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Brandwache in Dormagen:Funkenflug im Blick, von Zons bis zum Werk

Wenn in Dormagen geschweißt, getrennt oder gelötet wird, stehen oft Holzdecken aus Jahrhunderten oder Anlagen mit brennbaren Stoffen in der Nähe. Wir stellen Brandwachen vorhabenbezogen.

Rhein-Kreis Neuss · ISO 9001 · DIN 77200

Eine Stadt, in der Feuer Geschichte geschrieben hat

Die Geschichte von Zons ist auch eine Geschichte von Bränden. Nachdem der Rheinzoll 1372 von Neuss nach Zons verlegt worden war, entstand ab 1373 die Zollburg Friedestrom mit einer ummauerten Stadt. In den Jahren 1464, 1547 und 1620 brannte die Stadt in großen Teilen ab und wurde jedes Mal wieder aufgebaut, 1972 folgte eine umfassende Sanierung der Altstadt. Ähnlich erging es dem Kloster Knechtsteden: Die romanische Basilika wurde zwischen 1138 und 1181 errichtet, 1869 zerstörte ein Feuer die gesamte Anlage, und erst bis 1908 waren Kirche und Gebäude wiederhergestellt.

Heute geht die größere Gefahr von Bauarbeiten aus. Wer in einem alten Dachstuhl lötet oder an einem Stahlträger schneidet, kann einen Schwelbrand auslösen, der erst Stunden später sichtbar wird. Deshalb verlangen Bauherren, Versicherer und Betreiber bei solchen Arbeiten eine Brandwache.

Wo in Dormagen Brandwachen gebraucht werden

Typische Orte, an denen in Dormagen Heißarbeiten mit erhöhtem Brandrisiko anfallen:

  • die Türme und Tore der Feste Zons, darunter Juddeturm, Rheintor, Mühlenturm und Krötschenturm
  • Schloss Burg Friedestrom mit dem Kreismuseum und seiner Sammlung von Jugendstil-Zinn
  • die Basilika Knechtsteden mit ihren Wandmalereien aus dem 12. Jahrhundert, dem Torhaus von 1723 und der 2009 eingebauten Orgel
  • die Pfarrkirche St. Michael in Dormagen-Mitte, deren Turm aus dem späten 12. Jahrhundert in den Neubau einbezogen wurde
  • der Bergfried von Haus Bürgel aus dem 14. Jahrhundert
  • Produktionsanlagen im Chempark, wenn sie zur Revision stillstehen
  • Kräne, Lagerhallen und Förderanlagen im Hafen Stürzelberg

In den historischen Bauten stehen Holz, Staub in Zwischendecken und schwer einsehbare Hohlräume im Vordergrund. In der Industrie kommen Rohrleitungen, Dämmungen und Reste von Betriebsstoffen hinzu, die trotz Reinigung noch brennen können.

Ablauf einer Brandwache

Vor Beginn der Arbeiten lässt sich die Brandwache den Erlaubnisschein zeigen und geht mit dem Verantwortlichen den Arbeitsbereich ab: Wo liegen brennbare Stoffe, welche wurden entfernt oder abgedeckt, wo stehen Feuerlöscher, wie ist der Fluchtweg, wie wird im Notfall gemeldet? Vor dem Einsatz wird sie in die Löschmittel vor Ort eingewiesen.

Während der Arbeiten beobachtet sie Funkenflug, Fugen, Durchbrüche und angrenzende Räume, auch das Geschoss darunter. Nach Ende der Heißarbeiten bleibt sie so lange, wie es der Erlaubnisschein vorsieht, und kontrolliert die Umgebung in Abständen erneut. Bauteile prüft sie von Hand auf Wärme, mit Wärmebildkamera, wenn Sie eine bereitstellen.

Am Ende steht ein Bericht mit Uhrzeiten, kontrollierten Stellen und Befunden. Bei Rauch oder Glut wird sofort die Feuerwehr alarmiert, in einem Werk mit eigener Werkfeuerwehr nach deren Meldeweg.

Brandwache bei Revisionen in der Industrie

Bei Stillständen in Chemiebetrieben wird an vielen Stellen gleichzeitig geschweißt und getrennt. Der Betrieb legt fest, wo eine Brandwache stehen muss, und gibt die Arbeiten frei. Wir stellen dann mehrere Kräfte, die sich zwischen den Arbeitsstellen aufteilen, ihre Freigaben kennen und mit der Werkfeuerwehr nach deren Vorgaben zusammenarbeiten. Die Zahl der Kräfte lässt sich von Tag zu Tag an den Revisionsplan anpassen.

Vorhabenbezogene Planung

Die Staffsec Solution GmbH sitzt in Neumünster und hat Niederlassungen in Berlin und Bremen. In Nordrhein-Westfalen haben wir kein Büro und arbeiten in Dormagen deshalb vorhabenbezogen. Wir prüfen Termin, Dauer und Personal und sagen zu, wenn die Besetzung steht. Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.

Mehr dazu unter Brandwachen und Brandwache in Nordrhein-Westfalen. Alle Leistungen für die Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Dormagen.

Kosten einer Brandwache in Dormagen

Richtwert sind 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei einer Brandwache bestimmen vor allem die Länge der Nachbeobachtung und die Tageszeit den Preis: Arbeiten, die am späten Nachmittag enden, ziehen Wache bis in den Abend oder die Nacht nach sich, und Wochenendarbeiten in Kirchen oder Museen fallen oft auf Sonntage. Kurze Einsätze am Tag liegen unten, mehrere Kräfte bei einer Revision mit Nachtschichten weiter oben.

Wir rechnen je Einsatz ab und weisen Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden getrennt aus.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Stellen Sie eine Brandwache für Dacharbeiten an einem historischen Gebäude in Zons?+

Ja. Wir beobachten Dachstuhl und angrenzende Räume während der Arbeiten und bleiben danach so lange, wie der Erlaubnisschein vorsieht.

Wie lange bleibt die Brandwache nach den Heißarbeiten?+

So lange, wie Sie es im Erlaubnisschein festlegen. Häufig sind es mehrere Stunden mit wiederholten Kontrollen.

Können Sie bei einer Revision im Chempark mehrere Brandwachen stellen?+

Ja, nach Ihrem Revisionsplan und den Vorgaben des Betriebs. Wir stimmen uns mit der Werkfeuerwehr ab.

Bringen Ihre Kräfte eine Wärmebildkamera mit?+

Nein, eine eigene Wärmebildkamera haben wir nicht. Wenn Sie eine bereitstellen, setzen unsere Kräfte sie ein, sonst prüfen sie Bauteile von Hand.

Haben Sie ein Büro in Dormagen?+

Nein. Wir arbeiten in Nordrhein-Westfalen vorhabenbezogen und sagen zu, sobald die Besetzung feststeht.

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