Industrie zwischen Isar, Moos und Weihenstephaner Berg
Freising wird gern über Dom und Biergarten beschrieben. Im Stadtgebiet arbeiten aber auch Betriebe, die eine geregelte Zugangskontrolle brauchen: Maschinenbau für die Getränkeindustrie in Attaching, Hydraulik in Lerchenfeld, Halbleitertechnik mit europäischer Konzernzentrale, zwei Brauereien mit langer Geschichte und im Süden ein Gewerbegebiet, das von der Nähe zu A 92 und Flughafen lebt. Rund 39.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zählt die Stadt.
Ein Werkschutz hat in solchen Betrieben eine einfache Aufgabe mit vielen Einzelheiten: Wer auf das Gelände kommt, hat einen Grund, eine Freigabe und eine Uhrzeit. Wer es verlässt, nimmt nur mit, was er mitnehmen darf. Und wenn die letzte Schicht gegangen ist, schaut jemand nach, ob alles so ist, wie es sein soll.
Werke und Gelände, an denen Werkschutz gefragt sein kann
Diese Standorte sind öffentlich beschrieben. Wir nennen sie, um den Bedarf zu zeigen, nicht als Kunden:
- das Werk Steinecker der Krones AG in Attaching, in dem Brauereianlagen gefertigt werden; Krones hatte die Maschinenfabrik Anton Steinecker 1983 übernommen
- das Werk von HAWE Hydraulik im Stadtteil Lerchenfeld
- der Standort von Texas Instruments, seit 1966 in Freising und heute mit mehr als 1.000 Beschäftigten
- die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan auf dem Weihenstephaner Berg mitten im Campus, mit rund 450.000 Hektolitern Jahresausstoß
- das Logistikzentrum derselben Brauerei im Gewerbegebiet Clemensänger, 2019 fertiggestellt, mit rund 10.700 Quadratmetern überdachter Fläche
- das Gräflich von Moy’sche Hofbrauhaus Freising
Getränketechnik und Brauerei: Lkw, Leergut und Gäste
Wo Anlagen für Brauereien gebaut oder Bier abgefüllt wird, ist das Tor ein Verkehrsknoten. Lastwagen mit Bauteilen, Leergut und Paletten kommen in dichter Folge, dazu Monteure, Lieferanten und an manchen Standorten auch Besuchergruppen. Die Kraft am Tor gleicht Kennzeichen, Lieferschein und Ziel ab, schickt Fahrer zur richtigen Rampe und hält fest, wann das Fahrzeug wieder ausfährt. Wer keinen Termin hat, wartet, bis die zuständige Abteilung zustimmt.
Nach Schichtende verlagert sich die Aufgabe nach draußen: Leergutlager, Freiflächen mit Halbfabrikaten und Kühlaggregate werden auf wechselnden Wegen abgegangen. Auf dem Weihenstephaner Berg grenzen Brauerei, Hochschulgebäude und öffentliche Gärten aneinander. Dort ist vorher festzulegen, wo das Betriebsgelände endet und welche Wege nicht zum Auftrag gehören.
Halbleiter und Hydraulik: Zutritt nach Freigabe
In Elektronik- und Hydraulikbetrieben steckt der Wert weniger im Lager als in Entwicklungsständen, Prüfständen und sensiblen Bereichen. Werkschutz heißt dort vor allem Zutritt nach Liste: Mitarbeitende mit Ausweis, Gäste nur mit Anmeldung und Begleitung, Servicetechniker nur mit gültiger Unterweisung. Unsere Kräfte arbeiten mit Ihren Listen und Ausweisregeln und geben nichts heraus, was nicht freigegeben ist.
Besonders bei Umbauten, Wartungsstillständen oder Inventuren kommen viele Fremdfirmen gleichzeitig. Dann führen wir eine Tagesliste mit Firma, Namen, Bereich und Uhrzeiten, geben Schlüssel nur gegen Quittung aus und gleichen am Abend ab, ob alle wieder abgemeldet sind.
So setzen wir einen Werkschutz in Freising auf
Staffsec Solution hat seinen Hauptsitz in Neumünster und weitere Standorte in Berlin und Bremen. Für einen Betrieb in Oberbayern bedeutet das: Wir prüfen vor jeder Zusage, ob wir Ihre Pforte über die ganze Laufzeit mit festen Kräften besetzen können, einschließlich Urlaub und Krankheit. Wenn das nicht sicher ist, sagen wir es vor dem Angebot.
Steht die Planung, gehen wir mit Ihnen das Gelände ab – Tore, Sammelplätze, Gefahrstofflager, Notabschaltungen – und halten alles in einer Dienstanweisung fest, die Sie freigeben. Eingesetzt werden Kräfte mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, eingewiesen in Ihre Sicherheitsregeln. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.
Kosten für Werkschutz in Freising
Richtwert sind 23 bis 50 € netto je Stunde. Beim Werkschutz entscheidet vor allem die Laufzeit über die Lage in dieser Spanne: Eine Pforte, die das ganze Jahr an sieben Tagen besetzt ist, lässt sich anders planen als drei Wochen Fremdfirmenkontrolle während eines Stillstands. Zusatzaufgaben wie Wiegen, Fahrzeugdurchsicht oder Besucherbegleitung sowie Nacht- und Feiertagsanteile fließen ebenfalls ein.
Alle Leistungen in der Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Freising, den Werkschutz im ganzen Freistaat unter Werkschutz Bayern. Für Betriebe weiter nördlich an der Isar gibt es die Seite Sicherheitsdienst Landshut.


