Bauen im Bestand
Fuldas Baustellen liegen selten auf der grünen Wiese. Schon die letzten Jahrzehnte waren vom Umbau geprägt: Nach dem Abzug der US-Truppen 1994 wurden Kasernen zu Hochschul- und Behördenbauten, auf dem früheren Heeresflugplatz wuchs ab 2000 die Fulda-Galerie, und Industriebrachen wie das Emaillierwerk und die Milchwerke bekamen neue Gebäude. Für die Landesgartenschau 2023 wurde am Aueweiher eine Wasserreinigung eingebaut und ein neuer Kulturgarten angelegt.
Heute geht es um den Bahnhof, ein großes stillgelegtes Werk und kleinere Umplanungen in bestehenden Gewerbegebieten. Für die Baustellenbewachung heißt das: Baufelder grenzen an Gleise, Parkplätze und Wohnhäuser, Material liegt in Reichweite von Passanten, und oft arbeiten mehrere Firmen auf engem Raum nacheinander.
Aktuelle Vorhaben zur Orientierung
Die Aufzählung beschreibt Bauvorhaben in der Stadt. Sie bedeutet nicht, dass wir dort im Einsatz sind.
- Bahnhof Fulda: Sanierung und barrierefreier Ausbau von März 2025 bis voraussichtlich 2028, Erhöhung und Verlängerung von Bahnsteigkanten
- Goodyear-Areal: rund 17 Hektar nach dem Produktionsende, Verkauf an ein Logistikunternehmen vereinbart
- Parkfläche an der Michael-Henkel-Straße: rund 8.000 Quadratmeter, die Stadt erwog ein Gebäude für das Klinikum
- Gewerbepark Münsterfeld: Teilfläche von rund 4.480 Quadratmetern an der Steubenallee soll Mischgebiet werden
- Schlossgarten und Fulda-Auen: neue Wege, Radwege und eine Radbrücke im Vorfeld des Hessentags 2026
Weitere Bahnprojekte sind in Planung: Mit einer Neubaustrecke zwischen Gelnhausen und Kalbach soll die Fahrzeit von Frankfurt nach Fulda auf 39 Minuten sinken. Kleinere Baustellen entstehen dort, wo die Stadt Bebauungspläne öffnet, etwa im Gewerbepark Münsterfeld, wo eine bisher gewerbliche Fläche künftig auch soziale Einrichtungen aufnehmen soll. Solche Neubauten stehen zwischen laufenden Betrieben und Wohnhäusern, und die Zufahrt teilen sich Lieferverkehr, Nachbarn und Bauleute.
Baustelle neben dem Bahnbetrieb
Durch den Bahnhof Fulda gehen jeden Tag rund 20.000 Reisende. Das Empfangsgebäude stammt von 1875 und wurde nach Kriegsschäden bis 1954 wieder aufgebaut. Wird an Bahnsteigen gebaut, liegen Baustofflager, Container und Maschinen nur wenige Meter von Fußgängern entfernt, und nachts ist der Bereich kaum belebt.
Unsere Kräfte kontrollieren in den Abend- und Nachtstunden Bauzaun, Tore und Lagerflächen, achten darauf, dass Absperrungen geschlossen sind, und melden beschädigte Sicherungen an die Bauleitung. Die Regeln für das Bahngelände selbst gibt der Betreiber vor; wir arbeiten nur in den Bereichen, für die eine Freigabe vorliegt.
Rückbau auf dem früheren Reifenwerk
Nach 125 Jahren endete im September 2025 die Reifenproduktion in Fulda. Eine kleine Mannschaft blieb, um Maschinen abzubauen, danach soll der neue Eigentümer übernehmen. Auf solchen Flächen stehen Metall, Kabel und Anlagenteile lange ungenutzt herum, und weil kaum noch Beschäftigte da sind, fällt ein aufgebrochenes Tor erst spät auf.
Wir bieten dafür eine Mischung an: Zufahrtskontrolle zu den Arbeitszeiten von Abbruch- und Demontagefirmen, nachts Rundgänge über das Gelände zu wechselnden Zeiten. Jeder Rundgang wird mit Uhrzeit im Bericht festgehalten, Schäden melden wir morgens an Ihre Projektleitung. Planen Sie zusätzlich eine Baustelle in Gelnhausen, stimmen Sie beide Projekte mit derselben Ansprechperson bei uns ab.
Vorhabenbezogen statt vor Ort
Unsere Standorte sind Neumünster, Berlin und Bremen. In Hessen haben wir kein Büro. Für eine Baustelle in Fulda prüfen wir deshalb zuerst, ob Bauzeit, Zahl der Nächte und Wochenenden und die Anreise zu unserem Personal passen. Reicht das nicht, sagen wir ab, bevor Sie sich darauf verlassen.
Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO. Wir arbeiten nach DIN 77200, sind nach ISO 9001 zertifiziert und nehmen Meldungen Ihrer Bauleitung rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 entgegen. Wie wir Baustellen im übrigen Land bewachen, zeigt die Seite Baustellenbewachung in Hessen.
Was Baustellenbewachung in Fulda kostet
Der Richtwert liegt zwischen 23 und 50 € netto je Stunde. Auf einer Baustelle bestimmen vor allem die Nachtstunden und Wochenenden die Summe, weil dann niemand vom Bau vor Ort ist. Eine dauerhaft besetzte Wache kostet mehr als einzelne Kontrollen, kann aber bei sehr wertvollem Material sinnvoll sein.
Häufig reicht es, nachts zwei oder drei Kontrollen zu fahren und nur in heiklen Phasen wie Kabeleinzug oder Maschinenanlieferung eine feste Kraft einzusetzen. Mehr zur Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Fulda.


