Zwei Zentren, sehr unterschiedliche Gebäude
Die Stadt Geestland entstand 2015 aus der Stadt Langen und der Samtgemeinde Bederkesa. Bis heute hat sie deshalb zwei Verwaltungssitze: das Rathaus an der Sieverner Straße in Langen und das Rathaus Am Markt in Bad Bederkesa. Langen ist Grundzentrum mit Teilaufgaben eines Mittelzentrums, hat Amtsgericht, Polizeistation, Stadtbücherei und das Lindenhof-Zentrum an der zentralen Kreuzung. Bad Bederkesa lebt vom Kurbetrieb, hat einen Handelspark, einen Wochenmarkt hinter der Burg und regelmäßig verkaufsoffene Sonntage.
Für den Objektschutz heißt das: In Langen geht es um Handel, Verwaltung und Wohnanlagen in einem städtischen Umfeld, das direkt an Bremerhaven grenzt. In Bad Bederkesa geht es um Läden, Gästehäuser und öffentliche Gebäude in einem Ort, in dem auch abends Gäste unterwegs sind. In den übrigen Ortschaften stehen Hallen, Höfe und Dorfgemeinschaftshäuser oft weit voneinander entfernt.
Wo Objektschutz in Geestland typischerweise gebraucht wird
Die folgenden Orte zeigen, wo Aufgaben im Objektschutz anfallen. Es handelt sich nicht um Kunden, sondern um typische Objektarten in der Stadt:
- Lindenhof-Zentrum in Langen – Einzelhandel mit Parkflächen und Anlieferung an der zentralen Kreuzung
- Rathaus an der Sieverner Straße und Rathaus Am Markt in Bad Bederkesa – öffentliche Gebäude mit Publikumsverkehr
- Handelspark Bad Bederkesa – von der Stadt ausgewiesene Gewerbefläche
- Gewerbe- und Technologiepark Sievern – Betriebe an der L 135 nördlich von Langen
- Begegnungsstätte Mayer-Villa an der Leher Landstraße – Villa von 1902, heute Begegnungsstätte
- Dorfgemeinschaftshäuser und Schützenhäuser in Ortschaften wie Krempel und Köhlen
Was wir für Ihr Gebäude übernehmen
Die häufigste Form ist der Verschlussdienst: Nach Geschäftsschluss prüft eine Kraft alle Türen, Fenster und Rolltore, schaltet die Alarmanlage scharf und meldet Auffälligkeiten. Morgens kann derselbe Dienst das Gebäude wieder aufschließen, wenn Reinigung oder Lieferanten vor der eigentlichen Öffnung kommen.
Für Objekte mit höherem Risiko planen wir Kontrollgänge in der Nacht, innen und außen, mit wechselnden Uhrzeiten. Bei Leerstand – etwa vor einem Umbau oder nach einem Auszug – achten wir zusätzlich auf Einstiegsspuren, Wasserschäden und Müllablagerungen. Löst eine Einbruch- oder Brandmeldeanlage aus, fährt eine Interventionskraft hin, verschafft sich mit dem hinterlegten Schlüssel Zutritt und entscheidet nach Lage, ob Polizei, Feuerwehr oder Ihr Hausmeister gerufen werden muss.
Wo ständig jemand vor Ort sein soll, stellen wir eine feste Besetzung: am Empfang eines Verwaltungsgebäudes, als Ansprechperson in einem Einkaufszentrum oder als Nachtwache in einem Gebäude, das gerade umgebaut wird.
Organisation über die Fläche
Geestland gehört zu Niedersachsen und damit zu unserer Kernregion Nord. Ein eigenes Büro in der Stadt haben wir nicht; geplant wird aus unserem Hauptsitz in Neumünster und unserer Niederlassung in Bremen. Objekte in Langen lassen sich gut mit Aufträgen im benachbarten Bremerhaven verbinden, Objekte in Bad Bederkesa und den nördlichen Ortschaften mit Fahrten Richtung Cuxhaven.
Vor dem ersten Dienst sehen wir uns das Gebäude an. Wir halten fest, welche Türen kritisch sind, wo Schlüssel liegen, wer im Ernstfall angerufen wird und welche Bereiche nicht betreten werden dürfen. Diese Dienstanweisung bekommen alle eingesetzten Kräfte, auch die Vertretung.
Qualifikation und Nachweise
Im Objektschutz setzen wir Personal mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, je nach Aufgabe. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Jeder Rundgang wird mit Uhrzeit und Prüfpunkt erfasst, Vorkommnisse gehen noch in derselben Nacht an Sie. Mehr zum Leistungsbild lesen Sie unter Objektschutz, einen Überblick über das Land unter Objektschutz in Niedersachsen.
Was Objektschutz in Geestland kostet
Als Richtwert rechnen Sie mit 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein einzelner Verschlussgang am Abend ist dabei eine andere Rechnung als eine Nachtwache in einem leerstehenden Gebäude. Den Ausschlag geben die Zahl der Kontrollen pro Nacht, der Anteil an Wochenend- und Feiertagsdiensten, die Entfernung zur nächsten Route und ob Interventionsfahrten auf Abruf dazugehören. Liegt Ihr Gebäude an einer Strecke, die wir ohnehin fahren, sinkt der Anteil der Anfahrt deutlich.


