Ein Ortsteil mit Kleinstadtcharakter
Rudow ist mit 11,8 Quadratkilometern und knapp 43.000 Einwohnern der südlichste Ortsteil von Neukölln. Seit der Eingemeindung 1920 ist aus dem Angerdorf ein Wohnort mit eigenem Zentrum geworden, der im Süden an die brandenburgischen Orte Schönefeld, Waßmannsdorf und Großziethen grenzt. Für den Objektschutz bedeutet das: Die Gebäude sind kleinteiliger als in der Innenstadt, aber weit gestreut, und viele liegen an Straßen, auf denen abends wenig Fußverkehr unterwegs ist.
Drei Bereiche prägen den Bedarf. Der alte Ortskern um Alt-Rudow und die Köpenicker Straße mit Gaststätten, Wohnhäusern und Baudenkmalen. Die Wohnquartiere der Neunzigerjahre im Frauenviertel an der Waltersdorfer Chaussee mit Tiefgaragen und Gemeinschaftsflächen. Und die neueren Siedlungen am Waßmannsdorfer Dreieck, am Gockelweg und an der Rudower Höhe, wo Bauträger und Eigentümergemeinschaften oft noch Restflächen verwalten.
Hinzu kommt die Verkehrslage. An der Rudower Spinne treffen Neuköllner Straße, Groß-Ziethener Chaussee und Alt-Rudow zusammen, über die Waltersdorfer Chaussee rollt Verkehr Richtung Flughafen, und am U-Bahnhof Rudow endet die U7. Wer ein Gebäude in dieser Lage ausspähen will, fällt zwischen Pendlern und Lieferwagen kaum auf. Eine Kraft, die das Objekt regelmäßig sieht, erkennt dagegen schnell, wenn ein Fenster gekippt, ein Tor verstellt oder ein Kellerzugang beschädigt ist.
Gebäude, bei denen Objektschutz gefragt ist
Typische Anlässe für eine Bewachung oder regelmäßige Kontrollen in Rudow sind:
- Gebäude und Platzflächen rund um den Lieselotte-Berger-Platz, auf dem ein Wochenmarkt stattfindet und nach Marktschluss Ruhe einkehrt
- Wohnanlagen mit Tiefgaragen und Müllplätzen im Frauenviertel an der Waltersdorfer Chaussee
- Baudenkmale im Ortskern: die Dorfkirche an der Köpenicker Straße, die alte Küsterei mit Schulgebäude von 1857, das Jagdschloss Rudow an der Prierosser Straße 48
- Gaststätten und Wohnhäuser aus dem 19. Jahrhundert an der Prierosser Straße und an der Krokusstraße
- Läden und Wohnungen in Umbauphasen, wenn ein Haus über Wochen ohne Bewohner bleibt
- Vereinsheime und Sportanlagen, etwa am Sportplatz Stubenrauchstraße oder beim Reitverein am Ostburger Weg
Präsenz, Schließdienst und Leerstandskontrolle
Nicht jedes Objekt braucht eine Kraft, die die ganze Nacht vor der Tür steht. Für Läden und Praxen im Ortskern reicht oft ein Schließdienst: Wir prüfen nach Geschäftsschluss Türen, Fenster und Hintereingänge, schalten nach Absprache Licht aus und schließen die Tore der Tiefgaragen. Morgens kann eine Öffnungskontrolle folgen, bevor Personal das Haus betritt.
Bei Leerstand gehen wir anders vor. Wir sehen in unregelmäßigen Abständen nach, kontrollieren Zugänge, Kellerfenster und Briefkästen, entfernen auf Wunsch Werbung und Post, damit das Haus nicht verlassen wirkt, und melden Wasserschäden oder aufgebrochene Türen sofort an die Verwaltung. Bei Denkmalen halten wir uns an die Vorgaben der Eigentümer, damit an der historischen Substanz nichts verändert wird.
Für Wohnanlagen mit wiederkehrenden Problemen, etwa in Tiefgaragen oder auf Müllplätzen, ist eine sichtbare Präsenz zu festen Abendzeiten oft wirksamer als eine einzelne Nachtschicht. Unsere Kräfte sprechen Unbefugte an, verweisen sie vom Grundstück und halten fest, was sie beobachtet haben.
Organisation aus Reinickendorf
Berlin zählt zu unserer Kernregion Nord. Aufträge in Rudow plant unsere Zweigniederlassung an der Aroser Allee 81 in Reinickendorf; ein Büro im Ortsteil haben wir nicht. Für jedes Objekt gibt es eine kleine, feste Gruppe, damit Mieter, Hausmeister und Ladeninhaber die Gesichter kennen. Vertretungen arbeiten wir vor ihrem ersten Dienst ein.
Wer mehrere Häuser verwaltet, etwa in Rudow und im benachbarten Buckow oder in Britz, kann die Kontrollen in einer gemeinsamen Route zusammenfassen. Eine Übersicht über alle Leistungen im Ortsteil finden Sie auf der Seite Sicherheitsdienst Berlin-Rudow.
Personal und Nachweise
Für Objektschutz mit Präsenz im Eingangsbereich oder in Tiefgaragen setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein; für einfache Schließdienste genügt in vielen Fällen die Unterrichtung. Unser Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Jeder Einsatz beginnt mit einer Begehung und einer schriftlichen Dienstanweisung, die Sie vorher erhalten. Allgemeines zur Leistung steht unter Objektschutz, Hinweise für ganz Berlin unter Objektschutz in Berlin.
Kosten für Objektschutz in Rudow
Für die Bewachung von Gebäuden rechnen wir mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein reiner Schließdienst mit wenigen Minuten je Objekt fällt deutlich günstiger aus als eine durchgehende Präsenz, weil wir nur die Zeit vor Ort berechnen. Nachtstunden, Sonn- und Feiertage sowie die Bewachung über mehrere Wochen ohne Pause erhöhen den Aufwand. Sie bekommen nach der Begehung ein Angebot, in dem jede Leistung mit Zeitraum aufgeführt ist.


