Eine Kreisstadt mit vielen wertvollen Innenräumen
Freising ist mit knapp 49.000 Einwohnern keine Großstadt, hat aber eine ungewöhnliche Dichte an Gebäuden, deren Inhalt mehr wert ist als die Mauern. Auf dem Domberg liegen Dom, Diözesanmuseum und Dombibliothek, am Marienplatz das Asamgebäude mit Stadtmuseum und Festsaal, in Neustift das frühere Kloster, in dem heute das Landratsamt arbeitet. Dazu kommen Banken mit Hauptsitz in der Stadt, Geschäftshäuser an der neu gestalteten Hauptstraße und Büroflächen von Unternehmen, die hier ihre Zentrale haben.
Für den Objektschutz bedeutet das: Die Aufgabe ist selten eine einzelne Halle am Stadtrand. Häufiger geht es um ein Haus, das tagsüber offen und belebt ist und abends mit Kunstgut, Technik oder Unterlagen allein bleibt. Genau in dieser Übergangszeit entstehen die meisten Lücken – ein Fenster im Hof, das gekippt bleibt, eine Lieferantentür, die nicht ins Schloss fällt.
Welche Gebäude in Freising typischerweise geschützt werden
Öffentlich beschrieben sind unter anderem diese Objekte und Lagen. Wir nennen sie als Beispiele für den Bedarf in der Stadt, nicht als Auftraggeber:
- das Asamgebäude am Marienplatz, ein barocker Vierflügelbau, der nach einer Sanierung von 2017 bis 2024 im Juli 2024 wieder öffnete und Stadtmuseum sowie Asamsaal beherbergt
- das Diözesanmuseum im früheren Knabenseminar auf dem Domberg, nach rund neun Jahren Planung und Umbau seit dem 1. Oktober 2022 wieder geöffnet
- das Landratsamt in den Rokoko-Gebäuden des 1140 gegründeten Klosters Neustift
- Geschäfts- und Wohnhäuser an Oberer und Unterer Hauptstraße, die seit dem Umbau der Innenstadt ebenerdig und offen gestaltet sind
- Büro- und Verwaltungsflächen größerer Arbeitgeber, etwa der europäische Sitz von Texas Instruments
Hinzu kommt Leerstand auf Zeit: Läden zwischen zwei Mietern, Wohnungen vor einer Sanierung, Gebäude, deren künftige Nutzung noch offen ist. Ein leeres Haus mitten in der Altstadt fällt nicht durch Lärm auf, sondern dadurch, dass niemand mehr hinsieht.
Altstadt, Domberg, Gewerbegebiet: drei verschiedene Aufgaben
Auf dem Domberg sind Wege steil, Zugänge verteilt und Höfe verwinkelt. Hier lohnt sich eine Schließrunde, die alle Türen, Tore und Kellerabgänge in fester Reihenfolge prüft und dabei auch die Außenbeleuchtung und abgestellte Fahrzeuge im Blick hat. Bei Museen kommt hinzu, dass Ausstellungsräume nur in Absprache mit der Hausleitung betreten werden und Alarmanlagen nach deren Vorgaben scharf geschaltet werden.
In der Altstadt ist es eher die Nachbarschaft von Wohnen, Gastronomie und Handel. Nach dem Umbau sind Hauptstraße und Seitengassen bis spät belebt, Eingänge liegen direkt am Gehweg. Ein Pförtner- oder Empfangsdienst im Geschäftshaus regelt tagsüber den Zugang zu Büroetagen, abends übernimmt eine Kontrolle mit wechselnden Zeiten.
Im Süden der Stadt, im Gewerbegebiet Clemensänger nahe der A 92 und mit dem Flughafen als Nachbarn, stehen dagegen Büro- und Hallenflächen mit großen Parkplätzen. Dort zählen Zufahrten, Zäune und die Frage, wer nach Feierabend noch auf dem Gelände sein darf.
Was wir vor Ort konkret tun
Je nach Objekt besetzen wir einen Empfang oder eine Pforte, gehen in unregelmäßigen Abständen Streife oder kombinieren beides. Typische Aufgaben sind die Kontrolle von Besucherausweisen, die Schlüsselausgabe gegen Quittung, das Abschließen nach dem letzten Mitarbeiter, die Prüfung von Fenstern, Notausgängen und Technikräumen sowie das Melden von Schäden, Wasser oder Gerüchen.
Was die Kraft im Haus darf und was nicht, steht in einer Dienstanweisung, die Sie vor Beginn freigeben: welche Räume betreten werden, wen sie bei einer Feststellung anruft, wann die Polizei verständigt wird. Jede Runde und jede Auffälligkeit wird mit Uhrzeit im Bericht festgehalten, den Sie am nächsten Morgen erhalten.
Ist Ihr Gebäude auf eine Einbruchmeldeanlage aufgeschaltet, kann die Notruf- und Serviceleitstelle Ihres Errichters uns im Alarmfall verständigen. Wie wir dann vorgehen, legen wir vorher schriftlich fest.
Vorhabenbezogen aus dem Norden – wie das in Freising funktioniert
Unser Hauptsitz liegt in Neumünster, weitere Standorte haben wir in Berlin und Bremen. In Bayern unterhalten wir kein Büro. Einen Freisinger Objektschutz prüfen wir deshalb einzeln: Wie lange läuft der Auftrag, wie viele Kräfte braucht er, und können wir Urlaub und Krankheit so abdecken, dass Ihr Haus nicht plötzlich unbesetzt ist? Lautet die Antwort nein, sagen wir das, bevor ein Angebot entsteht.
Passt es, gibt es eine Begehung mit Ihnen, eine feste Ansprechperson und eine schriftliche Einweisung der eingesetzten Kräfte. Alle haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wo Zutritt entschieden wird, setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung ein. Staffsec ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und unter +49 4321 78 33 590 rund um die Uhr erreichbar.
Womit Sie bei den Kosten rechnen können
Als Richtwert liegen die Kosten zwischen 23 und 50 € netto je Stunde. Beim Objektschutz bestimmt vor allem die Form den Preis: Eine dauerhaft besetzte Pforte mit Empfangsaufgaben kalkulieren wir anders als einzelne Schließrunden am Abend oder die Bewachung eines leeren Gebäudes für einige Wochen. Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden weisen wir getrennt aus.
Einen Überblick über alle Leistungen in der Stadt gibt die Seite Sicherheitsdienst Freising. Wie wir Objektschutz im ganzen Freistaat angehen, steht unter Objektschutz Bayern. Für die Nachbarstadt jenseits des Erdinger Mooses gibt es die Seite Sicherheitsdienst Erding.


