Ein Stadtteil mit vielen Gesichtern
Rahlstedt ist der einwohnerstärkste Stadtteil Hamburgs und mit 26,6 Quadratkilometern der größte im Bezirk Wandsbek. Er ist aus mehreren Dörfern zusammengewachsen, die bis 1937 zu Preußen gehörten. Alt-Rahlstedt, Meiendorf und Oldenfelde haben bis heute ihre eigenen Mitten, dazwischen entstanden in den Sechzigerjahren die großen Siedlungen von Hohenhorst, Rahlstedt-Ost und Großlohe. Auf den Flächen der 1992 geschlossenen Kasernen wuchsen später die Rahlstedter Höhe und die Boltwiesen.
Für den Objektschutz bedeutet das: Kein Gebäude gleicht dem anderen. Ein Geschäftshaus an der Fußgängerzone braucht einen anderen Schutz als ein Wohnblock mit Tiefgarage oder eine Lagerhalle am Stadtrand. Wir richten den Einsatz deshalb nach dem Objekt aus, nicht nach einem festen Paket.
Typische Objekte im Stadtteil
Die folgenden Orte zeigen, welche Gebäudearten in Rahlstedt häufig geschützt werden müssen. Sie beschreiben die Lage im Stadtteil, keine bestehenden Aufträge:
- Geschäftshäuser, Praxen und Büros an den Fußgängerzonen Schweriner Straße und Rahlstedter Bahnhofstraße
- Wohnanlagen der Sechzigerjahre in Hohenhorst, wo die Straßen nach Berliner Orten benannt sind
- Rund 1.000 geförderte Wohnungen in Rahlstedt-Ost mit Kellern, Fahrradräumen und Müllstandplätzen
- Plattenbausiedlungen in Großlohe am Rand zum Höltigbaum
- Neubauquartiere auf den früheren Kasernenflächen, Rahlstedter Höhe und Boltwiesen
- Hallen von Logistik-, Produktions- und Handwerksbetrieben im Gewerbegebiet Neuer Höltigbaum
Was in Rahlstedt nachts schiefgehen kann
In großen Wohnanlagen sind es selten spektakuläre Einbrüche, sondern viele kleine Schäden: aufgebrochene Kellerverschläge, Fahrräder, die aus Gemeinschaftsräumen verschwinden, offen stehende Tiefgaragentore, abgestellter Sperrmüll, der Brandlasten im Hausflur bildet. Je mehr Eingänge ein Gebäude hat, desto häufiger bleibt einer offen. Verwaltungen erfahren davon oft erst Tage später durch Beschwerden der Mieter.
Im Zentrum ist das Bild anders. Nach Ladenschluss wird es rund um die Fußgängerzonen schnell ruhig, Schaufenster, Lieferzonen und Hintereingänge liegen dann im Dunkeln. Hier geht es darum, dass jeder Laden ordnungsgemäß verschlossen ist, dass Rollgitter unten sind und dass auffällige Personen an Hintertüren bemerkt werden.
Eine dritte Lage sind Gebäude, die leer stehen: Wohnblöcke vor einer Sanierung, aufgegebene Ladenflächen oder Hallen zwischen zwei Nutzern. Leerstand zieht ungebetene Gäste an, Metall und Kabel werden ausgebaut, und ein einziger Wasserschaden kann bei abgeschalteter Heizung im Winter teuer werden.
Unsere Bausteine für Ihr Gebäude
Wir kombinieren die Leistungen so, wie Ihr Gebäude und Ihre Nutzungszeiten es verlangen:
- Verschlussdienst am Abend mit Kontrolle aller Türen, Tore und Fenster und Aufschluss am Morgen
- Rundgänge durch Treppenhäuser, Keller, Tiefgaragen und Außenanlagen zu wechselnden Zeiten
- Leerstandskontrolle mit Prüfung von Einstiegen, Zählern, Heizung und Wasserleitungen
- Feste Wache bei besonderen Lagen, etwa nach einem Einbruch oder während einer Räumung
- Schlüsselverwaltung und Begleitung von Handwerkern außerhalb der Geschäftszeiten
- Alarmverfolgung, wenn im Gebäude eine Einbruch- oder Brandmeldeanlage aufgeschaltet ist
Jeder Einsatz endet mit einem Bericht: Uhrzeit, Prüfpunkt, Befund, bei Schäden mit Foto. Die Verwaltung sieht so am Morgen, ob alles in Ordnung war oder ob etwas zu veranlassen ist.
Planung, Personal und Erreichbarkeit
Hamburg gehört zu unserer Kernregion im Norden, die Einsatzplanung erfolgt aus Neumünster. Rahlstedt ist über die A 1 und die Anschlussstelle Stapelfeld gut zu erreichen, die Kräfte kommen aus unserem eigenen Personalstamm. Sie haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Aufgaben mit Zutrittsentscheidung die Sachkundeprüfung. Unser Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.
Wir setzen nach Möglichkeit dieselben Kräfte auf dasselbe Objekt, damit sie Gebäude, Mieter und Hausmeister kennen. Einen Überblick über unser Leistungsbild finden Sie unter Objektschutz, den Stand für die ganze Stadt unter Objektschutz in Hamburg. Alle Dienste im Stadtteil fasst die Seite Sicherheitsdienst Hamburg-Rahlstedt zusammen, für den Nachbarstadtteil gibt es Sicherheitsdienst Farmsen-Berne.
Was Objektschutz in Rahlstedt kostet
Als Richtwert rechnen wir mit 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei Wohnanlagen ist ein kurzer Rundgang mit Verschluss oft die günstigere Lösung als eine feste Besetzung, weil nur die Minuten vor Ort und die Anfahrt zählen. Eine durchgehende Wache an einem leeren Gebäude liegt am oberen Ende der Spanne, besonders wenn sie Nächte, Sonntage und Feiertage umfasst. Mehrere Objekte in Rahlstedt lassen sich in einer Runde bündeln, das senkt die Kosten je Gebäude. Wir rechnen Ihnen gern beide Wege nebeneinander vor.


