werden, stehen in den Stadtteilen Bagger, Rohrlager und Baustoffe am Ortsrand.
Auf Baugebieten mit vielen Bauherren ist die Lage unübersichtlich: Jeder Rohbau hat eine eigene Baufirma, Material wird auf offenen Grundstücken abgeladen, und Werkzeug bleibt über Nacht in Containern. Eine gemeinsame Bewachung für ein ganzes Baugebiet kann für Erschließungsträger und Bauherren sinnvoller sein als jede Baustelle einzeln.
Erfahrungen vom Autobahnbau
Wie groß Baustellen im Umfeld der Stadt werden können, zeigte der Weiterbau der A 49. Der 31 Kilometer lange Abschnitt von Schwalmstadt über die Anschlussstellen Stadtallendorf-Nord und -Süd bis zum Dreieck Ohmtal an der A 5 wurde mit 39 Brückenbauwerken gebaut und am 21. März 2025 für den Verkehr freigegeben. Solche Großprojekte sind vorbei, aber sie haben gezeigt, wie lang Baustellen an Waldrändern und Feldwegen offen liegen.
Für heutige Baustellen gilt: Je abgelegener ein Baufeld, desto wichtiger sind regelmäßige Kontrollen. In der Kernstadt wiederum geht es eher um Passanten, die über Absperrungen steigen, und um Schäden an Bauzäunen.
Vorhabenbezogen geplant
Wir sitzen in Neumünster und haben Standorte in Berlin und Bremen, in Hessen jedoch kein Büro. Eine Baustelle in Stadtallendorf übernehmen wir, wenn Bauzeit, Bewachungsumfang und Personal zusammenpassen. Das klären wir vorab mit Ihnen, damit es während der Bauphase keine Lücken gibt. Eine Übersicht für Hessen finden Sie unter Baustellenbewachung in Hessen.
Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Wir sind nach ISO 9001 zertifiziert, arbeiten nach DIN 77200 und sind unter +49 4321 78 33 590 rund um die Uhr erreichbar.
Kosten einer Baustellenbewachung
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei Baustellen fallen die meisten Stunden nachts und am Wochenende an, weil tagsüber die Bauleute selbst vor Ort sind. Ein Festposten über das ganze Wochenende kostet mehr als einige Kontrollrunden pro Nacht; die Wahl hängt vom Wert des Materials und vom Risiko ab.
Bauphasen ändern sich, und damit auch der Bewachungsbedarf. Während der Rohbau mit wenig Diebesgut auskommt, steigt das Risiko beim Innenausbau, wenn Kabel, Kupfer und Geräte auf der Baustelle liegen. Mehr zur Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Stadtallendorf.


