Eine Stadt mit drei Zentren und vielen Übergängen
Leverkusen ist 1930 aus mehreren Gemeinden zusammengewachsen und hat deshalb keine einzige Mitte, sondern drei: Wiesdorf mit Rathaus und Fußgängerzone, Opladen mit seiner Altstadt an der Wupper und Schlebusch rund um die Bergische Landstraße. Auf knapp 79 Quadratkilometern leben rund 168.000 Menschen. Dazwischen liegen Verwaltungsbauten, Ladenzeilen, Bürohäuser früherer Industriebetriebe und Kulturhäuser, die zum Teil unter Denkmalschutz stehen.
Viele dieser Gebäude sind gerade in Bewegung. Ein Warenhaus hat seinen letzten Mieter verloren, ein Bahngelände wird zum Stadtquartier, Werksverwaltungen sind zu Bürocampus geworden. Genau in diesen Phasen, wenn Nutzer ausziehen, Handwerker kommen und gehen oder Flächen nur teilweise vermietet sind, braucht ein Objekt mehr Aufmerksamkeit als im eingespielten Alltag.
Objekte, bei denen Objektschutz typischerweise anfällt
In Leverkusen lassen sich einige Gebäudetypen benennen, bei denen Bewachung oder regelmäßige Kontrollen regelmäßig zum Thema werden:
- Das frühere Kaufhof-Warenhaus in der Wiesdorfer Innenstadt, das eine städtische Projektgesellschaft im November 2023 erworben hat; der letzte Mieter kündigte zum Ende August 2024, die Stadt will das Haus neu entwickeln
- Die Rathaus-Galerie am Friedrich-Ebert-Platz mit rund 120 Geschäften auf 22.600 Quadratmetern, knapp 500 Stellplätzen und dem Rathaus in der Glasrotunde darüber
- Der Marie-Curie-Campus am Hemmelrather Weg in Manfort, entstanden aus Hauptverwaltung und Ausbildungszentrum des früheren Walzwerks Wuppermann
- Das Erholungshaus von Bayer an der Nobelstraße, das der Konzern 2024 der Stadt angeboten hat und dessen Zukunft Anfang 2026 noch offen war
- Schloss Morsbroich in Alkenrath mit dem städtischen Museum für zeitgenössische Kunst und einem Schlosspark, in dem seit Ende 2024 die historische Wasserachse erneuert wird
Jedes dieser Objekte verlangt eine andere Lösung. Ein leerstehendes Kaufhaus braucht Rundgänge durch Etagen und Technikräume, ein Einkaufszentrum mit Rathaus eine Präsenz zu Ladenschluss und an den Zufahrten der Tiefgarage, ein Bürocampus mit vielen Mietern eine klare Schlüssel- und Zutrittsregel.
Leerstand und Zwischennutzung absichern
Ein Gebäude, das niemand mehr täglich betritt, fällt Außenstehenden schnell auf. Typische Folgen sind aufgebrochene Nebentüren, Graffiti an Fassaden, Müll in Eingängen und Wasserschäden, die erst Wochen später bemerkt werden. Mit einer Bewachung, die zu wechselnden Zeiten Außenhaut, Zugänge und Innenräume prüft, lassen sich solche Schäden früh erkennen und begrenzen.
Unsere Kräfte gehen dabei nach einer festen Checkliste vor: Türen und Rolltore auf Verschluss, Fenster im Erdgeschoss, Kellerabgänge, Dachausstiege und Technikräume. Sie achten auf tropfende Leitungen, Feuchtigkeit und Gerüche und halten jede Auffälligkeit mit Uhrzeit fest. Wird ein Haus zwischengenutzt, etwa für Ausstellungen, Pop-up-Flächen oder Baubüros, stimmen wir die Runden mit den Nutzern ab, damit Zutritte geregelt bleiben.
Handel, Verwaltung und Kultur im laufenden Betrieb
Bei bewohnten oder genutzten Gebäuden geht es weniger um Abschreckung als um Ordnung. In einem Einkaufszentrum mit rund 28.000 Besuchern am Tag zählt, dass Notausgänge frei sind, Lieferzonen nur von Berechtigten genutzt werden und zu Ladenschluss niemand im Haus zurückbleibt. In einem Verwaltungsbau kommt der Empfang dazu: Besucher anmelden, Ausweise ausgeben, Post und Pakete annehmen.
Kulturhäuser wie ein Museum im Schloss oder ein Veranstaltungshaus im Park haben eigene Anforderungen. Exponate, empfindliche Stuckdecken und offene Parkanlagen lassen sich nicht wie eine Lagerhalle sichern. Hier legen wir mit der Hausverwaltung fest, welche Bereiche nach Schließung kontrolliert werden, wie mit Gästen nach Veranstaltungsende umgegangen wird und wann die Polizei zu verständigen ist.
Wie wir Objektschutz in Leverkusen organisieren
Unser Hauptsitz liegt in Neumünster, Niederlassungen haben wir in Berlin und Bremen. In Nordrhein-Westfalen unterhalten wir kein eigenes Büro, Aufträge in Leverkusen nehmen wir deshalb vorhabenbezogen an. Bevor wir zusagen, klären wir Laufzeit, Dienstzeiten, Zahl der Kräfte und Anfahrt und prüfen, ob eine feste Besetzung mit benannter Vertretung über den ganzen Zeitraum steht.
Vor dem ersten Dienst erhalten Ihre Kräfte eine Einweisung am Objekt und eine schriftliche Dienstanweisung. Alle haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wer Zutritt kontrolliert, hat die Sachkundeprüfung. Wir arbeiten nach ISO 9001 und DIN 77200 und sind rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Grundlagen zur Leistung finden Sie unter Objektschutz, den Überblick für das Land unter Objektschutz in Nordrhein-Westfalen und alle Leistungen für die Stadt auf Sicherheitsdienst Leverkusen. Für Objekte jenseits der Stadtgrenze lohnt ein Blick auf Köln.
Was Objektschutz in Leverkusen kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo im Rahmen ein Objekt landet, hängt vor allem davon ab, ob ein Posten dauerhaft besetzt ist oder ob mehrere Rundgänge in der Nacht genügen, und davon, wie viele Stunden auf Nacht, Sonntag oder Feiertag fallen.
Für ein leerstehendes Haus rechnen wir Ihnen gern beide Varianten durch: feste Wache und Kontrollen in Abständen. Zuschläge weisen wir getrennt aus, damit Sie sehen, was eine Verlängerung um einige Wochen oder eine zusätzliche Kraft zu Ladenschluss kostet.


