Ein Stadtteil mit vielen Eingängen
Auf gut fünf Quadratkilometern leben in Jenfeld knapp 29.400 Menschen. Das ergibt fast 5.900 Einwohner je Quadratkilometer und damit eine Bebauung, in der jede Haustür von sehr vielen Menschen benutzt wird. Der Osten des Stadtteils ist von geförderten Wohnungen aus den Siebzigerjahren geprägt, im Westen überwiegen kleinere Häuser, und auf dem früheren Kasernengelände der Jenfelder Au ist in den vergangenen Jahren ein ganz neues Quartier mit Stadthäusern und Mehrfamilienhäusern gewachsen.
Rund vier von zehn Wohnungen gehörten 2020 einem einzigen städtischen Vermieter. Für Verwaltungen bedeutet das: Viele gleichartige Gebäude, viele Hausflure und Kellergänge, Tiefgaragen und Müllplätze, die regelmäßig kontrolliert werden müssen, damit kleine Schäden nicht zu großen werden.
Wo Objektschutz in Jenfeld ansetzt
Die Aufgaben unterscheiden sich stark nach Gebäude. Typische Einsatzorte im Stadtteil sind:
- Das Einkaufszentrum JEN an der Rodigallee, über dessen Läden 336 Wohnungen liegen und in dem seit April 2026 ein neuer Lebensmittelmarkt eröffnet hat
- Das Nahversorgungszentrum am Berliner Platz von 1988 an der Kreuzung Schöneberger und Charlottenburger Straße mit Parkplätzen zum Dahlemer Ring
- Großwohnanlagen in Jenfeld-Ost mit gemeinsamen Kellern, Fahrradräumen und Tiefgaragen
- Neubauten in der Jenfelder Au, in denen erste Bewohner neben noch offenen Baufeldern wohnen
- Leer stehende Büro- und Lagereinheiten, etwa im Obergeschoss am Berliner Platz
Die Liste nennt Gebäudearten und Lagen im Stadtteil, keine Auftraggeber von uns.
Handel und Wohnen unter einem Dach
Beide Einkaufszentren verbinden Läden mit Wohnungen. Tagsüber halten an der Haltestelle Jenfeld Zentrum Busse im Abstand weniger Minuten, und in den Passagen ist entsprechend Betrieb. Nach Ladenschluss kehrt sich das Bild um: Lieferhöfe, Parkflächen und Nebeneingänge sind leer, während in den Wohnungen darüber das Leben weitergeht. Genau an dieser Nahtstelle entstehen typische Probleme, etwa aufgehebelte Kellertüren, Lager vor Notausgängen oder Personen, die sich in Treppenhäusern aufhalten.
Unsere Kräfte führen in solchen Gebäuden Schließrunden nach Vorgabe des Centermanagements, kontrollieren Rolltore und Fluchttüren, achten auf freie Rettungswege und sprechen Personen an, die sich ohne erkennbaren Grund im Gebäude aufhalten. Das Hausrecht setzen wir nach Ihren Vorgaben durch, ruhig und mit klarer Ansprache, denn viele der Menschen, denen wir begegnen, wohnen dort.
Leerstand im Blick behalten
Am Berliner Platz stehen im ersten Obergeschoss mehrere Einheiten leer, und der Bezirk wünscht sich dort langfristig eine Neubebauung. Solange Flächen ungenutzt sind, sinkt die soziale Kontrolle. Fenster bleiben unbemerkt gekippt, Leitungen frieren im Winter ein, und offene Zugänge locken Menschen an, die dort nichts zu suchen haben.
Für Eigentümer leerer Einheiten bieten wir Kontrollgänge in festen oder wechselnden Abständen an. Dabei prüfen wir Schlösser, Fenster und Wasserleitungen, lüften nach Absprache, entfernen Werbepost aus den Briefkästen und melden alles, was nach Einbruch oder Schaden aussieht, mit Foto und Uhrzeit. So bleibt eine Fläche vermietbar, bis eine neue Nutzung feststeht.
Planung aus der Kernregion Nord
Hamburg gehört zu unserer Kernregion. Die Einsätze in Jenfeld planen wir aus unserem Hauptsitz in Neumünster, mit Stammkräften, die die Gebäude vor dem ersten Dienst kennenlernen. Wir erstellen mit Ihnen eine Dienstanweisung mit Rundweg, Kontrollpunkten, Meldewegen und Ansprechpartnern. Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO; wo die Aufgabe es verlangt, setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Einen Überblick über unser Leistungsbild finden Sie unter Objektschutz, die Angaben für die ganze Stadt unter Objektschutz in Hamburg. Alle Leistungen im Stadtteil stehen auf der Seite Sicherheitsdienst Hamburg-Jenfeld, die Nachbarn im Norden unter Rahlstedt.
Was Objektschutz in Jenfeld kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Der Preis hängt im Wohnungsbestand weniger von der Gebäudegröße ab als davon, wie oft und zu welchen Uhrzeiten wir kommen sollen. Ein abendlicher Rundgang durch mehrere Häuser einer Siedlung verteilt sich auf viele Einheiten und ist deshalb oft günstiger als eine feste Präsenz an einem einzelnen Eingang. Teurer werden Nachtstunden, Sonn- und Feiertage sowie Einsätze, für die eine Sachkundeprüfung nötig ist. Wir nennen Ihnen vorab, wie sich der Betrag zusammensetzt.


