Eine Stadt, die in wenigen Jahrzehnten gewachsen ist
Glinde hat rund 18.800 Einwohner auf gut elf Quadratkilometern und erhielt erst 1979 das Stadtrecht. Vieles, was heute das Stadtbild prägt, stammt aus den 1960er und 1970er Jahren: der Glinder Markt als neues Zentrum, die beiden Hochhäuser im Viertel An der Au, Reihenhauszeilen und Ladenflächen. Dazu kommt Wohnbebauung auf früheren Militärflächen. Diese Mischung bringt eine Eigenheit mit sich: Fast jedes Gebäude hat viele Nutzer, wechselnde Mieter und mehrere Eingänge.
Für den Objektschutz ist das der Ausgangspunkt. Ein Bürogebäude mit fünf Mietparteien, ein Ladenlokal mit Lager im Hinterhof oder ein Wohnblock mit Tiefgarage brauchen keinen Wachposten rund um die Uhr, aber jemanden, der zu festen Zeiten nachsieht, abschließt und auffällige Veränderungen meldet, bevor daraus ein Schaden wird.
Wo in Glinde Objektschutz gefragt ist
Die folgenden Orte zeigen, welche Gebäudearten in Glinde typisch sind. Sie beschreiben möglichen Bedarf, nicht bestehende Aufträge:
- Glinder Markt – Anfang der 1970er Jahre angelegtes Zentrum mit Wochenmarkt, Fachgeschäften, Rathaus und Stadtbücherei, abends ruhig und mit vielen Rückseiten und Anlieferzonen
- Wohnquartier An der Au – zwei Hochhäuser aus den frühen 1970er Jahren mit Treppenhäusern, Kellern und Gemeinschaftsräumen, dazu Reihen- und Einfamilienhäuser
- Wohnsiedlung „An der alten Wache“ – auf dem Gelände des Ende 2005 geschlossenen Bundeswehrdepots für bis zu 2.000 Bewohner gebaut
- Ladenzeile in Wiesenfeld – kleiner Nahversorgungsschwerpunkt im Süden der Stadt
- Gewerbeflächen im kleineren Industriegebiet im Osten, wo Betriebe wechseln, etwa nachdem der Kerzenhersteller Gies seinen Standort 2017 aufgegeben hat
- Ortsmitte – für knapp 30.000 Quadratmeter liegt ein Rahmenplan mit Wohnungen, Handel und Stellplätzen vor
Leerstand und Umbau: die heikle Zwischenzeit
Die meisten Schäden an Gebäuden entstehen nicht im laufenden Betrieb, sondern in der Phase dazwischen. Ein Laden schließt, eine Halle wird geräumt, ein Block wartet auf Sanierung. Kein Mieter schaut mehr nach dem Rechten, Briefkästen quellen über, und schnell spricht sich herum, dass dort niemand ist. Dann folgen Einbrüche in Technikräume, Kupferdiebstahl, Vandalismus und im schlimmsten Fall Brandstiftung.
Genau diese Zwischenzeit kann in Glinde in den kommenden Jahren an mehreren Stellen eintreten: Für die Ortsmitte hat die Stadt einen Rahmenplan erarbeitet, der eine Entwicklung in Abschnitten vorsieht, und erste Entwürfe von Investoren liegen vor. Wenn Bestandsgebäude dafür nach und nach freigezogen werden, lohnt sich ein Schutzkonzept bereits ab dem Auszug des letzten Mieters und nicht erst mit dem Baubeginn.
Für leerstehende Objekte bieten sich unregelmäßige Kontrollen zu wechselnden Zeiten an, das Verschließen offener Zugänge, eine Fotodokumentation des Zustands und Meldungen an Eigentümer oder Hausverwaltung. Wo es nötig ist, ergänzen wir das um eine Aufschaltung von Alarm- oder Kameratechnik mit Interventionsfahrt.
Bausteine für Verwaltung, Handel und Wohnungswirtschaft
Für Hausverwaltungen und Wohnungsunternehmen in Glinde übernehmen wir Schließrunden in Treppenhäusern, Kellern und Tiefgaragen, kontrollieren Fluchtwege und Brandschutztüren und halten fest, wo Sperrmüll, defekte Beleuchtung oder aufgebrochene Türen auftauchen. Für Händler und Praxen rund um den Markt sind kurze Kontrollen nach Ladenschluss und eine Alarmverfolgung in der Nacht häufig die wirtschaftlichste Lösung.
Öffentliche und vereinsgenutzte Gebäude haben andere Anforderungen: Hier geht es um die Schlüsselübergabe nach Abendterminen, das Prüfen von Fenstern und Nebentüren und eine kurze Rückmeldung an die zuständige Stelle. Jeden Einsatz halten unsere Kräfte mit Uhrzeit und Befund fest, sodass Sie lückenlos nachvollziehen können, wann wer vor Ort war.
Planung aus Neumünster, Anfahrt über die A 24
Glinde gehört zu unserer Kernregion Nord. Die Einsätze planen wir aus dem Hauptsitz in Neumünster mit festen Kräften, die das Objekt vor dem ersten Dienst kennenlernen. Über die K 80 und die A 24 ist die Stadt gut erreichbar, sodass sich Kontrollen auch mit Objekten in Reinbek oder Barsbüttel zu einer Runde verbinden lassen.
Unsere Kräfte haben je nach Aufgabe die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, die Organisation ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Einen Überblick über die Leistung finden Sie auf der Seite Objektschutz, alle Orte im Land unter Objektschutz in Schleswig-Holstein.
Was Objektschutz in Glinde kostet
Für Objektschutz rechnen wir mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei einzelnen Kontrollen nach Ladenschluss ist weniger die Stundenzahl entscheidend als die Zahl der Anfahrten im Monat und die Frage, ob Schlüssel übernommen werden. Ein dauerhaft besetzter Posten in einem Leerstandsobjekt liegt durch die vielen Nachtstunden eher im oberen Bereich. Nach einer Begehung erhalten Sie ein Angebot, das genau diese Punkte offenlegt.


