Viele Objektarten auf 53 Quadratkilometern
Tempelhof-Schöneberg umfasst sechs Ortsteile mit zusammen rund 339.000 Einwohnern auf gut 53 Quadratkilometern. Im Norden ist Schöneberg dicht bebaut, mit fast 12.000 Menschen je Quadratkilometer; Friedenau ist noch enger besiedelt. Weiter südlich lockert sich das Bild, in Marienfelde leben deutlich weniger Menschen auf vergleichbarer Fläche.
Für den Objektschutz folgt daraus eine große Spannbreite. Im Norden geht es um Häuser mit viel Publikum und wenig Platz, um Läden im Erdgeschoss und Wohnungen darüber. Im Süden stehen eher einzelne große Gebäude, Siedlungen und Gewerbeflächen, auf denen nachts niemand ist. Ein Konzept, das überall passt, gibt es deshalb nicht.
Typische Objekte im Bezirk
Diese Orte zeigen, welche Arten von Gebäuden im Bezirk Schutz brauchen. Sie stehen als Beispiele für den Bedarf, nicht als Liste von Auftraggebern:
- Behördenviertel um den John-F.-Kennedy-Platz mit Rathaus Schöneberg, Bezirksamt, Senatsverwaltungen, Kammergericht und Landesverfassungsgericht
- Flughafengebäude Tempelhof am Platz der Luftbrücke, 1936 bis 1941 errichtet, mit 307.000 Quadratmetern Brutto-Grundfläche
- Einzelhandel an Tauentzienstraße und Wittenbergplatz mit dem KaDeWe und seinen rund 60.000 Quadratmetern Verkaufsfläche
- Einkaufszentrum Tempelhofer Hafen mit mehr als 70 Geschäften und einem Parkhaus mit 600 Stellplätzen
- Ullsteinhaus am Mariendorfer Damm mit Praxen, Gastronomie und dem Deutschen Pressemuseum
- Wohnanlagen wie das Pallasseum mit 514 Wohnungen oder die Hochhäuser an der Waldsassener Straße in Marienfelde
Große Gebäude mit leeren Bereichen
Das ehemalige Flughafengebäude ist ein Beispiel für eine Aufgabe, die im Bezirk häufiger vorkommt: ein sehr großes Haus, das nur teilweise genutzt wird. Der obere Teil der Eingangshalle steht leer und ist nur bei Führungen zugänglich, andere Flächen werden für Veranstaltungen oder von Mietern genutzt. Solche Mischungen verlangen klare Grenzen, wer wo hin darf, und Kontrollgänge durch die Bereiche, in denen sonst niemand unterwegs ist.
In leer stehenden Etagen achten wir auf offene Fenster, beschädigte Türen, Wasser und Spuren von Eindringlingen. Jede Feststellung geht noch während der Schicht an die von Ihnen benannte Stelle. Wo Bauteile unter Denkmalschutz stehen, fassen wir nichts an, sondern melden und sichern ab, bis Ihr Facility-Management entscheidet.
Publikumsverkehr: Empfang, Handel, Wohnen
In Verwaltungs- und Bürohäusern übernehmen wir den Empfang, melden Besucher an, geben Ausweise aus und behalten Zugänge zu Büro- und Technikbereichen im Blick. Nach Dienstschluss folgt eine Schließrunde durch alle Etagen. Gerichte und Ämter haben dabei oft eigene Vorgaben zur Einlasskontrolle, an die wir uns halten.
Im Handel geht es um sichtbare Präsenz auf der Fläche, um Ansprache bei Verdacht und um eine saubere Übergabe an die Polizei, wenn es nötig ist. In großen Wohnanlagen sind es eher Tiefgaragen, Müllräume, Kellergänge und Hauseingänge, die regelmäßig kontrolliert werden müssen. Ihre Hausverwaltung erhält nach jedem Dienst einen kurzen Bericht.
Für Häuser, die keine ständige Besetzung brauchen, sind Verschlussdienste oft die passende Lösung: Wir schließen abends ab, prüfen Fenster und Türen, schalten auf Wunsch die Alarmanlage scharf und öffnen morgens wieder.
Organisation und Qualifikation
Geplant wird aus unserer Zweigniederlassung Berlin, Aroser Allee 81 in Reinickendorf. Ein Büro im Bezirk unterhalten wir nicht. Für Ihr Objekt stellen wir ein festes Team zusammen, das die Räume, die Schlüsselregelung und Ihre Ansprechpartner kennt. Schlüssel nehmen wir gegen Quittung entgegen und verwahren sie sicher; jede Ausgabe wird protokolliert.
Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Wir arbeiten nach DIN 77200 und sind nach ISO 9001 zertifiziert. Erreichbar sind wir jederzeit unter +49 4321 78 33 590. Objekte in Nachbarbezirken wie Steglitz-Zehlendorf können wir in dieselbe Planung einbeziehen.
Was Objektschutz im Bezirk kostet
Als Orientierung gilt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Empfang zu Bürozeiten an Werktagen lässt sich anders kalkulieren als eine Besetzung rund um die Uhr in einem leer stehenden Gebäude. Auch die Zahl der Zugänge, die Größe der Runde und besondere Vorgaben, etwa in Gerichten oder bei sensiblen Mietern, beeinflussen den Preis.
Nach einer Besichtigung bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit klarer Leistungsbeschreibung. Mehr zum Bezirk finden Sie unter Sicherheitsdienst Tempelhof-Schöneberg, den Überblick für die Stadt unter Objektschutz Berlin.


